Anatomie eines Hauses

Josef Frank - Spaces

Die Villa Beer steht nun zur Verfügung! Der Andrang ist groß, Besuchstermine werden nur mittwochs 12 Wochen im voraus freigeschaltet, vielleicht schaffe ich es mal.


Josef Frank habe ich kennen und schätzen gelernt durch das Buch „Spaces“, 2016, nur auf Englisch erhältlich, indem seine residential houses vorgestellt werden, unter anderem auch die Villa Beer, in der Wenzgasse im 13. Bezirk. Beim Vorbeigehen fällt der Bau nicht weiter auf, außer durch die schiere Größe, den er und das Grundstück einnehmen, und durch die Unscheinbarkeit der Fassade inmitten der großbürgerlichen Villen der Gründerzeit. Bis vor kurzem suchte man noch einen Käufer, 5,3 Mio. Euro für das renovierungsbedürftige Haus, nun ist es ein Museum der modernen Architektur.


Auf der Suche nach einer neuen Bleibe hielt ich es für sinnvoll, Konzepte und Ideen des Wohnbaus unter die Lupe zu nehmen, dabei stolperte ich über die Villa Beer und Josef Frank.

Spaces! Ein Schloß ist zwar auch geräumig und wir übernachteten auch mal in einem Schloß, aber in einem Schloß möchte ich nicht wohnen. Die Weiträumigkeit hätte mir schon gefallen, aber die Idee vom Haus als Weg und Platz, wie bei Josef Frank, fehlt. Ausgehend von Adolf Loos‘ Raumplan-Prinzip (Spaces, p. 20) meint Josef Frank, man solle sich durch ein Haus bewegen wie durch eine Stadt, mit schmalen Gassen, die in weite Plätze münden, die wiederum zu neuen, engeren Passagen führen. (Spaces, Villa Beer, p. 68).


Zur Werkbundsiedlung am Roten Berg, einem Ausläufer des Wienerwaldes, hat Josef Frank 1932, für die er Initiator und Gesamtverantwortlicher war, auch ein Haus beigesteuert, in dem gezeigt wird, daß der moderne Wohnbau auch auf kleinen Flächen funktionieren kann: Woinovichgasse 32. Ein anderes Haus kam mir so vor, als wäre es von Josef Frank inspiriert, von der Werkbundsiedlung ein Stück westlich: Cuviergasse 34, ein einstöckiges Haus mit Flachdach und Terrasse auf der gesamten Längsseite. Obwohl in der Cuviergasse der soziale Wohnbau zugeschlagen hatte, wurden seinerzeit keine Anleihen bei Josef Frank oder bei einem anderen modernen Architekten genommen. Ansonsten gibt es dort die üblichen Einfamilienhäuser, nicht der Rede wert. So nah und doch so fern. Die Architekten der 20er und 30er Jahre des 20. Jhdts waren ihrer Zeit voraus. Vielleicht ist es ja nun so weit, die Villa Beer möge dazu beitragen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Werkbundsiedlung_Wien

https://thespaces.com/josef-franks-villa-beer-is-ripe-for-renovation

Artikel von Josef Frank „Das Haus als Weg und Platz“ in „Der Baumeister“, 1931 Heft 8, S.316 bis 323, mit Fotos vom Wohnhaus B, Wien, XIII. ( Villa Beer):

https://delibra.bg.polsl.pl/Content/19471/P-270_1931_H8.pdf

Das moderne Wohnhaus entstammt dem Bohème-Atelier im Mansardedach. Dieses von Behörden und modernen Architekten als unbewohnbar und unhygienisch verpönte Dachgeschoß, das die Bauspekulation dem widerstrebenden Gesetz mit Mühe entreißen muß, das aus Zufällen aufgebaut ist, enthält das, was wir in den darunterliegenden, planvoll und rationell eingerichteten Wohnungen vergeblich suchen: Leben. […]

Josef Frank, Das Haus als Weg und Platz, 1931

Villa Beer

Jeden Mittwoch werden neue Termine freigeschaltet, immer 12 Wochen im voraus!

