Alpen- oder Alaskalachs?

Was ist besser? Zucht oder Wild? Nah oder fern? Alpen oder Alaska? Wie hätten Sie sich entschieden? Und was hätte Freud dazu gesagt? Nun, er hätte uns wohl zuerst einmal auf die Couch gelegt und uns mit Fragen, was unsere Antwort in uns auslöst, auf uns selbst zurückgeführt. Wir hatten dreimal Lachs hintereinander, hier und hier und nun hier, doch wir konnten uns nicht entscheiden. Lachs ist Lachs ist einfach gut. Dr. Freud hätte wohl hier eine Entscheidungsneurose diagnostiziert.

Zum 80. Todestag von Sigmund Freud am 23. September 2019.

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Rezept Sockeye mit Tahini, Bierrettich, Rote Bete, Pistazien und Granatapfelkernen

Für 2 Portionen à zirka 800kcal. 40 g Kohlenhydrate, 63 g Eiweiß, 40 g Fett

Rote-Bete-Salat 4 Rote Bete bissfest kochen, auskühlen lassen. Würfeln. 40 g rote Quinoa weich kochen, abgießen. Für das Dressing 2 EL Rotweinessig, einen halben TL Kreuzkümmel, ein TL Sumach, 1 fein gehackte Knoblauchzehe, 3 EL Olivenöl verrühren. Rote Bete, Quinoa und das Dressing miteinander verrühren und bis zum Servieren lauwarm halten. Vor dem Servieren mit fein gehacktem Koriander und Minze verrühren. Tahinisauce 1 EL Sesampaste, 1 EL Olivenöl, 1 EL Limettensaft, 1 angedrückte Knoblauchzehe miteinander verrühren. Bis zum Servieren ziehen lassen. Vor dem Servieren durch ein Sieb streichen. Bierrettich schälen und mit dem Sparschäler in dünne Streifen schneiden. Mit Salz, Limettensaft und wenig Olivenöl marinieren. Lachs aus dem Wildlachsfilet „den Block“ herausschneiden, halbieren, mit einem scharfen Messer nur die Haut einritzen. In einer Pfanne mit wenig Olivenöl auf der Hautseite alle Fischstücke anbraten. Anrichten Rote-Bete-Salat und Bierrettich nebeneinander auf den Teller geben. Den Lachs darauf legen. Die Tahinisauce neben den Salat gießen. Mit gehackten Pistazien und Granatapfelkerne bestreuen. Mit Fenchelgrün garnieren.


Inspiriert von Paleo-Küche, Evans, S. 98

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Freud ist auch heute noch allgegenwärtig, oft ironisch gebrochen wie zum Beispiel als Badeente.