Das ist mal was Rustikales, typisch ungarisch halt! Diese ungarische Leibspeise machen wir nach einem Schuhbeck-Rezept.

Zutaten

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Rezept

  1. Das Fleisch würfeln und die Zwiebel klein schneiden.
  2. In einer Sauteuse Fleisch anrösten. Rausnehmen und dann in Öl  Zwiebel darin anrösten, später Tomatenmark zufügen. Das Schweinefleisch wieder zurück geben und mit Hühnersuppe auffüllen.
  3. Am Herdrand eine Dreiviertelstunde mit Deckel köcheln lassen.
  4. Die Menge von zwei geschnittenen Zwiebeln in einem mit Öl erhitzten Topf geben und anschwitzen lassen. Das Sauerkraut dazugeben. Dann mit Grünem Veltliner ablöschen und einkochen lassen.
  5. Sodann mit Hendlsuppe auffüllen und ein gediegenes Speckschwartl (geräuchert, mit Knoblauch) zwecks Aromatisieren dazu fügen.
  6. Das Sauerkraut dazu geben und eine Dreiviertelstunde lang köcheln lassen. Die Wacholderbeeren andrücken und mit Pfefferkörnern und einem Lorbeerblatt dazu geben. Nach einer halben Stunde den Abrieb eines Apfels dazugeben.
  7. Danach mit Piment d´Espelette abschmecken und salzen.
  8. Das süße Paprikapulver in Wasser glatt streichen. Für das Gulyasch-Gewürz eine Knoblauchknolle, Kümmel. Majoran und Zitronenschale fein hacken und mit dem glatt gestrichenen Paprikapulver mischen.
  9. Das Gulyasch-Gewürz max. 10 Minuten bis zu 5 Minuten vor Ende des Köchelns des Gulyasch dazu schütten. Salzen.
  10. Für den Schmand Crème Fraîche mit Zitronensaft und -schale verrühren und salzen.

Inspiriert von Alfons Schuhbeck „Meine Küche der Gewürze“, Zabert Sandmann 11. Auflage 2010, S 285 „Szegediner Gulasch mit Sauerkraut und Zitronenschmand“

Diverses

Auf Ungarisch heißt das Pörkölt.

Die Wacholderbeeren andrücken, das ist eines der typischen, aber unentbehrlichen Schuhbeck-Tipps.

Statt der Schweinsschulter gab es Schweinefleisch aus der Schale. Bei der Verwendung von anderen Fleischsorten muss man aufpassen, dass es noch genug saftig ist.

Wir verwendeten statt Apfelmus, einen richtigen Apfel, den wir hineingerieben haben.

 

10 Comments

  1. Das ist seit meiner Kindheit ein absolutes Lieblingsessen. Ich werde das bestimmt nachkochen. Die Bilder machen mir schon total Appetit.

  2. Hallo Bernhard. Witzig, dass du dies postest. Koche ich heute ebenfalls, allerdings eine Variante mit Trutenbrust, Joghurt und Apfelsaft.
    LG Carmen

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