Ein Probegalopp für die Kupfer-Bratreine. Der Marillen-Sandkuchen schmeckt ausgezeichnet und ist überall gleichmäßig gebräunt. Test bestanden! Nach dem Herausnehmen aus dem Ofen sieht man wie die Hitze im Kupfer pulsiert. Man spürt förmlich, dass das heiß ist. Dabei haben wir nur bei 160 Grad gebacken. Die Farbe des Kupfers hat sich in Richtung kaminrot bis orange gewandelt. Bei 160 Grad ist an der Verzinnung keine Veränderung zu erkennen. Aber es war ja erst das erste Mal.

Erythrit

Dieser Marillen-Sandkuchen ist zuckerfrei, laut Original-Rezept ist Kristallzucker vorgeschrieben. Wir nahmen stattdessen Erythrit in der gleichen Menge.

Marillen aus Italien

Es ist bei uns zwar noch keine Marillenzeit, kein Wunder bei diesem Wetter, aber es gibt schon welche aus Italien.

Zuckerfreier Marillen-Sandkuchen (1)

Rezept Zuckerfreier Marillensandkuchen

Der Kuchen wurde gemacht aus: 200 g Teebutter, 90 g kristallines Erythrit, 1 ausgekratzte Vanilleschote, Saft und Schale einer Zitrone und etwas Salz für die Buttermasse. Das alles miteinander verrühren und nach und nach den Dotter von 4 Eiern dazu geben.

Für den Eischnee das Eiklar der 4 Eier mit 90 g kristallinem Erythrit cremig schlagen.

180 g Weizenmehl mit einem 1 TL Weinstein-Backpulver vermischen. Abwechselnd Eischnee und Mehl unter die Buttermasse heben.

Alles in die mit Backpapier ausgelegte Bratreine füllen, mit halbierten Marillen mit der Schnittseite nach oben belegen und für 160 Grad ohne Heißluft 40 Minuten ins Backrohr schieben. Für die Marillen braucht man etwa 1 kg.

Energiesparend

Unsere Bratreine ist mit den Maßen 35 x 25 cm etwas kleiner als das empfohlene Backblech 40 x 35 cm für diese Menge. Der Kuchen ist also etwas höher gebaut. Hitze und Verweildauer im Backrohr sind am unteren Ende der Rezeptangaben angesiedelt. Trotzdem ist der Kuchen gelungen. Damit ist bestätigt: mit einem Kupferreindl braucht man weniger Hitze als mit einem üblichen Backblech. Man spart somit Energie.

 

Angelehnt an Ingrid Pernkopf, Alexander Höss-Knakal „Österreichische Mehlspeisen“, pichler verlag 2016, S. 109: Marillensandkuchen

Zuckerfreier Marillen-Sandkuchen (2)Zuckerfreier Marillen-Sandkuchen (3)Zuckerfreier Marillen-Sandkuchen (4)

18 Comments

    1. Hallo Gaby! Ja diese Bratreine ist unser ganzer Stolz. Sie hat noch keinen Platz in einem Küchenkastl gefunden, deshalb steht sie draußen. So kann man sie auch besser bewundern! :)
      Liebe Grüße Christian

    1. Genau, Erythrit gibt es auch als „Puderzucker“. Wir haben das nicht darüber gegeben. Aber das geht natürlich, Erythrit kann man genau so wie Zucker verwenden!

      Liebe Grüße Christian

      1. Okay, Danke. Meine Kuchen werden meist von Anderen gegessen und von mir nur probiert. Bisher hat noch keiner nach Kalorien gefragt 😂 Ist aber gut das Wissen zu haben. Viele Grüße Und nochmals danke für die jeweils ausführlichen Antworten, Babs

        1. Zucker macht ja nicht nur fett. Zucker ist ungesund. Wir versuchen, unseren Zuckerhaushalt möglichst gering zu halten.
          liebe Grüße
          Christian

  1. Also die Bratreine macht ja auch wirklich was her, so optisch! Sie sieht wirklich super aus und gibt den Bildern nochmal etwas besonderes! Der Kuchen klingt natürlich auch gut – vor allem da Marillen zu meinen absoluten Lieblings-Obstsorten gehören! Liebe Grüße und eine schöne neue Woche, Isabelle

  2. Sieht lecker aus der Kuchen! Bin auch immer auf der Suche nach zuckerfreien Kuchenrezepten. Ja und Marillen sind jag auch lecker – man kann bestimmt auch Marillen aus der Büchse nehmen. Bein uns im Norden gibt es nicht so viele frische…

    1. Dieses Mal war das Original-Rezept leicht in ein zuckerfreies Rezept umzuwandeln. Wir mussten nur den Zucker durch Erythrit ersetzen und den Vanillezucker durch Vanille aus der Schote ohne weiterenZucker hinzuzufügen.
      Bei uns sind die Marillen leider auch noch nicht reif. Aber die Zeit muss jetzt bald mal kommen! Ich hoffe doch, das es mal wieder Sommer wird.

      1. Dir auch noch einen schönen Sonntag, lieber Christian.
        Ich gehe jetzt auch mal in die Küche, bei mir gibt es nur aufgewärmtes.
        Liebe Grüße von Roswitha

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