Brotaufstriche provenzalische Art

Das Beste, was die Provence an Brotaufstrichen zu bieten hat, findet sich auf einem Teller vereint: Auberginenpüree, Tapenade, Tomatenconcassée. Darüber gestreut konfierte Tomaten, etwas Pistou und Rotbarbenfilets. Damit avancieren diese Brote zum Hauptgericht.

In Memoriam Paul Bocuse, der gestern verstorben ist, siehe hier.

Auberginenpüree

Backofen auf 170 Grad vorheizen. Auberginen halbieren, das Fruchtfleisch rautenförmig einschneiden. Mit Olivenöl beträufeln. Mit Thymian, Rosmarin, Basilikumstängel und Lorbeerblatt belegen. 2 große Knoblauchknollen halbieren und auf die Auberginen legen. Mit Folie abdecken und für 30 Minuten in Ofen butterweich garen. Herausnehmen. Die Kräuter entfernen, entsorgen. Knoblauchzehe auf die Seite legen. Mit Zucker bestreuen. Die Pfanne vorheizen. Die Aubergine mit der Fleischseite hinein legen, bis der Zucker karamellisiert. Darauf achten, dass es nicht verbrennt.

Aus der Pfanne nehmen und das Fruchtfleisch herausnehmen. In einer Kasserolle die fein gehackten Zwiebel in Olivenöl schwitzen. Das Auberginenfleisch dazu geben. Kurz mitschwitzen und pürieren. Nach Geschmack aus der Knoblauchknolle Zehen entnehmen und mitpürieren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft und Piment d’Espelette abschmecken. Zugedeckt auf kleiner Flamme zirka 20 Min. köcheln lassen.

Tomatenconcassée

Tomaten enthäuten, Kerne entfernen. Tomatenfleisch in kleine Würfel schneiden. Mit fein gehacktem Basilikum, geröstete Pinienkeren und Salz zusammenrühren.

Tapenade

Taggiasche-Oliven mit Sardellenfilets, Knoblauch, Olivenöl und Pfeffer im Mixer pürieren.

Konfierte Tomaten

Tomaten enthäuten, Kerne entfernen, Tomatenfleisch in Streifen schneiden, mit Olivenöl und Salz, gehackten Thymian und in feine Scheiben geschnittenen Knoblauch verrühren. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Im 100 Grad vorgeheizten Ofen 1 Stunde trocknen lassen.

Pistou

Basilikum, Pinienkerne, Olivenöl, Salz, Parmesan, Knoblauch fein pürieren.

Landbrot

Landbrot in eineinhalb Zentimeter dicke schräge Scheiben schneiden, mit Olivenöl einpinseln, beide Seiten rösten. Anschließend mit einer halbierten Knoblauchzehe einreiben.

Rotbarbenfilet

Olivenöl, Knoblauch, Thymian, Basilikum, Rosmarin, Majoran, Lorbeerblatt zusammenrühren. Das Rotbarbenfilets auf der Fleischseite marinieren. In der Pfanne auf der Hautseite anbraten.

Anrichten

Eine Scheibe Brot mit Auberginenpüree, eine mit Tomatenconcassée und  eine mit Tapenade einstreichen und jede Scheibe mit einem Stück vom Rotbarbenfilet belegen. Die konfierten Tomaten mit Kräuterblättern, Kapernfrüchte und mit fein gehackten in Salz eingelegten Zitronenschalen sowie Pistou dekorieren.

12 Kommentare

  1. …. du machst das alles toll! Auch mein Auge isst bei dir mit! 😂😂

    1. Christian sagt:

      Danke! Es freut mich zu hören, dass die Bilder passen!

  2. Hallo lieber Christian,
    kürzlich verlieh mir der liebe Arno den Mystery Blogger Award, den ich nun sehr gerne an Dich weitergebe, somit habe ich Deinen Blog inkl. der lieben Küchenfee nominiert. Ich würde mich freuen, wenn Du Zeit und Lust hättest daran teilzunehmen? 😊
    Ich wünsche Dir noch einen schönen Montag,
    Liebe Grüße, Gaby 🙂

    1. …ähm, ich nochmal 🙉, alles weiter zum Award findest Du in meinem aktuellen Beitrag. 🤗

    2. Christian sagt:

      Danke, Gaby! Die Küchenfee und ich freuen sich!

      1. Großartig, das freut mich wirklich sehr❣️
        Ich wünsche euch einen wundervollen Abend! 😊

  3. lustaufbrot sagt:

    ich muss schon sagen, ich bin immer wieder beeindruckt von deinen gerichten und auch von deinen fotos….. lg chris

    1. Christian sagt:

      Danke, wobei ich vergaß, zu erwähnen das Brot: Wir haben es zwar nicht selbst gebacken und im Supermarkt gekauft. Aber wir haben darauf geachtet, dass es von einem richtigen Bäcker ist, der das ordentlich macht. Bäckerei Alois Hammerl nach altem Rezept.
      https://www.hammerl-landbaeckerei.at/

      1. lustaufbrot sagt:

        diese bäckerei kenne ich noch gar nicht. aber gutes handwerk muss unterstützt werden, da es ja selten geworden ist. lg chris

        1. Christian sagt:

          Gutes Handwerk ist offenbar wirklich sehr selten geworden, zumindest bei uns. Die Bäckerei ist aus Hard, Vorarlberg, wie ich jetzt draufgekommen bin. Gekauft beim Merkur.

  4. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen… 🙂

    1. Christian sagt:

      Danke. Drei kleine Häppchen, jeder ein Genuss für sich!

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