added with horseradish. Der Yorkshire Pudding muss sofort serviert und gegessen werden. Frisch schmeckt er am besten.

Zutaten

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Rezept

  • Das Steak einige Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Eine Dreiviertel Stunde vor dem Braten gut salzen.
  • Die TK-Spinatbällchen auftauen und abtropfen lassen.
  • Das Steak in einer heißen Pfanne mit einem Faden Olivenöl auf beiden Seiten jeweils 6 Minuten anbraten. Falls notwendig, das Fleisch runterdrücken, damit es auf der ganzen Fläche auf dem Pfannenboden anbraten kann. Nach dem Braten 10 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
  • Für den Spinat die TK-Spinatbällchen mit Knoblauchzehen erwärmen, umrühren.
  • Für den Yorkshire Pudding das Backrohr auf 240 Grad vorheizen keine Umluft.
  • In jede Mulde eines Muffinblechs einen halben EL Öl gießen und ins Backrohr geben für etwa 10 bis 15 Minuten, bis das Öl zu rauchen beginnt.
  • In der Zwischenzeit für 8 Yorkshire-Puddings glatt rühren: 2 Eier, 100 g Mehl, 100 ml Milch, Salz.
  • Nun muss alles schnell gehen, damit es nicht auskühlt: Das Muffinblech aus dem Backrohr herausnehmen, mit dem Teig befüllen und wieder hineinschieben. Für etwa 10 bis 12 Minuten, bis die Puddings Farbe genommen haben und aufgegangen sind. Sofort servieren.
  • Alles auf separaten Tellern anrichten: Das Steak, Spinat, Kren (Meerrettich, Horeseradish), Oberskren und den Yorkshire Pudding. Dazu Pfeffer aus dem Maggiatal (Pepe Valle Maggia). Fleur de Sel.

Anmerkungen

Der Titel ist dieses Mal auf Englisch, da ansonsten außer „Spinat“ kaum ein deutsches Wort zu finden gewesen wäre. Bevor ich mir so eine halberte Gschicht anfang, schreib ichs doch gleich ganz auf Englisch.

Steak und Yorkshire Pudding kann man gleichzeitig angehen. Während die Steaks schon ruhen, werden die Yorkshire Puddings fertig.

Beim Backen der Yorkshire Puddings im Ofen kann man zusehen, wie sich nach und nach das Loch in der Mitte bildet.

Tullnerfelder Rind

Das Steak war von der Hochrippe vom Tullnerfelder Rind, gekauft beim Fleischermeister Hödl, dem letzten seiner Art in Wien. Dieses Mal habe ich ein extra nahes Foto gemacht, damit man die Perfektion dieses Fleisches sieht.

Die Steaks kann man ruhig noch eine Minute länger auf beiden Seiten anbraten, finde ich.

Pepe Valle Maggia

Eine Besonderheit war der Pfeffer aus dem Maggiatal (Pepe Valle Maggia), den ich von einem Schweizer geschenkt bekommen habe, der hier oft mitliest. Vielen Dank an dieser Stelle.

Dieser Pfeffer kommt tatsächlich aus der Schweiz. Obwohl doch die Schweiz gar kein Land ist, in dem der Pfeffer wächst. Dort wächst ja bekanntlich vieles wie Eisblumen und die Gletscherminze. Pfeffer ist da nicht dabei, auch in der Südschweiz nicht, wo dieser Pfeffer herkommt.

Die Wahrheit ist, dass der Pfeffer im Tessiner Maggiatal nach einem geheimen Rezept hergestellt wird. Darin enthalten sind neben dem Pfeffer, der notabene importiert wird, Weißwein, Grappa von der Americanotraube und Gewürze.

Eine echte Bereicherung der Tessiner Küche heißt es da und nun auch der Wienerischen.

 

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