Gespickte Hähnchenkeule mit Erdnuss-Paprika

Brust oder Keule, die sich ewig stellende Frage. Generationen von Feinschmeckern haben sich schon dieser schweren Frage angenommen, nie kam man zu einer Entscheidung, in dieser weltbewegenden Angelegenheit. Ist das eine nicht saftiger als das andere? Doch welches? Auch wir können nicht mit letzter Gewissheit sagen, was besser schmeckt aber: Von unserer Seite gibt es immerhin eine kleine Entscheidungshilfe, was dieses Gericht anbelangt. Brust hat den Vorteil, dass man in sie leichter hineinschneiden kann, denn das muss man bei diesem Gericht, um in die so entstandene Tasche Basilikumblätter zu geben. Bei einer Keule stört der Knochen. Zu dieser Erkenntnis gelangten wir, als wir in die anstelle der Brust gekaufte Keule hineinschneiden wollten. Aber geschmacklich ist natürlich beides erste Sahne.

Rezept Gespickte Hähnchenkeule mit Erdnuss-Paprika

In Unter- und Oberkeule drei Taschen einritzen, in jede Tasche ein zusammengerolltes Basilikumblatt hineinstopfen, salzen, Salz einmassieren, in einer Pfanne mit wenig Olivenöl braten, zuerst auf der Basilikumseite, zirka 6 Minuten, dann umdrehen, 8 Minuten braten, seitlich jeweils 2 Minuten. Im Backrohr bei 100 Grad fertig garen, etwa 10 bis 15 Minuten.

Gelbe Paprikaschoten schälen, in Streifen schneiden. In einer Pfanne drei kleine Zwiebel in Scheiben schneiden, vier gelbe Paprikaschoten entkernen, schälen, in zirka halbe Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Zwiebel in der Pfanne mit wenig Olivenöl anschwitzen, Paprika dazu geben, ein paar Minuten mitschwitzen. 4 in feine Scheiben geschnittene Knoblauchzehen einrühren mit einem Viertelliter Wasser aufgießen, salzen. Die Paprika zirka eine 10 Minuten dünsten. Vom Herd ziehen, einen EL fein gehacktes Basilikum, 2 EL kalte Butter und 60 g grob gehackte gesalzene geröstete Erdnüsse dazu geben.

Nach Alexander Herrmann, Schnell mal was Gutes*, S. 90

Erdnuss harmoniert mit der Paprika aufs Allerwohlbekömmlichste, sagt niemand geringerer als Alexander Herrmann, ist hiermit notiert.


Paprikahuhn im Gulaschstil

Hähnchen in einer Paprikasauce mit Nockerln, wie das in Ungarn schon seit Jahr und Tag praktiziert wird. Beim Originalrezept, Paprikás Csirke, wird es mit einer ganzen Hühnerkeule gemacht. Dieses hat sich als Paprikahendl in Österreich begeisterten Zuspruch erworben. In der hier dargebotenen Form kommt es mit kleinen Stücken von der Oberkeulen. So als Gulaschgericht kann man kleinere Portiönchen servieren und somit ist es partytauglich, für eine kleine Weihnachtsfeier.

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Krautsalat-Hähnchen-Roggenschnitte

Aus dem Amerikanischen, inspiriert von Cole Slaw Chicken Sliders. Wir machen das mit getoastetem Roggenbrot.

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Saté-Hähnchen mit Haselnussdip

„Schnell mal was Gutes“ ist der Titel des aktuellen Kochbuches von Alexander Herrmann*. Beim Durchblättern fielen uns die Saté-Spieße auf, uns lief das Wasser im Mund zusammen.

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Gegrilltes Hähnchen mit Romesco-Sauce und Spargel

Dieses Rezept ist unverkennbar von Ottolenghis Kochbüchern inspiriert. Das Hähnchen wird Butterfly Style gegrillt. Schmetterling wurde vom Weltschwimmverband erst 1953 als vierter Schwimmstil offiziell anerkannt. Auch als Grillstil scheint er sich nun langsam durchzusetzen. Das hat den Vorteil, dass man das Hähnchen nicht zu wenden braucht und es trotzdem von allen Seiten durchgebraten und gegrillt wird. Grillen kann so einfach sein – auch ohne Grillspieß.

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Hühnerleber mit Cranberries

Cranberries heißen auf Deutsch Moosbeeren, aber jeder kennt sie wohl unter der englischen Bezeichnung. Sie haben einen leicht säuerlichen Geschmack, deshalb sind sie für die Kombination mit Hühnerleber bestens geeignet. Noch eine fett glänzende Rotweinsauce vom Portwein dazu, Kartoffeln aus dem Ofen und: passt!

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Hähnchen auf Jäger-Art im Frühlingsragout

Bei den meisten Rezepten bedeutet „auf Jäger-Art“, dass da Pilze dabei sind. Und dass da Räucherspeck dabei ist. Das steht für den herbstlichen Genuss. Da aber Frühling ist, haben wir den Räucherspeck gegen Schinken getauscht und jetzt steht die Jäger-Art für Frühlingsragout. Damit es schön waldig schmeckt, kommt doppelt fermentierter Weisstannenhonig aus dem Schwarzwald ins Spiel. Und alles in die Kokotte.„Hähnchen auf Jäger-Art im Frühlingsragout“ weiterlesen

Paniertes Hähnchen mit Miso-Mayonnaise

und gebratenem Karfiol. Die Supremes wurden in einer Ingwer-Sojasaucemarinade mit Knoblauch, Weißwein und Sesamöl mariniert und dann in einer Mischung aus Tapioka-Mehl und Mandelmehl panieren.

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Gebackenes Hähnchen mit Miso-Creme

und Pak Choi. Die Hähnchenbrust wurde in einem Tempura-Teig herausgebacken, die Miso-Creme wurde so ähnlich wie eine Sauce Hollandaise gemacht, nur mit Sojasauce und Misopaste. Das Rezept wurde leicht abgewandelt, damit es für Paleo auch geht.

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Fünf-Gewürze-Hähnchenflügel

und Hähnchenkeulen. Die wurden in eine Marinade mit dem Fünf-Gewürzepulver sowie Chili, Fischsauce und anderem und natürlich Honig über Nacht eingelegt. Wir haben ein bisschen mehr gemacht, so haben wir morgen im Büro auch noch etwas davon.

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