Besuch ohne Führung

Mit Zeitfensterkarte, 90 Min.

Samstag und Sonntag

Sie erkunden die Villa eigenständig. Bitte beachten Sie, dass das Musikzimmer sowie die Terrasse im Dachgeschoss nur mit einer Führung besichtigt werden können.

Öffentliche Führungen

Mittwoch bis Freitag, 14 und 16 Uhr,

Samstag und Sonntag 10, 14 (Englisch) und 6 Uhr

90 Min.

Sie besuchen die Villa Beer im Rahmen einer Führung und erfahren mehr über das Haus, die Architekten und die Restaurierung.

Obige Besuchszeiten und Führungen zitiert aus:    

https://www.villabeer.wien/besuchen

Viennissima war schon dort:

Das Buch

Josef Frank – Spaces Mikael Bergquist & Olof Michélsen, Stockholm. Park Books, Zurich, 2016

Fotos und Text © 2026 https://kuechenereignisse.com

Der ESC-Zirkus ist in Wien

Lecsó mit Schopfbraten vom Mangalica

Panem et circenses, frei übersetzt, Essen (auf öffentliche Kosten) und (seichte) Unterhaltung, so sagte der Satiriker Juvenal im 2.Jh.n.Chr. seien die einzigen Interessen der Römer1. Das läßt einen an den ESC denken. Und doch entzündet sich ein Feuerwerk an Eitelkeiten und Eifersüchteleien. Und das läßt tief blicken, wie wichtig manchen der ESC ist, bzw. das Rundherum. So war aus der Schweiz zu hören, die Pausen-Show in Wien sei eine Kopie des viel bessren Pausenfüllers „Made in Switzerland“, der im Vorjahr beim ESC in der Schweiz ausgestrahlt wurde. Kernaussage der Schweizer Show: „The best inventions are all made in Switzerland.“ Na dann. 

Oh weh! Die Ösis haben den Schweizern die Show gestohlen!

Und wieder haben die Schweizer es verabsäumt, auf eines ihrer wundervollen Produkte Copyright anzumelden. Beim Emmentaler Käse versuchen sie im nachhinein, die Ursprungsbezeichnung zurückzugewinnen, die Neidvollen. Irgendwie habe ich grad keine große Lust mehr auf Schweizer Produkte, oder auf gut deutsch: dann ghalts euch den Schas2.


Da Ungarn auch dieses Jahr einer Teilnahme beim ESC widerstehen kann, obwohl es doch gleich um die Ecke wär, kommt hier sogleich als ungarischer Beitrag: Lecsó mit Schopfbraten vom Mangalica.


https://www.heute.at/s/alles-geklaut-schweizer-sind-sauer-auf-swarovski-120195218

https://www.blick.ch/people-tv/tv/eurovision/schrecklich-zuschauer-zerreissen-esc-eroeffnungsshow-von-victoria-swarovski-id21949559.html

https://www.blick.ch/people-tv/tv/eurovision/alles-geklaut-schweizer-fans-haessig-wegen-esc-pausenshow-der-oesis-id21946724.html

https://songcontest.orf.at

Totschnig: Kämpfen jetzt auf dem Rechtsweg für Begriff Emmentaler – Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft


1 Stowasser, Friedensreich-Hundertwasser-Ausgabe,1993, S. 566

2 wr., umg.: behaltet euren Furz.

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Von der Durchzugsstraße zur Sackgasse

Mörbisch am See

Die Vorbereitungen laufen. In Mörbisch am See gibt es einen Laden mit Spezialitäten aus der Region. Mangalitza, Schafskäse, Verjus,  usw wir freuen uns auf die Neueröffnung in knapp 14 Tagen ist es so weit. Für heute fuhren wir zurück nach Rust, zum Triebaumer. Man kann parken direkt auf dem Rathausplatz, auf Parkplätzen ohne Parkgebühren, und es gibt sogar welche. Eingekauft wurde: das gemischte Bauernbrot, Mangalitza-Käsekrainer, Mangalitza-Leberwurst, Mangalitza-Schmalz, Mangalitza-Paprika-Speck, scharfes Chili, eingelegtes Sommergemüse im Glas. Dazu ein Traminer und ein Blaufränkisch „Ried Oberer Wald”.

