Frisée-Poke mit Lachs und gebratenem Reis

Poke ist das Nationalgericht in Hawaii und ein weltweiter Food Trend. Poke, ausgesprochen „poh-kay“, hawaiianisch, steht für „in Stücke geschnitten“. Es handelt sich um einen Salat mit rohem Fisch, der klein geschnitten und mariniert wurde. Meist ist es Thunfisch, dann genannt Ahi Poke.

Poke aus Hawaii

Poke geht zurück auf die Fischer in Hawaii, die ihren Fang selbst verarbeitet haben, das heißt enthäutet, entgrätet und ausgenommen, dann den Fisch in Stücke geschnitten. Mit Meeresalgen oder Soja mariniert, wurde er als Street food angeboten. Heutzutage kann der Fisch mit so gut wie allen Zutaten kombiniert werden. Selbst der Fisch muss nicht unbedingt roh sein, leicht angebraten ist auch okay.

So scheint es, mit Poke kann man so ziemlich alles machen, wozu man Lust hat, wodurch es ein bisschen in Richtung Beliebigkeit abgleitet. Zeit also, sich darauf zu besinnen, was Poke ausmacht. Für was steht Poke? Nun, Poke heißt „in Stücke geschnitten“.  Ach ja!

Wir kamen auf Poke durch Port Culinaire, Heft 48. Etwas verwundert war ich schon, dass keine Mengenangaben vorkamen. Mittlerweile ist mir klar geworden, das entspricht genau der Idee von Poke.

Quellen: Port Culinaire 48, Seite 92 « Trend Food and Classics »

https://en.wikipedia.org/wiki/Poke_(Hawaiian_dish)


Der Seewinkler Reis ist da

Beim Reis handelt es sich um eine Premiere. Es ist der erste Reis aus dem Burgenland aus der Ernte 2018! Gibt es in rot, weiß und schwarz. Ich hatte angenommen, dass wir den erst im März zu Gesicht bekommen. Aber es gibt ihn schon jetzt, im Jänner. Das liegt vermutlich am heißen Sommer, in dem alles ein bisschen früher war als sonst.

https://kuechenereignisse.com/2018/10/14/reis-aus-dem-seewinkel/


Poke Rezept

frisée-poke mit lachs und gebratenem reis (1)

Lachs in Stücke von zirka 1 cm Kantenlänge teilen.

Die Marinade: 2 EL Sesamöl, 2 EL Sojasauce, Saft und Abrieb jeweils einer halben Orange und einer Zitrone. 1 EL geriebener Ingwer. Ungefähr eine Stunde in den Kühlschrank marinieren lassen.

In der Zwischenzeit die Salatmarinade vorbereiten: den Saft einer halben Orange und einer Zitrone, 2 EL Weißweinessig, geriebenen Knoblauch, Ingwer, Salz nach Geschmack, Gartenkresse.

Reis: Reis nach Packung weichkochen. Abgießen, abschrecken, auf Backpapier legen, und im Ofen bei 80 Grad trocknen lassen. Eine feingehackte Zwiebel in 2 EL Sesamöl anschwitzen. Eine fein gehackte Knoblauchzehe, eingeweichte Flohsamen dazu geben, kurz anschwitzen. Reis einrühren, braten. Salzen.

Nach Belieben für den Salat:  Frisée, Chicorée, geröstete Pistazien, Himbeer, Heidelbeer, Blutampfer, verschiedene Kressesorten (Tahoon Cress (grün, große Blätter), Sakura Cress (rot) von Koppert cress).

Salat auf Teller anrichten und mit der Marinade beträufeln.


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12 Kommentare

    1. Das sicher nicht. Aber man muss aufpassen, dass man nicht Poké schreibt. Das gibt es, aber diese Schreibweise sehen die Hawaiianer nicht so gern. Und „Poke served in a bowl“ auch nicht, wie ich bei einem Chef aus Hawaii gelesen habe. Denn das ist selbstverständilich, ist ja asiatisch. Man kann da in einige Fettnäpfchen treten.

      Gefällt 1 Person

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