Das jamaikanisch-karibische japanisch-asiatische Kräutermenü

Jerk-Hähnchen mit Papaya-Mango-Salsa: Für die Marinade roten Zwiebel, Frühlingszwiebel, Knoblauchzehen, Chilischoten, frisch gepressten Limettensaft, Tamari, Kokosöl, Weißweinessig, Honig, frische Thymianblätter, geräucherter Paprikapulver, gemahlenen Piment, Zimt, geriebenen Muskatnuss, Salz, Pfeffer, im Mixer glatt pürieren. Die ausgelösten Hühnerschenkeln in die Marinade legen und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Die Hähnchenkeule in der Grillpfanne beidseitig grillbraten. Das Jerk-Hähnchen mit Erbsenkresse und Sango-Rettichkresse bestreuen. Mit Limettenspalten servieren. Für das Papaya-Mango-Salsa Papaya-Mango in Würfel schneiden, mit feingehackter roter Zwiebel, gehacktem Koriander, Minze, Salz, Limettensaft verrühren, eine halbe Stunde ziehen lassen. Japanische Knusperhühnchen Marinade vorbereiten: frisch geriebenen Ingwer, Knoblauchzehen, Eigelb, Weißwein, Tamari, geröstetes Sesamöl, Salz und Pfeffer vermischen. Das gewürfelte Hähnchenbrustfilet im Kühlschrank drei Stunden in der Marinade durchziehen lassen. Kurz vor dem Servieren aus der Marinade nehmen, und in einer Mischung von Tapioka und Mandelmehl wenden. Und in Bratolivenöl frittieren. Miso-Mayonnaise Mayonnaise mit Misopaste und Fischsauce verrühren. In Schälchen anrichten. Mit Sango-Rettichkresse bestreuen. Dazu kommt noch ein Gurken-Kapuziner-Mönchsbartsalat: Für das Dressing Mariendistelöl mit weißem Balsamico, Limettensaft und -schale, Sojasauce, Honig und Wasabipaste-Ersatz vermischen. Die gehobelten Gurken, Mönchsbart, Kapuzinerkresse mit der Marinade beträufeln. Vor dem Servieren mit Schwarzkümmel bestreuen. Knoblauchkresse in einer extra Schüssel anrichten. Alles auf dem Tisch servieren, jeder nimmt sich selbst.

Danach Zitronen-Thymian-Mandeltorte mit Honig.


Gurken-Kapuziner-Mönchsbartsalat nach Tanja Grandits, kräuter*, S. 111 (Tanja Grandits macht das ohne Mönchsbart)

Alle anderen Gerichte nach Pete Evans, Die Paleo-Küche*, S. 119, S. 123 (Bestes Paleokochbuch)


Die Knoblauchkresse schmeckt intensiv nach Knoblauch und ist gleichzeitig erfrischend. Das Hähnchen war durch das vierundzwanzigstündige Einweichen butterweich und sehr geschmackvoll. Die klassische Minze-Koriander-Kombination im Papaya-Salat verursacht Geschmacksexplosionen im Mund. Gurkenkapuzinerkresse mit Schwarzkümmel drauf schmeckt leicht bitter, harmoniert mit dem süßlichen Mönchsbart hätte laut Tanja Grandits nicht dazu gehört. Schön dass wieder das Frühjahr kommt und es wieder mehr Kräuter gibt.

Mit japanischen Grüßen

Udonnudeln sind japanische Nudeln. Shiitake sind japanische Pilze. Auf dem Zutatenbild sehen die Nudeln aus wie zu einem Bündel gebundene Eßstäbchen. Sind aber Nudeln. Willkommen in Japan.

Rezept Shiitake-Udonnudeln mit Pilzpesto

Für das Pesto fein gehackten Zwiebel, Knoblauch, Shiitake-Pilze und Champignons in Olivenöl anbraten. Fein gehackten Petersilie dazu geben und kurz mitandünsten. Ein bißchen abkühlen lassen, in den Mixer geben und mitgeröstetem Sesam, Zitronensaft und Zitronenschale, Honig, Tahini, Salz, Pfeffer und Mariendiestelöl zu einem Pesto vermixen. Die restlichen Shiitake-Pilze in dünne Scheiben schneiden, mit Olivenöl und Salz in einer Schüssel gut vermischen, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und dann bei 170 Grad im Backrohr an die 25 Minuten rösten lassen. Die Udonnudeln in Salzwasser kochen. Nudeln mit dem Pilzpesto vermischen, etwas Kochwasser unterrühren, wenn es zu fest ist und die Nudeln auf dem Teller anrichten. Die gerösteten Shiitake-Pilze darauf legen, mit geröstetem Sesam und Knoblauchkresse bestreuen.


