Eine klassische ungarische Mehlspeise. Und weil nun Weihnachten naht, kommt auch die Zserbózeit! Ganz klar. Mit einem klassischen mailändischen Espresso mit aufgeschäumter Milch. Direkt von der Bohne. What else.

Zutaten

DSC_0928_

  • 850 g Mehl
  • 1/2 Packung Backpulver
  • 600 g Butter
  • 100 g Zucker für die Eimischung
  • 3 Eier
  • 30 g Germ (dt. Hefe)
  • 30 ml Milch
  • Prise Salz
  • 300 g Marillenmarmelade
  • 300 g geriebene Nuss oder Mandeln
  • 200 g Zucker für Nussschicht
  • 2 Packungen Schokoladenglasur

Rezept

  1. Lauwarme Milch mit der Germ vermischen und ca. 10 Minuten aufgehen lassen.
  2. Mehl mit Backpulver und einer Prise Salz mischen. Eier mit Zucker mischen. Die Butter und die Eimischung zum Mehl geben.
  3. Germ dazu und Milch soviel wie der Teig aufnimmt.
  4. Die geriebene Nuss mit dem Zucker mischen.
  5. Zusammenkneten in vier Haufen teilen. Ausrollen
  6. In Schichten auf ein Backblech Backpapier auslegen und vier Mal hintereinander auslegen: eine Schicht Teig, eine Schicht Marmelade, eine Nusszuckerschicht. Die letzte Teigschicht etwas größer, damit es schön bedeckt ist. Mit einer Gabel einstechen, damit der heiße Dampf entweichen kann.
  7. Dann ins Backrohr bei 180 Grad für 30 bis 40 Minuten.
  8. Ganz auskühlen lassen. Das kann schon Stunden dauern. (Wir haben es über Nacht auskühlen lassen.)
  9. Schokoladenglasur darüber.

Sonstiges

In Budapest gibt es ein sehr feines, traditionsreiches Kaffeehaus, das Café Gerbeaud, dessen französisch anmutender Name frappant an die bewusste Mehlspeise erinnert. In diesem stilvollen Ambiente haben wir schon mal Zserbó genossen.

7 Comments

  1. Ich war erst unlängst in Budapest und hab genau diesen Kuchen in Budapest gegessen. Meine Mutter verbindet sehr viele Kindheitserinnerungen damit, da hab ich diesen doch gleich probiert. Ich schick ihr gleich deinen Bloglink. :-)

Kommentare sind geschlossen.