mit gerösteten Steinpilzen, Erdäpfeln und frittierten Zwiebelringen.

Rezept

Für die gerösteten Erdäpfeln die Erdäpfeln in Scheiben schneiden, mit kaltem Wasser abspülen, mit Küchenpapier trocknen, in einer Pfanne mit reichlich, heißem Öl braten bis sie goldbraun sind, abtropfen lassen, auf Küchenpapier legen. Im Backrohr bei 100 Grad warm halten.

Für die frittierten Zwiebelringe eine große weiße Zwiebel nehmen, schälen, und mit einem scharfen Gemüsemesser 2 mm dünne Scheiben abhobeln. Die Ringe aus den Scheiben herausbrechen, den inneren Keimling weggeben. Die Ringe in Mehl wenden und im Frittierkorb in eine Friteuse mit heißem Öl so lange legen, bis sie schön goldbraun sind. Auf Küchenpapier abtropfen, salzen. Beiseite stellen.

Für die Steinpilze, diese in Stücke schneiden, in einer erhitzten Pfanne mit einem Olivenöl-Buttergemisch auf einer Schnittfläche anbraten. Wenn goldbraun, umdrehen, Thymianzweige dazu, mit Weißwein ablöschen, einkochen lassen, mit Gemüsesuppe ablöschen, geriebenen Knoblauch dazu, Deckel drauf, 5 Minuten sieden lassen, beiseite stellen.

Für den Vanille-Rostbraten, die Rindsschnitzel mit der Schnittfläche einer Knoblauchzehe abreiben, salzen, pfeffern, auf einer Seite bemehlen. In einer heißen Pfanne mit einem Faden Olivenöl anbraten, mit einer Panini-Presse von oben andrücken, wenden.

Für die Sauce den Bratenrückstand vom Rostbraten in einem kleinen Topf sammeln. dann zum Bratenrückstand von den Steinpilzen geben. Mit Butter montieren.

Anrichten: die Steinpilze mit frisch geschnittener Petersilie bestreuen.

Inspiration

Für den Vanillerostbraten  Das Karlinger-Kochbuch, Trauner Verlag, 21. Auflage 2014, „Zwiebelrostbraten“ S. 146

Für die gerösteten Steinpilze Alain Ducasse „Meine Bistro-Küche – die 110 besten Rezepte“, Gerstenberg 2016, „Steinpilzpfanne“, S. 58

Küchennotizen

Warum heißt der Vanille-Rostbraten Vanille-Rostbraten? Weil der Knoblauch die Vanille des Wieners ist.

Es waren Jungrindsschnitzel vom Hödl, also keine Kalbsschnitzel mehr, deshalb waren sie auch so groß wie Wiener Schnitzel sein sollen.

Davor wurde eine Gemüsesuppe gemacht. Ein kleiner Teil dieser Suppe wurde zum Ablöschen der Steinpilze verwendet.

 

 

 

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