Sieht aus wie Pommes Frites, ist es aber nicht. Die Panisses werden aus Kichererbsenmehl gemacht. Etwas typisch Südfranzösisches.

Zutaten

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Rezept

  1. Am Vortag (mindestens 6 Stunden vorher) einen halben Liter Wasser mit 25 g Butter und einer Spur Olivenöl erhitzen.  250 g Kichererbsenmehl in einer Schüssel rühren währenddessen einen halben Liter Wasser langsam dazu gießen. Die glatt gerührte Paste durch ein feines Spitzsieb passieren und in das kochende Butterwasser geben. 20 Minuten sanft köcheln, dabei regelmäßig umrühren.
  2. Eine rechteckige Backform mit Öl auspinseln und  den Teig hineingeben, leicht andrücken, damit die Luft entweicht. Mit Frischhaltefolie mindestens 6 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Am nächsten Tag den Teig aus der Form stürzen, in Stäbe schneiden und trocken tupfen, falls er feucht ist.
  4. 2 bis 3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Panisses darin knusprig braun ausbacken.
  5. Währenddessen den Ziegenfrischkäse mit Ziegenjoghurt zusammenrühren. Kürbiskerne anrösten.

inspiriert Alain Ducasse/Paule Neyrat “Nature – einfach, gesund und gut”, Hädecke, 2014, S. 80 „Knusprige Kichererbsen-Panisses mit Frischkäsecreme“

Anmerkungen

Salz im Mehl oder nicht, das ist die Frage. Ich bin ja gegen Salz sowohl im Panisse als auch im Ziegenkäsejoghurt. Stattdessen Fleur de Sel über die fertigen Panisses streuen und mit grobem Pfeffer aus der Mühle drüber gehen. Die Küchenfee ist für Salz gleich im Panisse. Ich finde halt, dass der Gegensatz von Ungesalzenem und Gesalzenen sehr reizvoll ist. Ist eindeutig Geschmackssache.

Das Öl muss schön heiß sein bei unserer Ceranplatte zwischen 7-8, sonst zerbröckeln die Panisses.

Das Schwierigste war aber gar nicht das Herausbacken der Panisses sondern die Beschaffung des Kichererbsenmehls (Gram Flour). Kichererbsen gibt es schon bald wo, aber kein KichererbsenMEHL! Die einzige, verlässliche Bezugsquelle, die wir kennen, ist der C+C Pfeiffer. Das Kichererbsenmehl ist bei uns offenbar so etwas Unbekanntes, dass es die Rechtschreibprüfung mit einer roten Wellenlinie anmeckert. Dabei schmeckt es so gut!