Lecsó

Es gibt ja Stimmen, die behaupten, Lecsó sei das ungarische Ratatouille, nur halt ohne Auberginen und ohne Zucchini. Dass dem nicht so ist, zumindest was das Original-Lecsó betrifft, sehen wir an diesem Rezept aus einem Kochbuch, in dem viele Gerichte aus dem alten Pannonien versammelt sind. Das fängt schon damit an, dass das originale Lecsó ein Gericht ist, das für sich alleine steht. Lecsó ist keine Beilage.

Lecsó (1)Lecsó (2)Lecsó (3)Lecsó (4)Lecsó (5)

Rezept Lecsó auf pannonische Art

In Scheiben geschnittene Zwiebeln, in reichlich Schmalz vom Mangalitzaschwein goldbraun anbraten, geschälte und in fingerdicke Streifen geschnittene Paprika dazugeben, Herd zurückdrehen, salzen, auf mittlerer Hitze köcheln lassen.

Am besten schmeckt es zum Schluss, wenn man den letzten Saft im Teller mit Brot aufwischt.

In der Zwischenzeit Tomaten mit heißem Wasser abbrühen und enthäuten, vierteln, zu den Paprika geben.

Herd aufdrehen, die Tomaten ein paar Minuten mitköcheln lassen, ungarische Kolbász in fingerdicke Scheiben schneiden, unter das Lecsó rühren, ein paar Minuten mitdünsten. Eier aufschlagen, verrühren, zum Lecsó gießen, unter ständigem Rühren stocken lassen.

Mit einem Dinkelbrot servieren.

Wir haben es mit Schnittlauch bestreut, man kann aber auch Paprikapulver verwenden.

So hat es schon einst der Vater von der Küchenfee gemacht. Und so steht es auch im „Burgenländischen Kochbuch“ von Marietheres Waldbott und Gottfried Kumpf, auf Seite 110.

 

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