Das ursprüngliche ligurische Pesto besteht aus Basilikum, Pinienkernen, Olivenöl, Knoblauch, Salz. Und sonst gar nichts.

Pesto-Zutaten

Fast ligurisches Pesto (1)

Pesto-Rezept

Pinienkerne leicht anrösten bis sie bräunlich werden.

Basilikumblätter abzupfen, waschen, abschütteln und in den Zerkleinerer geben. Parmesan dazu geben. Angeröstete Pinienkerne dazugegeben. Etwas Knoblauch und Salz. Zerkleinerer laufen lassen, bis alles schön klein gehackt ist. Abschmecken.

Dazu Fusilli nach Packungsangabe.

Anrichten mit Parmesanspänen darüber und Pinienkernen. Dazu Salat.

Pesto-Gedanken

Im Original werden die Zutaten für das Pesto im Mörser per Hand zerkleinert. Deshalb ist unser Pesto nur „fast“ original ligurisch. Aber das Wichtigste für ein Pesto ist, dass es Pinienkerne enthält und keine Cashew-Kerne.

Wir hatten etwas Hartkäse übrig von einem anderen Gericht mit Parmesan. Also doch wieder ein Resteessen! Wir haben aber vorsorglich neuen Parmesan gekauft. (Nicht, dass er versehentlich aus geht.)

 

 

 

19 Comments

    1. Danke Dir! Pesto ist einfach lecker! Was mich wundert, dass noch niemand das „Frühlingspesto“ erwähnt hat: Bärlauchpesto! Jetzt aber ran! 😉

      Liebe Grüße
      Christian

  1. Sehr g’schmackig:-) …. hmmm….ich hätt ja auch noch Parmesan daheim……gut, dass mein Schatz oft beruflich in Novi Ligure ist;-)…..hab auch sehr gutes kretisches Olivenöl – das müsste gut klappen:-) Danke für die Anregung

  2. Also für mich ist es ligurisch genug und die Mörservariante stammt ja aus einer Zeit als es keine Mixer gab. Durch das langsame zerreiben treten auch mehr Bitterstoffe aus,weshalb deine Methode auch besser ist. Gutes Pesto kann soooo einfach und lecker sein 🙂

  3. Übrigens, wenn das Pesto zu bitter geraten ist, ist es zu lange gemixt worden. Das mag das Olivenöl nicht. Oder das Olivenöl war von vornherein bitter. Deshalb immer hochwertiges Olivenöl verwenden und nur kurz bei geringer Stufe pürieren.

    Liebe Grüße
    Christian

      1. Verstehe ich gut auch ich liebe diese elektrischen Maschinen!! Pesto von Hand ist eine Heiden-Arbeit und ein echtes Work-Out, nur was für die besonderen Momente.

        Ira

        1. Es riecht aber so gut, wenn das Pesto im Mörser gemacht wird. Es ist zwar etwas anstrengend, aber es ist auch ein Moment des Genießens, ein wahrlich ausgedehnter Moment des Genusses. Heute ist Freitag Abend und eine Arbeitswoche geht zu Ende. Da muss selbst gemachtes Pesto wie auch immer reichen.

          Liebe Grüße
          Christian

  4. wow, das klingt total gut! Aber ich muss gestehen, dass ich noch nie von ligurischem Pesto gehört habe. Ist das nur eine besondere Form oder eine Art „Ausgangsrezept“? 🙂
    Liebe Grüße und schönes Wochenede!

    1. Man nennt es auch Pesto alla Genovese, weil Genua ja die Hauptstadt der italienischen Provinz Ligurien ist. Pesto heißt „Gemörsertes“. Also echt ist es nur gemörsert, wie der Name schon sagt. Aber es kommt mMn vor allem auf die Zutaten an. Oft bekommt man im Supermarkt „Pesto“ angeboten, welches ich nur unter Anführungszeichen schreibe… 😉 Weil meistens mit Cashew-Nüssen und mit Sonnenblumenöl…
      Liebe Grüße
      Christian

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