Angus Toast mit Japan.Salat

Was dem Wiener seine Schnitzelsemmel, ist dem Engländer sein Steak Toast. Hier in dieser Version nach Jamie Oliver wurde das Angus Rib Eye aus den USA in mundgerechte Happen aufgeteilt, gebettet auf einem Gurkensalat mit Brunnenkresse, japanisch angehaucht mit Wasabi und Sesam.

Rezept:

Feldgurke schälen und in feine Scheiben schneiden. Rotweinessig mit Salz verrühren, die Gurkenscheiben dazu geben und bis zum Servieren ziehen lassen. Kurz vorm Servieren die Brunnenkresse servieren. […]

Zur Feldgurke:

Jamie braucht nur ein Viertel von einer Salatgurke für eine Person, wir nahmen eine ganze Feldgurke, das braucht’s schon. Aber vielleicht ist ja auch das englische Gemüse doppelt so groß wie bei uns?

Sommermenü

  1. Knoblauchbrot mit Petersilien-Frischkäse-Creme
  2. Hühnerschnitzel in einer Pesto-Panier
  3. Cremiger roter Reis (Paprika, Tomaten, Reis, Mozzarella)
  4. Grüner Salat mit Apfel, Gurken und Kräuter
  5. Essex Eton Mess (Joghurt, Merengue, Beeren, Schokosauce, Nüsse)

Jamie Oliver Complete. Das ist das komplette Menü wie es in Jamie Oliver, Together, „Fröhliches Familienessen“, S. 126 bis S. 153 vorgestellt wird.

Und als Abschluß einen Eis-Kranz (das ist kein Guglhupf, wie wir beim Abholen bei Antons Tafel erfahren haben) mit Mango-, Salzkaramell-, Schokolade-, Pistazien- und Erdbeereis.

Get Back Steak

Wir kehren zurück zum Steak! Für ein Mal. Zu den Anfängen. Wie alles begann! Pur mit Salat und Kartoffeln. Fleur de Sel. Kein Pfeffer. Get back! Get back to where you once belonged!* Es war natürlich reiner Zufall, daß dies mit dem Eintreffen der seit langem erwarteten Get-Back-Box** zusammenfiel. Denn zufällig war der Preis für das Steak bei Gurkerl herabgesetzt und so kamen wir zu dem seltenen Vergnügen ein Stückerl vom Tafelspitz aus Kanada zu bekommen. Wir in Österreich verwenden ja den Tafelspitz mehr als Siedfleisch, aber die Kanadier müssen ja alles ansengen. Angeblich weil beim kanadischen Rind selbst der Tafelspitz von Fettadern durchzogen ist. Na dann machen wir es auch so. 2 Minuten auf jeder Seite. Allerdings kommt das gute Stück zuerst in den Ofen zum Aufwärmen, weil es eiskalt bei Lieferung war und wir nicht 4 Stunden warten wollten, bis es eine Temperatur erreicht hat ohne die Pfanne auszukühlen. Der Ofen war schon bei 180 Grad für ein anderes Gericht aufgeheizt. Also Türe auf und das Fleisch hineingestellt, bis es warm ist. Dazu knackiger Kochsalat, die Kartoffeln waren in Scheiben geschnitten und im Ofen gebraten.

Es war sehr gut, aber unsere Rindviecher können auch was.

* Zeile aus dem Song “Get Back“

**The Beatles, Get Back, 2022 Apple Corp.. Man kann den Beatles dabei zuschauen, wie sie einen Song entwickeln. Oder wie John Lennon das Harry-Lime-Theme von Anton Karas spielt. Ist was für Feinspitze.

Melanzani-Ragout mit Huhn

Melanzani-Ragout, scharf gemacht mit Harissa mit zarterstem Huhn, das nur im Ofen gegart ist.

Zwei Melanzani 30 Minuten im Backrohr weichgaren, herausnehmen und die Haut abziehen. Klein würfeln, in eine Schüssel geben, verrühren. Dazu geben: eine halbe Zitrone und den Saft, etwas Salz, 1 TL Honig, 1 TL Harissapaste, 1 EL Olivenöl und 1 EL gehackte Petersilie. Alles zusammenrühren und ziehen lassen. Kartoffeln in Scheiben schneiden und mit der Hühnerbrust gemeinsam auf ein Backblech legen und mit wenig Olivenöl beträufeln. Bei 180 Grad fertiggaren. Inder Zwischenzeit Salz, Tomaten, Paprika schneiden und in einem Dressing aus Apfelessig, Olivenöl und Salz vermischen. Servieren.

