Gegrillter Manouri, Spargel, Zucchini und getrocknete Tomaten auf einem Bett von Rucola. Darüber kommt selbstgemachtes Basilikumolivenöl als Dressing.

Tomaten

Die halbierten Cherry-Tomaten mit Olivenöl einlassen und salzen und pfeffern. Auf ein mit Pergamentpapier ausgelegten Backblech legen und bei 180 Grad zirka 50 Minuten trocknen lassen.

Spargel

Den Spargel 4 Minuten blanchieren.

Zucchini und Manouri

Den dünn und längs aufgeschnittenen Zucchini in Olivenöl, Salz, Pfeffer einlassen und in einer Grillpfanne auf jeder Seite grillen. Dann den in Olivenöl eingelassenen Manouri auf beiden Seiten und um 90 Grad verdreht grillen.

Basilikumolivenöl

Die geschnittenen Knoblauchzehe, sowieu Basilikumblätter mit Olivenöl, Salz und Pfeffer verrühren und durch ein Sieb drücken.

Anrichten

Auf einem Teller die Rucolablätter legen und dann Schicht auf Schicht die einzelnen Gemüsesorten, oben drauf den Manouri placieren. Mit Basilikumolivenöl beträufeln.

Inspiriert von

Yotam Ottolenghi & Sami Tamimi with Tara Wigley “The Cookbook”, Updated Edition by Ebury Press (Penguin Random House) in 2016, „Chargrilled Asparagus, Courgettes and Manouri“, p. 48

Manouri

Wir hatten schon die Hoffnung aufgegeben, Manouri zu bekommen. Yotam schreibt im „The Cookbook“, dass er schwer zu bekommen ist. Aber das traf ja – so hofften wir – nur auf England zu. Leider mussten wir ihm recht geben. Erst im dritten Geschäft wurden wir fündig. Wir bekamen Manouri in Wien beim Merkur Breitenfurter Strasse 263. Der Halloumi, den wir schon davor als Ersatz besorgt hatten, kam gestern bei den Auberginen Wedges zum Einsatz.

Unsere „The Cookbook“-Trilogie

Das ist der dritte und letzte Teil der Cookbook-Trilogie. Die beiden vorhergehenden Teile gibt es hier und hier. Aber es wird sicher nicht das letzte Mal sein,  dass wir aus diesem Kochbuch etwas kochen.

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14 Comments

  1. Manouri habe ich noch nie gegessen, aber jetzt gegoogelt und anscheinend ist er bei uns sehr leicht zu beschaffen. Also werde ich den Mal ausprobieren, allerdings schreckt mich etwas der hohe Fettanteil :-( wo ich doch sonst so auf Fett achte in den Lebensmitteln. Die Bilder sehen aber außerst appetitanregend aus. LG

    1. Das kannst Du ruhig essen. Manouri hat einen hohen Wasseranteil, daher kann das Fett in der Trockenmasse zwar hoch sein, aber insgesamt ist es dann doch nicht so arg.
      Außerdem hat sich ja herausgestellt, dass Fett gar nicht so schlimm ist.

      „Darin wird dokumentiert, wie die mächtige Zuckerlobby massiv intervenierte, nachdem 1962 Studien veröffentlicht worden waren, die Zucker für Herzerkrankungen verantwortlich machte. „Project 226“ wurde ins Leben gerufen – eine Stiftung zur Rettung des Zuckers: Im Auftrag der Stiftung wurden Artikel prominenter Harvard-Forscher veröffentlicht, in denen die schädliche Wirkung von Zucker für das Herz heruntergespielt wurde. Fette und Cholesterine seien die wahren Gifte, hieß es darin. Diese These sollte sich jahrzehntelang halten und wurde zur Basis für die künftige Lebensmittelforschung.“

      http://diepresse.com/home/leben/gesundheit/5084833/Wie-die-Zuckerindustrie-die-Forschung-manipuliert

      http://diepresse.com/home/science/forschungsfrage/5086840/Wie-sehr-schadet-Zucker-dem-Herz

      1. Oh, ich weiß sehr wohl um die positiven gesundheitlichen Wirkungen guter Fette und Öle und habe auch eine größere Auswahl vorrätig, wobei Olivenöl die größte Rolle spielt und dieses wird auch gar nicht sparsam angewendet. Ebenso das von mir geliebte Kürbiskernöl, das mit seinem besonderen Geschmack so manchen Salat verfeinert.
        Allerdings versuche ich auf fette Wurst, fetten Käse zu verzichten. Fett hat einfach sehr viele Kalorien und wo ich auf fettärmere Varianten zugreifen kann, mache ich das. Auf Zucker verzichte ich ebenfalls so gut ich kann, ich nehme Xucker als Ersatz. Kuchen und Getränke kann man sehr gut damit süßen, ist aber sehr teuer. Deine Artikel werde ich lesen,nur heute nicht mehr. LG

  2. Sieht super lecker aus. Ich bin dabei mein neues Nopi Buch zu durchstöbern. Ich hatte vor Ottolenghi noch nie ein Kochbuch das so spannend zum“ lesen“ ist, vom Kochen sprechen wir gar nicht.;) Die Beschreibungen wie ein Gericht entsteht und wie sie es über die Jahre verändern, genial. Beim Lesen kommen einem da so viele Ideen, ich bin total begeistert.LG Malou

    1. Dieses Buch ist nicht einfach eine Ansammlung von Rezepten. Es sind geschichten und viele Erklärungen über das Warum und Wieso gerade so und nicht anders. Eines der besten Kochbücher, die ich kenne!

      Freut mich, dass es Dir auch so gut gefällt!

      Liebe Grüße
      Christian

  3. Das ist er wahrlich und heute wird in Wien ein kulinarisches Feuerwerk gezündet, wie es schöner nicht sein könnte

    P.S. Ich finde es klasse, wie ihr Euch bemüht, auch besondere Zutaten zu beschaffen, oder Alternativen anpeilt. Diese Nölerei von Rezensenten, wenn nicht alles im Supermarkt um die Ecke zu haben ist, finde ich im Moment etwas ermüdend, besonders wenn es sich um eine Küche handelt, die von Aromen lebt.
    t.

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