Saibling, Alge, Chlorophyll

Saibling-Mosaik, gebeizter Saibling, Saiblings-Kaviar, Kräuter-Mousse, Algen-Gelee, knusprige Strudelteig, verschiedene Kressen, mit Limetten-Vinaigrette, Trüffel-Mayonnaise, in Tempurateig frittierte Queller.

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Dieses Gericht ist den Algen gewidmet, die mit Hilfe von Chlorophyll den Sauerstoff erfanden. Und dem Saibling, einem anderen bekannten Wasserbewohner, der zwar nicht die ganze nasse Welt bevölkert wie die Alge, aber immerhin die halbe, nördliche Hälfte.

Da ist das Kräutermousse, im Titel „Chlorophyll“ genannt, das in die Vertiefungen einer Silokonmatte gefüllt und gefroren wird.  Das Saibling-Mosaik, das mit Algenpulver übersiebt, aufeinandergestapelt wird und mit einer Frischhaltefolie straff zu einer Wurst geformt wird, um Lufteinschlüsse zu vermeiden. Es wird ebenso gefroren, damit man es aufschneiden kann. Das Algengelee, der 12 Stunden gebeizte Saibling, die Brickteig-Körbchen us.w. … Das Rezept ist ziemlich umfangreich und kann in „Die Weltküche zu Gast im Ikarus“, Band 6*, Salzburg, 2019, Seite 32. nachgelesen werden. Von Jacob Jan Boerma, Niederlande.


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5 Comments

  1. Hallo Christian,
    ich denke mal, du könntest jeden bekannten Fernsehkoch unter den Tisch kochen, bei deinen Ideen und raffinierten Rezepten. Und wie schön du das immer anrichtest, wie ein Gemälde.

    Sollte ich dir noch kein frohes neues Jahr gewünscht haben, dann tue ich das jetzt und verbleibe

    mit lieben Grüßen
    Roswitha

    1. Och ich weiß nicht. Wir finden Genuss, wenn etwas gelungen ist: wenn das, das wir uns vorgenommen haben, so geworden ist, wie wir uns das vorgestellt haben. Das reicht uns vollauf.
      Ich wünsche Dir ein Frohes Neues Jahr!
      Liebe Grüße, Christian

      1. Das wäre ja auch schlecht, wenn ihr bei euren leckeren Gerichten keinen Genuss verspüren würdet. Diese Arbeit, die darin täglich steckt, ist ja schon eine tolle Leistung. Und dann das dekorieren und fotografieren, macht Mühe, aber dafür werdet ihr ja auch immer wieder genussvoll entschädigt.
        Wie ich dir schon mal erzählt habe, bin ich so die Schnellköchin, hab es nicht so mit vielem Aufwand und dekorieren. Aber auch meine Gerichte schmecken immer vorzüglich.
        Übrigens, übermorgen gibt es wieder das traditionelle Grünkohl mit Pinkel Essen bei mir. Und dann gibt es noch eins im Februar.
        Mein Gäste freuen sich schon alle wieder drauf. 🙂

  2. Sehr interessant. ich frage mich aber häufig selber, soll man als Hobbykoch solche Aufwendigen Gerichte überhaupt angehen.

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