Diese gebackenen Igel-Stachelbart mit heurigen Petersilie-Erdäpfeln und Salat übertreffen sogar Kindheitserinnerungen! Gut, solche Pilze hat‘s nicht gegeben. Gebackene Champignons waren‘s damals. Diese Pilze schmecken wie Kalbfleisch, sie sind fest, nicht zäh. Immer wenn man etwas herausbackt, aber man kein Kalbfleisch verwendet, stattdessen etwa Schwein oder Huhn, dann sagt man: Schnitzeln auf die Wiener Art.
Zum ersten Mal dieses Jahr bekamen wir bei Iris Kartoffeln, die in diesem Jahr angebaut wurden, genannt Heurige! Ebenso wie der Salat frisch vom Feld gepflückt, ein weiterer Höhepunkt dieses mit Höhepunkten üppig gesäten Gerichts.
Rezept Vegane Schnitzeln auf die Wiener Art
Heurige in Salzwasser sprudelnd kochen. Schälen und in Scheiben schneiden. Butter in einem Topf auslassen, die Erdäpfel dazugeben. Frisch gehackte Petersilie und Salz darunter mischen und warmhalten.
Igel-Stachelbart in 1 cm dicke Scheiben schneiden, nicht salzen. Durch eine normale Panierstation ziehen, also Mehl, Ei, Semmelbrösel aus Frauenkirchen und in heißem Schweineschmalz knusprig herausbacken.
Salat: Kopfsalat von Iris. Mit weißem Balsamico-Olivenöl-Dressing. Und gerösteten Austernpilzen.
Ein veganes Essen, stimmt zwar nicht ganz, aber wir sind ja keine Prinzipienreiter.
So große Pastinaken habe ich noch nie gesehen, im Supermarkt gibt’s die ja nur in klein .
Den Einkauf bei Iris, Purbach, haben wir zum ersten Mal in der Gastrobox nach Hause gebracht. Auch die Marillen schmecken gut. Nicht nur Wachauer Marille schmeckt nach Marille.
Beim Porscheplatz (TU Wien) stiegen wir aus und gingen Möbel gustieren.
Einkauf bei Iris, GastroboxEcht große Pastinaken Gemüseeinkauf bei IrisSekt mit weißem Erdbeermus (Erdbeer Bowle) Sekt mit weißem Erdbeermus (Erdbeer Bowle)Panierstation, im Vordergrund die Igel-StachelbartIgel-StachelbartIgel-StachelbartHeurige Vegane Schnitzeln auf die Wiener ArtVegane Schnitzeln auf die Wiener ArtVegane Schnitzeln auf die Wiener ArtVegane Schnitzeln auf die Wiener ArtGarage unterm Porscheplatz (TU Wien)
Trotz der Beteuerungen der Küchenfee, es läge alleine daran, daß es so gut schmecke, weil die Zutaten von so hoher Qualität sind – jene Zutaten, die wir von Iris aus Purbach im Burgenland haben, konnte sie uns nicht überzeugen. Die Küchenfee kann gut kochen, das war der Grund aus unserer Sicht. Daß die Zutaten natürlich nur von feinster Qualität sein sollten, versteht sich dabei von selbst.
Und so gab es:
Fenchelsuppe, mit Topping Paprika, Oliven und Avocado und Fenchelgrün
Schopf (Schweinenacken) mit Pilzragout und Buttererdäpfel, Pilze mit Kräuterseitlinge, Champignon, Shiitake u.ä
Erdbeerjoghurt mit gerösteten Mandeln
Der Schopfbraten war grillfertig aus dem Bauernladen in Eisenstadt. Gemüse und Erdbeeren von Iris Gemüseraritäten, Purbach.
Beim Vorbeifahren, wir drehten eine Runde um zu tanken, sahen wir, wie gerade die Thermobox geliefert wurde. Zu spät für dieses Mal.
