Der gewöhnungsbedürftige Bratkartoffelsalat

Momentan stehe ich so auf Salatherzen! Die sind so knackig und krachen, wenn man hinein beißt, dass es eine Freud ist! Und was passt zu Salatherzen? Richtig, erraten, ein wunderbares Steak mit Bratkartoffelsalat und Eierschwammerlsalat.

In den Eierschwammerlsalat (Salat mit Pfifferlingen) passen sehr gut hinein Pignoli, das heißt Pinienkerne. Wir haben stattdessen Zedernkerne genommen, eine kostengünstige Alternative. Rezept siehe da.

Bratkartoffelsalat: Kartoffel schälen, in Scheiben schneiden und im Backrohr auf einem Backpapier ausgelegten Backblech braten. In der Zwischenzeit die Marinade zubereiten mit Schaftopfen, Sauerrahm, Olivenöl, Zitronensaft, Kümmel und geriebenen Knoblauch, sowie Salz und Pfeffer zusammen rühren. Wenn es zu zähflüssig ist, etwas mit Wasser cremiger machen. Blutampfer, Rucola und Salatherzenblätter mit der Marinade verrühren. Dann die Bratkartoffel unterheben.

Nicht jedermanns Sache oder zumindest gewöhnungsbedürftig ist dieser Bratkartoffelsalat, denn nun kühlen die Bratkartoffeln im Salat aus, das Knusprige verfällt, aber die Röstaromen bleiben bestehen, ähnlich wie bei einem Brathering. Wem das nicht passt, muss sich halt mehr an den Eierschwammerlsalat halten. Oder an das Steak. Hat das dry-aged Steak aus dem Waldviertel nicht eine wunderschöne Maserung?

Published by

Redaktion K.E

Küchenereignisse - von hart Gesottenem und weich Gekochtem.

4 Comments

  1. Ich halte das nicht für gewöhnungsbedürftig, sondern für die logische Konsequenz. Tolle Idee, die ich mal nachkochen werde. Beziehungsweise: aus den Bratkartoffeln vom Vortag wird im Handumdrehen eine leckere Salatmahlzeit! Bitte mehr davon!

  2. Tolles Gericht. Beide Salate wunderbar. Kann mir gut vorstellen, dass das prima geschmeckt hat.

    Einen wunderschönen Sonntagnachmittag wünsche ich dir noch und sage Servus, lieber Christian.

    Roswitha

Kommentare sind geschlossen.