Für Leute, die gerne Kirschen mögen, kommt hier ein Gericht aus dem NOPI-Buch, das wir schon lange im Auge hatten. Wir waren gespannt, wie die eigenwillige Kombination aus Hähnchenleber und Kirschen wohl schmecken würde. Und jetzt endlich ist es so weit: die Kirschenzeit ist angebrochen, es gibt Kirschen! Zum NOPI kehren wir immer wieder gerne zurück, weil es eines der besten Kochbücher ist.

Leberkirschen (1)

Ein Rezept gibt es nicht, nur eine vage Vorstellung davon. Es kommt ganz ohne Schnickschnack aus:

  1. Hähnchenleber in Milch über Nacht einweichen.
  2. Speck knusprig braten.
  3. Einen Rotweinjus aus roten Zwiebeln, Thymianzweigen, Knoblauch, Lorbeerblatt, Portwein, Rotwein, Pfeffer und Zucker machen.
  4. Kirschen in Zucker, Rotwein und Rotweinessig einkochen.
  5. Die gesalzene und gepfefferte Leber braten. Speck, Rotweinjus und die Kirschen dazu geben. Butter dazu. Mit Petersilie bestreuen.

Wir haben anstelle von Zucker Sukrin verwendet.

Hier wird das Rezept ausführlich beschrieben:

Yotam Ottolenghi / Ramuel Scully „NOPI – Das Kochbuch“:  „Hähnchenleber  in Rotweinjus mit Räucherspeck und Kirschen“, S. 185

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7 Comments

  1. Sieht wahnsinnig gut aus! Mit Kirschen schmeckt sowieso alles besser 😉
    Werde ich definitiv mal probieren!

    Ich verlose momentan ein Kochbuch mit außergewöhnlichen Rezepten, vielleicht ist das ja dann auch etwas für dich 🙂

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende wünsche ich dir!

    Laura

  2. Ja und wie hat es letztendlich gemundet?
    Sieht irgendwie eigenartig aus und hört sich auch so an, aber warum nicht, wenn es schmeckt.
    Lieber Christian, ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße, Roswitha

    1. Ganz gut. Es hat sehr gut geschmeckt! Diese Liasion aus vollen, knackigen Kirschen mit dem zartem Rosa der Hähnchenleber war ein Traum. Sehr zu empfehlen!

      Schönes Wochenende! Christian

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