Schneider, Gewürztraminer Sekt Austria Reserve Burgenland Vinothek, Purbach, Bgld. Grund zum Feiern gab es auch.
Am Samstag waren wir bei Iris Gemüseraritäten, unsere Bestellung abholen. Das Gemüse wurde am Morgen geerntet und war ab 10:30 in Purbach abholbereit. Iris hatte uns telefonisch nicht erreicht, um zu erfragen, wann genau wir kämen. Sonst richtete sie uns alles her in einer Kiste, damit man es nur noch mitzunehmen brauchte. So blieb alles in der Kühlvitrine. Gemüse direkt vom Feld ist frisch. Und damit das auch so bleibt, auf der langen Fahrt nach Hause, werden wir uns eine Thermobox zulegen, wie uns das Iris empfohlen hat und die Gastronomie verwendet. Dieses Mal haben wir den Einkauf in Bastkörben nach Hause gefahren.
Die Große Transformation nimmt langsam Formen an. Der Lebensmittelhandel in Wien, sei es Supermarkt oder Lieferdienst, wird in Zukunft ohne uns auskommen.
In Eisenstadt beim Bauernladen versorgten wir uns mit Schafkäse, Topfen, Wurst, Eier, Fischsuppe, u.ä.. Die Rohmilch von Amtmann in Oberschützen/Burgenland war aus. Und so mußten wir zu Denn’s rüber und auf Rohmilch von Hirsch aus Artstetten/NÖ ausweichen. Im Bauernladen hängt eine Liste der liefernden Bauern, sie kommen aus Eisenstadt Umgebung (EU).
Liste der BauernEinkauf vom Bauernladen in EisenstadtVon Iris GemüseraritätenEinkauf Bauernladen, im Hintergrund: Iris GemüseraritätenAsia-Suppe mit BuchweizennudelnOfenkartoffeln mit KräutertopfenOfenkartoffeln mit KräutertopfenOfenkartoffeln mit KräutertopfenOfenkartoffeln mit Kräutertopfen
Am Freitag waren wir, das heißt ein guter Freund und ich, am Heldenplatz beim Oberösterreichischen Genuß & Erlebnis Festival. Der Heldenplatz ist der größte Platz in Wien und der war nötig, um all die Schätze aus Oberösterreich zu präsentieren! – von Steckerlfisch (Reinanke vom Traunsee) bis zum Whisky. Große Augen bekam ich, als ich einen Stand mit Mangalitza-Spezialitäten entdeckte. Nicht nur im Burgenland kennt man das Wollschwein und weiß es zu schätzen!
Obwohl es doch ein Sommerfrische-festival war, gab es auch Werbung für einen Urlaub im Advent im Salzkammergut. Nichts wie hin!
Glück, hat Freud einmal geschrieben, ist immer die Erfüllung eines Kindheitswunsches. Und bei diesen Rhabarber-Erdbeer-Keksen ist das nahe dran, an der Erfüllung, …
Rezept Kekse mit Rhabarber-Erdbeer-Buttercreme
350 g Mehl, mit 130 g Puddingpulver, 130 g Staubzucker, 340 g weiche Butter, eine gute Prise Salz verkneten, bis ein geschmeidiger Teigkommt. In eine Folie wickeln und im Kühlschrank eine gute Stunde ruhen lassen. In der Zwischenzeit eine Packung Rhabarber (ca. 500 g) waschen, würfeln und im Backrohr bei 160 °C ca. 20 Min. weichgaren. Den Rhabarber mit 150 g Erdbeeren und den weichgegarten Rhabarber aus dem Backrohr mit dem Stabmixer pürieren. Etwa 100 ml Aroniensaft dazugeben. Die Mischung durch ein Sieb streichen. Auf die Seite stellen. 240 g Butter mit 150 g Staubzucker schaumig rühren. Die Rhabarber-Erdbeer-Creme nach und nach einarbeiten, solange es eine schöne Buttercreme ergibt. Diese Creme in einen Spritzsack geben und bis zur Verwendung in den Kühlschrank geben. den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsplatte ausrollen. Mit einem 3 cm großen Ausstecher kleine Kekse ausstechen. Auf ein Blech legen. Mit Hilfe einer Gabel eindrücken. Bei 160 °C etwa 10 bis 15 Min. backen, es darf nicht braun werden. Herausnehmen, abkühlen lassen. Einen Keks mit der Buttercreme bespritzen, und einen anderen Keks daraufdrücken, etc.