Danach Eisessen in Mörbisch mit Blick auf eine der Hofgassen. Tatsächlich gibt es dort noch Aschenbecher auf den Tischen. Man fühlt sich zurückversetzt in lang vergessene Zeiten, und man kann bar zahlen.

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Strohwitwers Gulasch

Rindsgulasch mit Erdäpfeln und Gurkensalat

Wenn ein Strohwitwer sich was zum essen macht.

Rindsgulasch mit Erdäpfeln und Gurkensalat

Schwere Zeiten sind angebrochen, aber ich nehme das locker. Morgen ist się wieder da.

Fallen on hard times – but it’s good to know
that milk and honey’s just around the bend.

Jethro Tull, Fallen on Hard Times, 1982

Der Strohwitwer nahm den Topf aus dem Kühlschrank und stellte ihn auf den Herd.

Nach einer halben Stunde hatte das Gulasch fast Zimmertemperatur.

Er schaltete die Temperatur am Herd ein auf gemächliche 6.

Nachdem das Gulasch erwärmt war, legte er die Kartoffeln ein.

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Debrecziner

Debrecziner Würstel mit Senf

Mit Scherzel und Semmel… der reine Luxus.

Mit Ramsa-Spezialsenf… der totale Luxus.

Debrecziner sind vorsichtig zu genießen, spritzen beim Reinbeißen!

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Lungenbraten mit Spargel und Erdbeer

Teller mit allem

Davor statt einem Frühstück:

  • Verhackertes aus Mörbisch
  • Mangalitza-Blunzn aus Rust
  • Mangalitza-Speck aus Rust
  • Mischbrot aus Rust

Zum Lungenbraten:

  • Tomaten-Basilikum-Salat
  • Gegrillte Paprika mit Zitronen-Knoblauch-Olivenöl
  • Grüne Spargel mit Erdbeeren
  • Karamelisierter weißer Spargel
  • Mango-Chutney
  • Gurken-Melonen-Salat mit Koriander und Minze
  • Rosmarin-Knoblauch-Braterdäpfel aus dem Ofen
  • Selbstgemachte Kräuterbutter
  • Chicorée-Salat

Danach Erdbeer-Topfen-Torte.

Fotos: Olympus PEN-F, die Fotos (außer dem Zutatenbild) wurden mit einem Spezialobjektiv gemacht: mit einem 45 mm Normalobjektiv.

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Wiener Würstchen aus Mörbisch

Wurstkessel

Aus der schönsten Sackgasse Österreichs, aus Mörbisch am See, haben wir mitgebracht: Wiener Würstchen. Wir vergleichen sie mit den Altwiener Frankfurtern der Fa. Windisch in Wiener Neustadt. Diese stellt sie her nach dem Original-Rezept von 1805 vom Frankfurter Metzgermeister Johann Georg Friedrich Lahner.

Als die Küchenfee in der Fleischhauerei Fischl in Mörbisch bestellte, sagte sie „Drei Paar Wiener Würstchen“, schließlich sind wir nicht in Wien, nur dort heißen sie Frankfurter.

Das Brot dazu kommt vom Triebaumer in Rust. Es ist selbst gebacken, das Mehl ist selbst gemahlen und das Korn ist selbst gesät und geerntet. Es ist ein Sauerteigbrot mit Dinkel, Weizen und Johannisroggen, sowie Salz, Rosmarin, Hefe, Wasser – und Schmalz! Vermutlich ist das der Grund, warum es die Küchenfee so an ihre Kindheit erinnert.

Welche Würstel nun besser geschmeckt haben:

Die Altwiener sind der Maßstab.

