und frisch gemachten Tonnarelli. Dazu Kopfsalat.

Zutaten

DSC_0048

Rezept

  1. Feingeschnittene Zwiebeln in Butter mit Öl hellgelb anschwitzen. Speckwürfel dazugeben.
  2. Tomatenconcassée mit Saft und den Steinpilzen dazugeben, S&P. Köcheln lassen bis sämig (ca. 45 Minuten).
  3. Für die Nudeln nach Packungsangabe vorgehen, den Teig rasten lassen und mit der Nudelmaschine auf der vorletzten Stufe auswalken.
  4. Mit dem Tonnarelli-Register zu Nudeln schneiden.
  5. In siedend heißem Wasser mit reichlich Salz 1,5 Minuten kochen.
  6. Abseihen, mit wenig kaltem Wasser abschrecken, damit es aufhört, zu garen, aber nicht kalt wird.

nach Marcella Hazan „Die klassische italienische Küche“, 1973, S. 161 „Tomatensauce mit Steinpilzen“

Sonstiges

In Marcella Hazans klassischem Kochbuch gibt es eine Tabelle, in der steht, welche Nudeln zu welcher Zutat am besten schmecken. Dort kommt gleich an erster Stelle, dass zu Tonnarelli Tomatensauce mit Steinpilzen passt. Wenn das kein Grund ist, nochmal Tonnarelli zu machen. Und ich muss sagen, sie hat recht!

Wobei eine bloße Wiederholung ist es auch wieder nicht geworden. Dieses Mal wurde statt Roggenmehl Nudelmehl verwendet, nämlich das richtige: Hartweizengrieß. Daraus entstehen die klassischen gelben Nudeln. Wir haben uns beim Teig an die Herstellerangaben laut Verpackung gehalten.

Mit Hartweizengrieß ist es schwieriger frische Nudeln zu produzieren, zumindest wir taten uns schwer. Auf der Mehlpackung steht, dass man daraus auch dicke Lasagneplatten macht. Das hätte uns vorwarnen sollen. Der Teig bricht leicht, er war ziemlich trocken. Andererseits vielleicht fehlt uns nur die Übung.

Dass die Nudeln aus Vorarlberg kommen, hat uns nicht im Geringsten irritiert. Wir hatten auch nicht Parmesan aus Parma sondern Hartkäse aus Salzburg.

Nicht sonderlich fotogen so ein Haufen Nudeln mit Gupf, aber geschmacklich vortrefflich.

DSC_0052DSC_0062DSC_0069DSC_0074DSC_0075DSC_0076DSC_0081

 

6 Comments

  1. Tonnarelli ist mir neu. Habe ich hier noch nie im Nudelregal gesehen und kenne ich auch nicht aus Italien von einer Speisekarte. Dabei fahre ich fast jedes Jahr einmal nach Italien. Sehen aus wie etwas dickere Spaghetti. LG Sigrid

Kommentare sind geschlossen.