Das sieht aus wie eine Spinatsuppe mit halbiertem gekochtem Ei. Aber das Eigelb ist ein Chutney aus Knoblauchzehe, Ingwer, Paradieskorn und Kurkuma, welches für die gelbe Farbe zuständig ist. Das Eiweiß besteht aus Kokosflocken. Nur der Spinat ist tatsächlich Spinat. Da ist man erstaunt, dass es sich bei der grünen, flüssigen Sauce, die so aussieht wie Spinat, tatsächlich um Spinat handelt. Aber wahrscheinlich gehört das beim Täuschen zum Spiel dazu, dass auch die Erwartung der Täuschung enttäuscht wird.

Spinat-Kokossuppe mit Paradieskorn-Chutney (1)

Spinat-Kokossuppe mit Paradieskorn-Chutney

Schalotten, Knoblauch, Lauch, Sellerie, gelbe Rüben und Paradieskörner in Traubenkernöl andünsten. Mit dem Gemüsefond und der Kokosmilch aufgießen. 20 Minuten köcheln lassen. Spinat und die Sahne dazu geben, kurz mitköcheln und mit dem Pürierstab mixen, durch ein Sieb streichen.

Kokos-Paradieskorn-Chutney

Knoblauchzehe, Ingwer, roten Chili hacken. Mit dem Zitronensaft, Kurkumapulver, Paradieskorn pürieren. Zucker, Fischsauce unterrühren, mit Kokosraspeln verrühren. Nach Geschmack mit Fischsauce abschmecken.

Anrichten

Die Suppe in Teller gießen, Kokos-Chutney und Kokos-Chips darauf geben. Mit frischen Spinatblättern und Kürbiskernöl garnieren.


Nach Tanja Grandits „gewürze – fünfzig gewürze und hundertfünfzig rezepte“, AT Verlag Aarau und München, 2013: Spinat, Kokossuppe mit Paradieskorn-Chutney, Seite 149

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15 Comments

  1. Paradieskörner waren mir neu, aber nun ich habe natürlich nachgelesen. Curcuma und Ingwer liebe ich und da die beiden auch äußerst gesund sind, nehme ich sie nicht nur frisch zu mir, sondern täglich auch in Kapselform hochdosiert als Nahrungsergänzung. Sie sollen ja die Immunabwehr stärken und auch sonst noch unglaublich viele positive Eigenschaften haben für die Gesundheit. Ich kann nur sagen, dass ich seit Jahren noch nicht mal einen wirklich richtigen Schnupfen hatte 😀 Als Farbgeber ist Curcuma ja in vielen Gerichten geeignet und auch unseren Spätzle füge ich eine Prise bei. Gibt eine tolle Farbe. Herzliche Grüße, Sigrid

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    1. Ja da glaubt man, man kennt schon alles. Und dann kommt jemand mit Paradieskörner da her. Genau so ist es uns nämlich mit diesem Kochbuch von Tanja Grandits gegangen. Kurkuma ist der Farbstoff in unserer Breiten, das Auge isst ja bekanntlich mit. Dass er gesundheitsförderlich ist, wusste ich nicht, das ist mir nur vom Ingwer bekannt. Man müsste mal ganz bewusst seinen Möglichkeiten als Gewürz auf den Zahn fühlen. Liebe Grüße Christian

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