Tegetthoff-Omelette

Das sind Erbsen, Fisolen und Karfiol, ummantelt mit einer Omelette. Wie alt dieses Rezept ist, kann man nicht nur daran erkennen, dass es eine Einmach verwendet, sondern auch am Namen. Es stammt aus einer Zeit, als es üblich war, berühmte Persönlichkeiten des aktuellen Zeitgeschehens durch Gerichte zu verewigen. Und es ist ja schon längere Zeit her, dass der Admiral gelebt hat, von 1827 bis 1871. Also ziemlich alt, dieses Rezept, das ist Kult, ein Kuliklassiker.

Tegetthoff-Omelette (1)

Rezept für 2

Für die Fülle eine helle Einmach machen aus 40 g Dinkelmehl, 60 g Butter und etwas Gemüsesuppe. 5 Champignons zerteilen und in Butter anrösten. 100 g TK-Erbsen, 100 g geschnittene TK-Fisolen und 100 g TK-Karfiol in Röschen zerteilt blanchieren. Alles zur Einmach dazu geben. Mit einem Dotter und einem Achtel Liter Obers verrühren.

Für die Omelette etwas Butter in einer kleinen/mittleren Pfanne heiß werden lassen und 2 verschlagene Eier mit Salz darin eingießen. Mit einer Palette vorsichtig umrühren, damit es nicht anbackt. Dann stehen lassen, leicht anbrennen lassen. Herausheben. Vorgang wiederholen.

Die Fülle in die Omeletten legen, umschlagen.

Mit Brot servieren.

Bei eventuellen Textunsicherheiten, bitte das Küchenösterreichisch-Wörterbuch konsultieren.


Inspiriert vom Omelette à la Tegetthoff aus „Das große Sacher-Kochbuch“, Franz Maier-Bruck, 1975*

Tegetthoff-Omelette (2)Tegetthoff-Omelette (4)

10 Kommentare

    1. Stimmt! Die anderen Austriazismen sind
      Karfiol = Blumenkohl
      Einmach = helle Mehlschwitze
      Dotter = Eigelb
      Obers = Sahne
      Damit habe ich, glaub ich, alle verraten, die in diesem Text vorkommen.
      Viele Grüße
      Christian

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