Die sind so gut, besser als Eis im Sommer!
Die Küchenfee hat den Wunsch kundgetan, eine Kitchen Aid zu besitzen. Dem Wunsche kann geholfen werden! (Aber erst im nächsten Domizil.)
Kekse mit Rhabarber-Erdbeer-ButtercremeKekse mit Rhabarber-Erdbeer-ButtercremeKekse mit Rhabarber-Erdbeer-ButtercremeKekse mit Rhabarber-Erdbeer-ButtercremeKekse mit Rhabarber-Erdbeer-ButtercremeKekse mit Rhabarber-Erdbeer-ButtercremeKekse mit Rhabarber-Erdbeer-Buttercreme
Thunfischaufstrich-Brot mit Jungzwiebel, Radieschen und Tomaten
Thunfischaufstrich vom Kulinarium Burgenland, Eisenstadt. Der Thunfischaufstrich war außerordentlich schmackhaft! Den hatte ich schon mal, aber woher bloß kenne ich den…
Pannonier, ein Roggenbrot, vom Kulinarium Burgenland, Eisenstadt. Daß es sich wohl um ein Sauerteigbrot handelt, steht unter Fernerliefen in der Zutatenliste: Roggenvollkornsauerteig, worauf auch die großen Hohlräume im Brotlaib deuten.
Jungzwiebel, Radieschen und Tomaten vom Hofladen „allerhand“ in St. Andrä.
Wildbratwürstel mit Ofenkartoffel und Topfencreme mit Gemüsegarnitur
Wildbratwürstel vom Kulinarium Burgenland, Eisenstadt. Das schmeckt so gut, daß man mit dem Senf sparsam umgeht, oder gleich gar keinen nimmt, um sich den Geschmack vom Würstel nicht zu verderben. Kein Wunder, sie bestehen zu 90% aus Hirsch- und Wildschweinfleisch.
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Wir leben ja in der besten aller möglichen Welten und wer’s nicht glaubt, der möge diese Geschichte einer kulinarischen Umorientierung lesen, eine wahre Begebenheit!
Wir fuhren nach Eisenstadt in die Markthalle „Kulinarium Burgenland“ vor dem Schloß Esterházy. Dort gab es auch Brot von Joseph und Öfferl, man sieht, es geht auch ohne gurkerl, doch wir nahmen Brot von Pannatura, einen Sandwichwecken, den „Pan nonier“. Von Pannatura gab es noch: Hirschschnitzeln, Wildschweinschnitzeln, Bratwürste, Esterházy-Eier und da es auch heißen Leberkäse gab, Wildleberkäse noch dazu, konnte ich nicht widerstehen und eine frische Leberkässemmel essen, auch die Küchenfee nahm eine. Bei Martina’s Brotkultur nahmen wir Oliven, einen geräucherten Saibling, korsischen Schafkäse und Thunfischaufstrich. Fisch vom Neusiedlersee gab es nicht, da gerade Schonzeit ist, erst im Juni wieder! Von der Markthalle nebenan nahmen wir ein Angus-Geselchtes mit sowie Majoran, Lorbeerblatt, u.s.w.
Es geht auch ohne gurkerl, man muß nur ins Burgenland fahren.
Womit bewiesen wäre, wir leben ja doch in der besten aller möglichen Welten; – eine Welt, die immer noch besser werden kann.