Inspiriert von Jamie Oliver, 7 mal anders

Na vielleicht hat der Klimawandel doch was Gutes und wir müssen diesen Winter nicht so frieren.

Der unverbesserliche Optimist

Gebackene Auberginen mit grünem Ziegenkäse-Salat

Verschiedene Auberginen im Backrohr gebacken und dazu ein Salat mit Vogerl, Rucola, Eichblatt Rot und Batavia Grün und dazu eine Remoulade mit gehackten Mandeln, Minze, Olivenöl, Taggiasche und grüne Oliven, Honig, Saft und Schale einer Amalfi-Zitrone und bröklerter Ziegenkäse (nach Feta-Art).

Gas ist nicht alles.

Aber ohne Gas ist alles nichts.

Aus dem Poesiealbum der Gas-Exporteure

Nach Jamie Oliver, 7 mal anders, S. 134

Teriyaki-Lachs mit Nudeln im grünen Tee wie Brokkoli

Das ist ein Gericht nach Jamie Oliver mit unverkennbaren Anleihen aus der japanischen Küche und ich weiß nicht woher sonst noch. Aber wie schon die Beatles seinerzeit sungen „You can imitate everyone you know.”**. Daran halt ich mich.

Das Lachsfilet mit der Haut nach unten auf ein Schneidbrett legen und in zwei Zentimeter breiten Abständen bis zur Haut einschneiden. Den Brokkoli in Röschen teilen. Den Dampfgarer-Einsatz mit wenig Olivenöl bepinseln. Lachsfilet und Brokkoli einlegen. Im Dampfgarertopf zugedeckt etwa 5 Minuten dämpfen. In der Zwischenzeit den eingelegten Ingwer und die Jungzwiebel in Scheiben schneiden. Die Reisnudeln mit einem Beutel mit grünem Tee in eine Schüssel geben und mit heißem Wasser aufgießen. Laut Packung ziehen lassen, bis es weich ist. Anrichten Reisnudeln auf den Teller geben. Brokkoli und Lachsfilet darauf platzieren. Mit Teriyaki-Sauce reichlich beträufeln und mit Ingwerscheiben und Jungzwiebel bestreuen.

Nach Jamie Oliver, 7 mal anders, Teryyaki-Ziehharmonika-Lachs, S. 98

**  Zeile aus „Dig a Pony“, John Lennon, 1970. 50 Jahre später kann man sich die unbekümmerte Freizügigkeit, wie sie zu Zeiten der Beatles erobert wurde, nicht mehr vorstellen.

Knusper-Lachs auf Tacos

Heute mal wieder kein Rezept, weil es direkt abgekupfert ist von Jamie Oliver. Wobei man sagen muß, daß das mit den fertigen Tacos eine gar nicht so üble Idee ist, man kann sie belegen und es geht schnell. Die Lachsfilets mit Haut muß man allerdings braten können, damit sie knusprig werden. Das geht mit ganz wenig Olivenöl und wenn man es so macht wie Jamie und die Haut abzieht und extra bratet, dann gelingt es auch. Wir hatten statt der Cajun-Gewürzmischung eine andere fertige Gewürzmischung mit Salz, Knoblauch, Zwiebel, Rosmarin, Oregano, Thymian und hatten dazu Cajunpfeffer.

Jamie scheint Lachs zu lieben. Ihm ist ein eigenes Kapitel gewidmet.

Nach Jamie Oliver, „7 mal anders“, Knusprige Lachs-Tacos, S. 96.

Sparsames Fisch-Fisolen-Gericht

Rezept

150 g Vollkorn-Couscous in einen Topf und mit heißem Wasser bedecken. Salzen und umrühren. Ziehen lassen. Nicht kochen. Stehen lassen bis zum Servieren. 4 Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden. Einen EL Olivenöl in einer Bratpfanne erwärmen und den Knoblauch dazu geben, kurz anschwitzen. 250 g Kirschtomaten halbieren, 250 g geputzte Fisolen in Salzwasser blanchieren, Tomaten und Fisolen zum Knoblauch geben, Schale und Saft einer Zitrone und 150 ml Wasser dazu geben. Heilbuttfilet mit Harissa-Paste bestreichen, auf das Gemüse legen und zugedeckt 5 Minuten bei mittlerer Hitze ziehen lassen. In der Zwischenzeit den Couscous mit einer Gabel durchrühren, zwei EL Joghurt draufgeben und einen TL Harissa. Vom Herd ziehen, einen Klecks Joghurt auf den Fisch legen. Anrichten.