Kostnotizen

Mörbischer: Fein, wurschtig, ausgewogener Geschmack

Altwiener: Fetter, triefender, grober gewolft, wurschtig.

Die Mörbischer hatten einen Geschmack im Abgang, bis ich draufkam, daß der vom Senf kam, einem mittelscharfen Senf. Man darf diesen Senf nicht zu Würsteln essen, das ist kein Würstelsenf,  am besten nimmt man Ramsa-Senf.


Schwechater Lagerbier zum Spülen zwischendurch zwischen den Würsteln.


In Triebaumers Laden gab es auch Scotch Whisky, aus eigenen Fässern. Ein kurzer Schluck genügte, um festzustellen, davon muß man mehr haben. Wir beginnen mit dem Edradour.

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Vom grünen Spargel zum weißen Spargel

Wenn die Hofköchin den Paul-Bocuse-Wälzer hervorholt, dann weiß ich schon: es gibt was ganz Extraordinaires. Dabei wollte sie sich nur der genauen Mengenangaben vergewissern; – nicht, daß sie nicht weiß, wie eine Sauce béarnaise geht.

Das Menü

  1. Grüne Spargelsuppe mit Croutons und Kapuzinerkresse und in Olivenöl angebratenen Spargelspitzen
  2. Weißer Spargel im Sud von der Schale gedämpft, dazu gekochte, in brauner Butter gebratene Braterdäpfel, mit Sauce béarnaise und Mangaliza Prosciutto
  3. Rhabarber-Kompott mit Topfenknödel aus Dinkelgrieß

Das Kumpf-Pärchen zeigt, wohin die Reise geht.

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Schnitzlein back dich!

Mörbische Schnitzel mit Erdäpfel-Vogerlsalat

Wir waren im mondänen Mörbisch am See, und dort bei der Fleischerei Fischl kauften wir Schweinskotelett. Zu unserer Überraschung waren diese bereits geschröpft, also bereit zum Panieren. Deshalb wurden zu Hause Mörbischer Schnitzeln gemacht.

Mangaliza gab es keine, bei einer anderen Fleischerei in Mörbisch erklärte man uns, das läge daran, daß das Mangalizafleisch so fett sei. Die Dame am Tischchen dort bestätigte uns zwar, daß es sich um das gesunde Fett handele. Mangalizafett ist so gesund wie Olivenöl1. Was aber nichts daran änderte, daß Mangaliza von der breiten Bevölkerung abgelehnt wird, man will nur mageres Schweinefleisch. Man verwies uns immer wieder nach Rust, dort gäbe es einen Laden, vermutlich meinte man Richard Triebaumers Geschäft am Rathausplatz. Jedenfalls konnten wir auch diesmal nicht der Mangaliza-Schweine fündig werden. Irgendwo auf dem Radweg zwischen Mörbisch und Rust treiben sie sich herum. Aber ist es am oberen Radweg oder am unteren Verlauf zum See hin? Die Zufahrt mit dem Auto ist in beiden Fällen nur für Anrainer gestattet, am oberen Radweg kann man ein Stück des Güterweges entlang fahren. Wir werden uns also ein Rad mieten und uns auf Entdeckungsfahrt begeben…


1 Mangalitza Schwein – Forstgut Schloß Calmuth

Mörbisch kann mit gleich zwei Fleischereien aufwarten, Fischl und Piringer. Das ist ein dicker Pluspunkt für Mörbisch! Suchen Sie mal eine Fleischerei in Wien… da muß man weit fahren. Dafür gibt es hier keinen McDonalds und keinen Dönerladen. Was ein Pech.


Auf der Suche nach den verschmähten Mangaliza-Schweinen.

