Bei den meisten Rezepten bedeutet „auf Jäger-Art“, dass da Pilze dabei sind. Und dass da Räucherspeck dabei ist. Das steht für den herbstlichen Genuss. Da aber Frühling ist, haben wir den Räucherspeck gegen Schinken getauscht und jetzt steht die Jäger-Art für Frühlingsragout. Damit es schön waldig schmeckt, kommt doppelt fermentierter Weisstannenhonig aus dem Schwarzwald ins Spiel. Und alles in die Kokotte.

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Ein Huhn tranchieren. Salzen. Mit wenig Butter in die kalte Pfanne legen, den Herd aufdrehen und die Hühnerstücke auf beiden Seiten anbräunen. Auf die Seite legen.

Perlzwiebel putzen und in brauner Butter in der Pfanne anrösten. Mit Honig (Weisstannenhonig aus dem Schwarzwald) karamellisieren und mit Weißwein (Welschriesling aus der Steiermark) ablöschen und einköcheln lassen.

Dazu parallel die Pilze vierteln und in einer Pfanne mit brauner Butter schön anrösten. Zu den Perlzwiebeln geben. In Streifen geschnittenen Schinken anrösten und auch zur Pilzzwiebel-Mischung geben. Mit Wildjus aufgießen und kurz zusammenköcheln lassen, anschließend mit wenig Sahne aufgießen und vom Herd nehmen, sodass die Sahne nicht ausflockt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dieses Ragout in die Kokotten füllen. Die Hühnerstücke darin platzieren und die Kokotten bei 170 Grad etwa 20 Minuten lang schmoren.

Mit Blütensalat servieren.

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Diese Kreation wurde inspiriert von José Maréchal „Schmor & More“, 2010 Christian Verlag: Hähnchen auf Jägerart, S. 56

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2 Comments

  1. Darauf hätte ich jetzt Hunger !! es sieht super lecker aus . Tolle Rezepte hast Du ich komme gerne wieder ! 🙂 L.G. Regina

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