Wir fuhren bei Iris vorbei, doch leider war der Stand mit den Gemüseraritäten in Purbach geschlossen. Wir waren ratlos, hat sie für immer geschlossen oder sind wir nur zu früh da? Dabei war sie doch erst kürzlich im Fernsehen zu sehen. (War eine Wiederholung.)
Beim Stekovics in Frauenkirchen gab es nur Eingeglastes, keinen Knoblauchzopf, so fuhren wir weiter zum Rommer, einem Hofladen bei der Basilika, dort gab es Kartoffeln, „rote kleine“ und Ofenkartoffeln. Dann ging es weiter zum Leeb nach St. Andrä, doch konnte ich nicht ungeschaut beim Umathum vorbeifahren. So kamen noch ein Pinot Noir und ein Kirschgarten dazu, das ist ein Blaufränkisch. Die Küchenfee nahm einen Traubensaft. Josef Umathum war gerade mitten in einer Weinverkostung mit einem Englisch sprechenden Herrn und einer Dame, die aber auch deutsch sprach. Beim Umathum habe ich auch gesehen eine Holzkiste mit 15 Flaschen einer Burgenland-Auswahl, Ernst Triebaumer, Feiler-Artinger, Krutzler, Paul Achs, Kollwentz, Hans Igler, Leberl, Kerschbaum, Giefing, Gesellmann, Juris sind dabei – und Umathum natürlich selbst! Da erschien vor dem geistigen Auge die Aussicht auf der Terrasse, den ersten Roten aus der Holzkiste im Dekantierer und ein Glas davon in der Hand. Doch diese nahmen wir nicht mit, ebenso nicht die Kiste mit den 5 neuen Weinen und einer historischen, pannonischen Sorte. Erst bis es uns endgültig ins Burgenland zieht. Die werden wir nicht hinundher spazieren fahren.
Beim Leeb waren die Kirschen gerade aus, nur welche zum kosten waren da, die schmeckten ausgezeichnet! Wir nahmen den Kronprinz Rudolf sparkling, einen Apfelschaumwein, sowie Mariella, einen naturtrüben Apfelsaft, Silbermedaille, Pinova, ebenso naturtrüber Apfelsaft, Goldmedaille, das heißt das ist der Landessieger des Burgenlandes 2026. Sowie ein Freiraumgold “Kronprinz Rudolf“ ebenso ein naturtrüber Apfelsaft.
Dann ging es zum Bauernladen „allerhand“ in St. Andrä auf Empfehlung von Umathum, wo wir Gemüse kauften, Salat, Tomaten, Kohlrabi, Jungzwiebel, Paprika, Spargel, Radieschen und Erdbeeren. Man muß alles selbst einscannen und bezahlen, der Laden wird videoüberwacht.
Auf der Rückreise blieben wir bei der Bäckerei Goldenitsch in Frauenkirchen stehen, wir brauchten Semmelbröseln für die Schnitzeln. Doch gab es auch Somlauer Nockerln, die als Schnitten daher kamen und es gab Grammel-Pogatscherl, wo gibt es das sonst noch? Außerdem kamen mit Punschkrapferl und Cremeschnitten. Als wir wieder durch Purbach fuhren, kamen wir bei Iris Gemüseraritäten vorbei und siehe da, der Stand war geöffnet. Wir nahmen mit: violetten Spargel, Fenchel und Erdbeeren. So können wir nun eine Erdbeerblindverkostung veranstalten, St. Andrä gegen Purbach.
Auf manchen Feldern wurden Erdbeeren gepflückt, herrliche Aussichten auf den See wechselten einander ab, und der Wind blies uns entgegen, auf der Fahrt von einem Dorf zum anderen.
Zuhause hat die Küchenfee die Preise mit gurkerl verglichen. In der Regel ist es günstiger im Burgenland als bei gurkerl, man muß zwar selber fahren, aber es gibt kein Gedränge, keinen Stau und genug Parkplatz. Und niemand legt einem Kohlrabi auf die Erdbeeren.
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