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Ruster Weinschätze 2026

Rust am Morgen

Unter einem Storchennest schliefen wir, wir hatten uns einquartiert beim Kirchenwirten in Rust. Wir waren wegen der Ruster Weinschätze hergekommen. Man zahlt einen Obolus und bekommt die Gelegenheit, bei 26 Weinbaubetrieben das reichliche Weinangebot auszuprobieren. Bevor wir anfingen, stärkten wir uns noch beim Kirchenwirten. Schon beim Treppe hinuntergehen, vom Zimmer – wir hatten das Zimmer „Seeblick“ – als wir bei der Küche vorbeihuschten, bemerkte die Hofköchin, einer der Köche käme ihr bekannt vor. Da dachten wir uns noch nichts dabei und setzten uns draußen hernieder mit herrlicher Aussicht über den Rathausplatz. Die Speisekarte wartete mit aufsehenerregenden Sachen auf, wie einem Kalbsbries! Wir blieben standhaft beim Backhendl mit Erdäpfel-Vogerl, das uns empfohlen wurde, neben den Hascheeknödel, auf das wir schon eingestimmt waren, bevor die Speisekarte kam. Ein Minivan fuhr heran, auf der Seitenwand stand „Taubenkobel“. Die Hofköchin hat sehr feine Antennen. Könnte es sein, daß der Kirchenwirt mittlerweile zum Taubenkobel gehört? Vor langer Zeit waren wir schon einmal da, aber damals war das noch nicht so. Und tatsächlich 2025 haben sie den Kirchenwirt übernommen. Nun ist ja alles klar! Bald kommt der Gault-Millau vorbei und dann schon der Michelin, da gibt’s dann gleich einen Stern! Bei diesem großartigen Essen ist das alleweil gewiß!

https://www.falstaff.com/at/news/kirchenwirt-in-rust-eselboeck-weissgerber-vom-taubenkobel-eroeffnen-neues-wirtshaus

Danach machten wir uns auf den Weg durch die Ruster Weinstuben und zum Abschluß auch in einen Weinkeller! Das Publikum war sehr gemischt, neben Ungarn, Slowaken und Tschechen gab es auch Amerikaner, so vermute ich mal, die sich für den Ruster Wein interessierten. Ein Amerikaner fachsimpelte angeregt mit einem der Söhne vom Weingut Heidi Schröck & Söhne. Die Zeitungen in der Trafik beim Rathausplatz – Financial Times, The New York Times, Süddeutsche Zeitung, Jüdische Allgemeine, Neue Zürcher Zeitung und Tiroler Tageszeitung – stellen den Gästen ein beredtes Zeugnis aus für ihre Internationalität und ihren guten Geschmack.


Das sind die Weingüter, die wir besucht haben:

  • Wind
  • Heidi Schröck&Söhne
  • Landauer
  • CEEL
  • Feiler-Artinger
  • Ernst Triebaumer

Mehr Weinbauern waren es nicht, aber das Weinfest geht ja auch drei Tage. Oder man macht es wie wir, und wartet aufs nächste Jahr und besucht dann die anderen Weinbauern.


Der nächste Termin in Rust steht noch dieses Jahr ins Haus:

Ruster Herbst Zeitlos
23. und 24. Oktober 2026

Rust Neusiedlersee – Kommende Veranstaltungen

Am Abend kehrten wir wieder ein bei „unserem“ Kirchenwirt. Und dieses Mal waren wir geradezu überwältigt. Es gab ein Gedeck, das heißt einen ordentlichen Flocken gesalzene Butter und dazu ein Kruspenweckerl, das ist Brot von seiner knusprigen Seite. Dazu nahmen wir uns die Grammeln mit Knofl und die Chiliwurst. Diese Extrabeilagen waren auf Wunsch von Richard Triebaumer zustande gekommen, wie auf der Speisekarte zu lesen ist. Also wenn Richard Triebaumer seine Hand im Spiel gehabt hat – den kennen wir schon von seinem am Rathausplatz weiter unten gelegenen Geschäft mit seinen Mangaliza-Spezialitäten – dann kann es nur gut sein! Und das war auch so! Die Hauptspeise war wieder etwas Gebackenes, ein Cordon Bleu, genauso köstlich, wir kamen aus der Freude gar nicht heraus…

Fotos und Text © 2026 https://kuechenereignisse.com