Der große Samstagabend: Wolfsbarsch mit Reis und Mangold

Wolfsbarsch nach Art des Hauses, das bedeutet, daß ein ziselierter Wolfsbarsch ohne Mehlbestäubung in einer gußeisernen Pfanne auf beiden Seiten gebraten wird, mit Rosmarin und Thymian in der Bauchhöhle und daß zerdrückte Knoblauchzehen, sowie abgezupfte Rosmarinnadeln und Thymian in Butter aufgeschäumt werden, womit der Wolfsbarsch überzogen wird. Dazu gibt es Seewinkler Reis, Mangold mit Pinienkernen und Pecorino und dann noch geschmolzene Honigzwiebeln und ofengegarte Kirschtomaten. Hausküche, die uns schmeckt.

Dazu eine Sauce: den Bratensatz mit Weißwein, einköcheln, mit Fischfond aufgießen und mit Butter montieren.

Eine neue Skeppshult-Pfanne mußte her, weil wir für zwei Wolfsbarsche nur eine Fischpfanne hatten. Das fiel uns am Samstagnachmittag ein, als schon viele Geschäfte geschlossen hatten. Es eilte und so rissen wir uns los, sprangen aus dem Wasser und fuhren mit dem Auto in die Innere Stadt. Eine ovale Fischpfanne wurde es nicht, aber dafür haben wir bei Lackstätter auf der Wollzeile eine sehr schöne, schwere, gußeiserne Pfanne erstanden, die man für Fleisch verwenden kann, aber auch für Fisch natürlich. Mit zwei Skeppshult-Pfannen können wir nun die Wolfsbarsche gleichzeitig braten und gleichzeitig servieren.


Published by

K.E

Küchenereignisse - von hart Gesottenem und weich Gekochtem.

15 Comments

      1. Danke, lieber Christian, ich bin z. Zt. alleine, mein Männe ist leider im KH.

        Wünsche dir noch einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die neue Woche.
        Liebe Grüße
        Roswitha

Kommentare sind geschlossen.