Rindfleisch Wiener Art

Gekochtes Schulterscherzel mit Kochsalat und Erbsen, Spinat, Apfelkren und Röstkartoffeln.  Zur Abwechslung gibt es einmal Rindfleisch nicht gebraten, sondern gekocht ohne Röstaromen, so wie das in Wien üblich ist.

Das klassische Gericht, so zubereitet, wird Tafelspitz genannt nach jenem Teil des Schlögels, der traditionellerweise dafür herangezogen wird. Wir hatten aber ein Schulterscherzel.

Praktisch und gut

Praktischerweise ergibt sich beim Kochen auch gleich eine Suppe, die man zur Vorspeise einnehmen kann. Möglicherweise ist das mit ein Grund, warum das Siedfleisch in den Haushalten Wiens und Umgebung so erfolgreich war.

Rezept Gekochtes Schulterscherzel

Zutaten: Etwa 2 kg Schulterscherzel, dazu etwa ein kg Knochen, etwa ein halbes kg Suppengrün, 3 Zwiebel, 3 Knoblauchzehen, Pfeffer, Wacholderbeeren, Lorbeerblatt, Majoran, Piment. Schnittlauch zum Bestreuen.

Knochen blanchieren, wieder in den Topf legen und mit frischem Wasser aufgießen, aufkochen und nach dem ersten Blubbern das Fleisch einlegen. Die Gewürze in ein Tee-Ei geben und dieses in den Topf, sowie die zerdrückten Knoblauchzehen. Herd zurück drehen, eine Stunde köcheln lassen. Dann das Gemüse mit dem angerösteten halbierten Zwiebeln dazu geben, 2 Stunden köcheln lassen.

Mit dem Schöpflöffel abseihen. Abkühlen lassen. Suppe entfetten.

Vor dem Servieren salzen.

Als Garnitur hatten wir Spinat, Kochsalat mit Erbsen und Apfelkren und Röstkartoffeln.

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