Am Neujahrstag gibt es traditionellerweise etwas mit Linsen. Dieses Mal ein Pilzragout mit Steinpilzen, Shiitake-Pilzen und Champignons. Puy-Linsen mit karamellisierten Möhren und Lauch. Dazu QimiQ Saucenbasis mit einer eingelegten Zitrone. Dazu Maultaschen gefüllt mit Rindfaschiertem, Tahini (Sesampaste) und Pinienkerne. Mit Sumach, Granatapfelsirup und Piment abgeschmeckt. Als Nachspeise Erdbeeren in Schokolade.

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Yotam Ottolenghi „Vegetarische Köstlichkeiten“, 2014,  „Linsen mit Pilzragout und eingelegter Zitrone“, S. 128

Yotam Ottolenghi „Jerusalem“, 2013, „Sfiha oder Lahm Bi’ajeen“, S. 246

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13 Comments

  1. Das ist ja mal eine ganz neue „Maultascheninterpretation“. Jahrzehntelang mit meiner Mutter an Gründonnerstag die echt schwäbischen Maultaschen hergestellt – ca. 100 Stück – damit sich die ganze Arbeit auch rentiert. Ich liebe Maultaschen und die selbst gemachten sind die allerbesten. Zuletzt habe ich sehr, sehr gute Maultaschen in Berlin gegessen in der Maultaschen Manufaktur – und siehe da, der Lokalbesitzer stammt aus meiner Heimat Süddeutschland und hat die Maultaschen nach Berlin exportiert. Ich muss unbedingt an Ostern auch mal wieder ganz traditionelle Maultaschen herstellen.
    Im übrigen liebe ich Linsen – vor allem in der Variante mit Spätzle und Saiten -. Aber ich will nicht verhehlen, dass ich schon viele Varianten probiert habe, speziell auch roten Linsen!
    Liebe Grüße von Sigrid

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      1. Also eigentlich sehen die aus wie Ravioli – nur größer und sind immer völlig von Teig umgeben – eben richtige Taschen. Bei uns werden sie an Karfreitag gegessen – also an einem Tag, wo kein Fleisch auf den Tisch soll/darf – aber wenn das Fleisch versteckt ist in einer Teighülle, dann fällt es nicht auf. Bei uns in Süddeutschland, also im Schwäbischen, heißen sie deshalb auch umgangssprachlich „Herrgottsb’scheißerle“ Ich hoffe, dass du den Ausdruck verstehst? Maultaschen geschmälzt mit Kartoffelsalat – ein Genuss!

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        1. Ist ja witzig der Ausdruck! Klar verstehe ich den. Und damit ist auch klar, warum das Fleisch in den Teig einghüllt sein muss…
          Und jetzt verstehe ich auch, warum Du Maultaschen am Gründonnerstag gemacht hast. Für den Karfreitag natürlich! Hm, das könnten wir uns auch gleich mal vormerken.

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  2. Genau so ist das mit den Linsen. Wenn man am Naujahrstag Linsen isst, hat man das ganze Jahr über genug Geld in der Kasse. Ein schöner Brauch. Bei mir gab es auch Linsen. So wie ich die immer mache. Als lauwarmen Linsensalat mit Frühlingszwiebeln, Sellerie, Karotten und als Vinaigrette eine Mischung aus dunklem Balsamico-Essig, Oliven-Öl, Pfeffer & Salz. Anstatt Croutons darunter zu mischen (sie saugen sich mit Vinaigrette voll, das ist nicht erwünscht)) lege ich lieber Topinka a part dazu. Lecker. LG Hartmut

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    1. Danke für das Kompliment!
      Linsenessen zu Neujahr ist ein altes mitteleuropäisches Brauchtum, dunkelster Aberglaube. Wer sich mit Linsen vollstopft, wird ein Gstopfter. Oder anders gesagt: Wenn man viel Linsen zu Neujahr isst, kommt man zu vielen Geldmünzen im neuen Jahr. Die Linsen schauen ihnen ja auch sehr ähnlich. Der schiere Reichtum ist einem gewiss, sozusagen, wenn man viele Linsen isst! 😉

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  3. Hallo Christian, wie ich sehe habt ihr das neue Jahr sehr gut angefangen . Als ich die Zutaten Liste las kam mir sofort Ottolenghi in den Sinn. Hat bestimmt gut gemundet. Sieht jedenfalls auf deinen Fotos fantastisch aus.LG Malou

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