Lammkotelett mit Pesto und Selleriepüree

Das Lammkotelett wurde gebraten, darüber wurde ein originales Pesto aus Basilikum, Pinienkernen und Olivenöl geträufelt. Dazu Selleriepüree.

Rezept

Für das Selleriepüree grob gehackte Zwiebel 5 Minuten anbraten, grob gehackten Knoblauch und Lorbeerblatt dazu geben, 1 Minute braten, 2 cm große Stücke vom Knollensellerie dazu geben, 10 Minuten braten, Gemüsebrühe dazu gießen, aufkochen, 15 Minuten köcheln. Lorbeerblätter raus, pürieren. Dazu Tahin, geräuchertes Paprikapulver, Zitronensaft, Kreuzkümmel, Koriander, Salz, Pfeffer.

Die Lammkrone salzen, stehen lassen, in einer Pfanne mit geklärter Butter auf beiden Seiten 5 Minuten anbraten. 10 Minuten bei 100 Grad im Backrohr durchgaren lassen.

Anrichten: Das Selleriepüree in einen Ring füllen, darauf die zerteilte Lammkrone placieren. Mit Pesto beträufeln. Mit Pinienkernen bestreuen. Dazu Salat.

Inspiriert von

Für das Selleriepüree Yotam Ottolenghi, Ramael Scully „NOPI Das Kochbuch Orientalisch  Asiatisch Raffiniert“, DorlingKindersley 2015 „Selleriepüree mit pikantem Blumenkohl und Wachteleiern“, S. 23

Pesto

Das Pesto war von einer lieben Freundin und Kollegin, aus deren Garten das Basilikum stammte. Es war so, wie wir das wollen: aus Basilikum, Pinienkernen und Olivenöl. Und sonst gar nichts.

Lamm

Das Lamm wurde hochgezogen, geschlachtet und zerteilt nicht in Neuseeland und nicht Irland sondern in Österreich.

Tahin

Wir haben die Tahin selber gemacht.

14 Kommentare

  1. Eine Augenweide! Und Sellerie als Püree finde ich klasse. Wir lieben Sellerie und ich habe auch schon große Selleriescheiben paniert! Schmeckt auch sehr gut.

    1. Danke! So ein raffiniert abgeschmecktes Selleriepüree hatten wir noch nie! Da kann man sich die Kartoffeln echt sparen, da fehlt einem nichts.

      1. Stimmt, die Gewürze sind andere als die ich normal nehme. Kreuzkümmel z.B., aber ich bin kein Freund davon. Aber ich finde auch, dass man ruhig ein wenig experimentieren kann bei den Gewürzen, um bekannte Gerichte neu abzuschmecken und „neu“ zu erleben.

        1. Das Abschmecken macht ja so viel Spaß! Zu kosten und zu überlegen, was noch fehlt, wovon noch mehr oder was für ein anderes Gewürz noch reinkommen soll. Bei manchen Gewürzen muss man sehr vorsichtig sein, aber man muss alles ausprobieren. Also wir sind da gerade dabei… mhm, das kommt eh bald auf den Blog. Ich verrat‘ noch nichts!

        2. P.S. Schön, dass es heute so viele tolle Gewürze zu kaufen gibt. Ich glaube meine Mutter würzte hauptsächlich mit Salz, Pfeffer, Paprika, Brühe …… Aber ehrlich, geschmeckt hat das auch, denn es wurde immer frisch gekocht mit Gemüse aus dem Garten und gutem Fleisch vom Metzger. UND – man war noch nicht so anspruchsvoll 😀

  2. Ninschi sagt:

    Sieht traumhaft lecker aus – wie auch der Rest auf deinem Blog 🙂
    Liebe Grüße Nina
    http://www.bodyholic.at

    1. Hmmm! Danke Dir!! 🙂 🙂

      Liebe Grüße
      Christian

  3. Ira Moritz sagt:

    Wieder mal wunderbar! Wie macht ihr den die Tahina selbst, das würde mich wirklich interessieren? Ich habe die bisher nur gekauft, war aber nie ganz zufrieden.
    Und toll das Ihr auch beim Fleisch keine unnötigen Kompromisse macht!

    1. Ira Moritz sagt:

      hab noch was vergessen: Ottolenghi, hätte seine Freude daran, endlich mal Leute die auch „NOPI“ auf Augenhöhe begegnen!

      1. Ottolenghi: Ach nein, mit dem befinden wir uns sicher nicht auf Augenhöhe. Wir kochen nur gerne!

    2. Tahina kann man ganz leicht selber machen: Sesam rösten, mit Olivenöl vermischen und pürieren. Wir hatten einmal damit angefangen, es selbst zu machen, als wir nur 2 EL brauchten und nicht eine ganze Tasse kaufen wollten…
      Das österreichische Lammfleisch war schon etwas teurer. Ich wollte kein Halal-geschlachtetes Tier essen. Und was soll ich sagen: es hat wunderbar geschmeckt!

  4. Das Essen ist dir ganz wunderbar gelungen 🙂

    1. Ja Danke Dir! Dieses Mal hat auch das natürliche Licht gut gepasst! 🙂

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