Die Hühnerkeulen wurden aromatisiert mit Knoblauch, Thymian, Lorbeer und Pfeffer. Dazu Ofen-Erdapfelscheiben mit fein gehacktem Knoblauch und Petersilie.

Rezept

Für die Hühnerkeulen diese in Fett aus einer Mischung aus brauner Butter und Schweineschmalz mit Knoblauch, Thymianzweigen, Lorbeerblättern und Pfefferkörnern zwei Stunden konfieren, das heißt unter dem Siedepunkt ziehen lassen.

Herausnehmen und 10 Minuten im Backrohr mit der Hautseite nach oben mit dem Grill anbraten.

Für die Erdäpfeln diese schälen, in Scheiben schneiden und abwaschen. Abtrocknen.

In eine Bratreine legen und mit etwas Öl bepinselt in das Backrohr bei 180 Grad 1 Stunde schieben.

Anrichten: Dazu ein Eisbergsalat mit Joghurtmarinade.

Inspiration

Alain Ducasse „Meine Bistroküche – die besten 110 Rezepte“, 2016, Gerstenberg, „Geschmorte Entenkeulen“, S. 163

 

8 Comments

  1. Weißt du, dass Kartoffeln, also Erdäpfel, im schwäbischen Dialekt „Äbiera“ (Erdbirnen) oder „Krombiera“ (krumme Birnen) heißen? Allerdings muss ich gestehen, dass Dialekte – leider wie ich meine – vom Aussterben bedroht sind. Meine Oma sagte noch so, meine Mutter schon nicht mehr. Ich weiß es jedenfalls noch, aber meine Söhne sicher schon nicht mehr. Das Rezept hört sich sehr gut an, allerdings werde ich bei Temperaturen um die 25 Grad nicht den Backofen anwerfen, aber das Rezept im Hinterkopf behalten. Liebe Wochenendgrüße nach Österreich. ☼Sigrid☼

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    1. 25 Grad haben wir hier nicht, aber ich gestehe: ich würde selbst dann das Backrohr anwerfen, wenns 30 Grad hätte. 🙂

      Ja das mit dem Dialekt finde ich sehr schade, dass der verloren geht. Symptomatisch für unsere Zeit der allgemeinen Nivellierung.

      Liebe Grüße
      Christian

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