Energieeffizienz

Auf Couscous werden wir uns wohl bald verlegen müssen: braucht nur heißes Wasser, kein Herd vonnöten und auch ansonsten war nur kurzes Kochen nötig, nur 5 Minuten in der Pfanne und das zugedeckt. Sehr energieeffizient!

Inspiriert von Jamie Oliver, 7 mal anders, Superschnelle Fischtahine, S.236


Fisolensalat „Spezial“

Diese Fisolen sind so resch, daß es eine Freude ist! Man beißt hinein und am liebsten würde man stantepede in die Händ poschen und einen Juchatzer hinauslassen. Aber das ist auch kein Wunder. Diese Fisolen kommen von einem wunderschönen Bauernhof mitten im Weinviertel. Am Wochenende standen diese Fisolen noch am Feld. Fisolen nennt man übrigens anderswo Strankerln. Aber auch grüne Bohnen soll man sie nennen.


Rezept Fisolensalat „Spezial“

Den weißen Teil von einer Jungzwiebel fein hacken. Den Saft einer Zitrone mit 200 ml Buttamüch (Buttermilch), Salz und Pfeffer verrühren. Fisolen 10 Minuten kochen, abgießen, abschrecken und auf einem sauberen Tuch trockentupfen. Zur Buttermilchmischung geben und ziehen lassen. In der Zwischenzeit die weißen Champignons putzen und in feine Scheiben schneiden. Die Salatherzen in Blätter teilen. Anrichten Die Salatblätter auf den Teller legen, die Fisolen darauf platzieren, die Champignonscheiben, die getrockneten Paradeiser und Walnuss-Hälften darüberstreuen. Dazu eine im Backrohr gebratene Hühnerbrust servieren.

Inspiriert von Alain Ducasse, Bistroküche, Grüne Bohnen auf Pariser Art, S. 43


Neu ausprobiert wurde in diesem Zuge auch die Buttamüch von Il Fermento. Sehr fein im Geschmack. Fisolen und Salatherzen sind knackig: die Nüsse ebenso. Denn dieses Mal wurden Walnüsse verwendet statt Mandeln, viiiel besser so!

https://www.gurkerl.at/18734-il-fermento-bio-buttamuch-mehrwegglas

Pfirsich-Sommersalat mit Halloumi (süßsauer)

Ein genialer Salat mit Pfirsich, imposant zum Anschauen und bestens geeignet für einen dieser langen, heißen Sommerabende, die uns ins Haus stehen!

Rezept

Einkorn, Buchweizen, schwarzer Quinoa und Hirse entsprechend fertig kochen, abtropfen lassen und auf die Seite stellen. Kirschtomaten halbieren, mit Salz und Olivenöl vermischen und mit der Schnittfläche nach oben auf ein Backblech legen und bei 180 Grad etwa 20 Minuten garen. Vom Brokkoli dieRöschen abschneiden und in Salzwasser blanchieren. Pfirsiche halbieren und Halloumi würfeln. Brokkoli, Pfirsiche und Halloumi in die Pfanne geben und bei hoher Temperatur braten bis es Farbe annimmt. In der Zwischenzeit die Marinade mit Olivenöl, Rotweinessig und Salz verrühren. Die Getreidemischung von vorhin in einem Topf erwärmen vom Herd nehmen und einen Teil des Marinade unterrühren. In der Zwischenzeit sollten Brokkoli, Pfirsich und Halloumi angeröstet sein, kommen nun aus der Pfanne heraus und werden mit dem Rest der Marinade vermischt. Minzeblätter hineinzupfen. Halbierte grüne Oliven ohne Kerne – oder entkernen, dazugeben. Anrichten Die Getreidemischung auf dem Teller verteilen. Die geschmorten Kirschtomaten und die Brokkoli-Pfirsich-Halloumi-Mischung darauf verteilen, einen Schlag Joghurt darüber verteilen und mit ein paar Minzeblättern belegen.


Jamie schreibt einfach nur Getreidemischung, wir haben reingegeben was zu Hause war.


Nach Jamie Oliver, 7 mal anders, Brokkoli-Halloumi-Salat, S. 22