Radi-Gröstl

Am Freitag hatten wir schon ein großes Festessen, derohalben gibt es nun am Wochenende einfache Gerichte.

Rezept Radi-Gröstl

Zwei mittlere fein gehackte Zwiebel und vier geriebene Knoblauchzehen in Olivenöl anschwitzen. Einen 700 g schweren Herbstrettich schälen und in längliche Stifte schneiden. Dann zu den Zwiebeln geben, salzen, Cayenne-Pfeffer dazu geben und bräunlich braten. 100 g Mandelstifte ohne Fett in der Pfanne anbraten. 150 g Schinken und 8 Stück Datteltomaten würfeln. Die Strozzapreti-Nudeln aufsetzen. Wenn der Radi schön angeröstet ist, die Tomaten, den Schinken und die gestiftelten Mandeln dazu geben, kurz mitrösten. Dann die gekochten Strozzapreti unterheben und mit Petersilie bestreuen. Dazu haben wir einen grünen Salat mit Walnußöl und Apfelessig gehabt.


Nach Gartenküche, Dr. Oetker-Verlag, 2021, S. 114 „Rettich-Gröstl-Pfanne mit Schinkenwürfeln“. Dieses Kochbuch mögen wir ganz gerne, bisweilen kochen wir daraus. Es kommt mit ganz normalen Zutaten aus, die man allenthalben kriegt, je nach Jahreszeit. Es ist in vier Kapiteln unterteilt für die vier Jahreszeiten.


Radi, der geniale Hüftgoldschmelzer

Rettich enthält kaum Fett, kaum Kalorien aber viele Ballaststoffe. Ist gut für die Gelenke, bei Diabetes und macht fit. Fürwahr das Richtige für uns.


Karfiolsuppe und Kukuruz

Diese Woche hatten wir uns vorgenommen, nur Suppe zu essen, es ist immer etwas dazwischen gekommen. Am Montag haben wir noch das Flanksteak gegessen, am Dienstag wurde vorbereitet für Mittwoch: Tomaten-Risotto mit Schnitzel à la Jamie Oliver aber nicht für uns, für uns nur Aufstriche, am Mittwoch blieb die Küche kalt, da wurde Liptauer gemacht, auf die ungarische Art, für das 30-Jahre-Jubiläum (Werkstatt, Auto) am Donnerstag wurde dort gegessen, am Freitag sind wir Essen gegangen. Am Samstag gab’s nur Toast nach dem Börsetag. Deshalb gibt es heute Sonntag, also am hochheiligen Tag des Sonntagsbratens ausnahmsweise mal eine Karfiolsuppe. Alles selbstgemacht versteht sich.

Diese Woche kam die Lieferung mit dem spanischem Olivenöl.

Einschub: Rezept

Drei kleine Schalotten in Olivenöl anschwitzen, einen mittelgroßen geschälten Erdapfel und einen halbe Karfiolkopf auf Röschen aufteilen und dazu geben, mitkochen. 6 grobgehackte Knoblauchzehen dazu geben und mit einem Liter hausgemachter Gemüsebrühe aufgießen. Den Karfiol weichkochen, 2 EL Creme fraîche einrühren und mit dem Standmixer pürieren. Für danach: Kukuruz weichkochen und in einer Pfanne mit brauner Butter und mit Knoblauch braten.


Außerdem wurde eine Küchenschere bestellt; zur Auswahl standen: die Standardküchenschere um 11 Eur oder eine Marken-Küchenschere drei Mal so teuer. Ich kaufe nichts „Made in China“ und wenn es noch so billig ist. Nichts aus einem totalitären Land und wenn sie es mir nachwerfen. (Naja, dann natürlich schon gar nicht.)

Küchenschere mit Friodur-Härtung, Fa. Zwilling, MADE IN GERMANY