Inspiriert von Tanja Grandits „Tanja vegetarisch“*, S. 204

Hokkaido, Shiitake, Mochi

Zuerst eine Hokkaido-Suppe mit Mochi-Knödel, dann gibt es Sellerieschnitzel mit Gemüsereis und Lauch, Orange und Walnuss-Salat. Dem Zen und Sellerie-Kochbuch* nachempfunden.

„Hokkaido, Shiitake, Mochi“ weiterlesen

Karotten-Misosuppe mit Haselnuss-Wirsing, Mandel-Tofu und Chili-Pastinaken

Die einzelnen Gerichte kommen mit wenigen Zutaten aus, doch werden mehrere für ein Mahl zusammengestellt. Man kombiniert, genießt und schweigt. Wie es vielleicht ein Japaner tun würde.  Die Gerichte sind nicht typisch japanisch, Japaner verwenden keinen Wirsing. Aber was wäre, wenn ein Japaner mit Wirsing kochen würde? So vereinigt sich japanische Tradition mit deutscher Küche und es entsteht etwas neues Einmaliges.

„Karotten-Misosuppe mit Haselnuss-Wirsing, Mandel-Tofu und Chili-Pastinaken“ weiterlesen

Ceviche de Solteros

Sag niemals nie und dann hat er uns sogar geschmeckt, der Oktopus. Wie grässlich anzusehen sind doch die Saugknöpfe, Erinnerungen an den Film „20.000 Meilen unter dem Meer“ werden wach. Und sind nach dem ersten Bissen spurlos verschwunden.

„Ceviche de Solteros“ weiterlesen

Ceviche Tropical

Aber mit Forelle! Dieser heimische Fisch lässt uns an tropische Gefilde denken: eine ungewöhnliche Kombination und doch steht die Forelle in völligem Einklang mit Quinoa, der süßlich-sauren Maracuja und den peruanischen Klassikern Süßkartoffel- und Kochbananenchips. Die Tigermilch, in der die Forelle ein Bad nimmt, gehört zum Standardrepertoire der peruanisch-japanischen Küche.

„Ceviche Tropical“ weiterlesen

Seezunge, Ponzu, Brokkoli, Reis, Knoblauch-Mayonnaise, grüner Eistee

Kalte Seezunge im Chili-Ponzu-Dressing mit gebratenem Brokkoli, gebratenem Reis und Knoblauch-Mayonnaise. Als Getränk grüner Eistee. Die Seezunge wird kalt und roh genossen, so muss es sein, der volle Fischgeschmack. Dass hier nur der beste und frischeste Fisch erlaubt ist, versteht sich von selbst. Im Kontrast dazu steht der Brokkoli, der schon etwas angebraten ist, dann der Reis, der schon sehr angebraten ist. Doch dann kommen noch die Schalotten, die, auf der Schnittfläche angebrannt, schwarz sind. Gegensätze ziehen sich an. Gegen diese geballte Geschmacksladung kann nur eine Sauce, die kräftig im Geschmack ist wie eine Knoblauch-Mayonnaise, ankommen. Und nur ein Eistee, verstärkt mit Ingwer, als Getränk kann da mithalten.

„Seezunge, Ponzu, Brokkoli, Reis, Knoblauch-Mayonnaise, grüner Eistee“ weiterlesen

Ein japanischer Abend

Yakitori mit Wasserspinat-Miso-Sesam Salat, Tomaten-Ceviche, Sakura-Salat. Dazu eine Teriyaki-Sauce . Yakitori: Hühnerkeulen, Hühnermägen, Hühnerflügel, Hühnerherz, Hühnerleber.

„Ein japanischer Abend“ weiterlesen

4 kleine Mochi

Mochi mit Matchatee-, Kakao-, Schwarze-Bohnen- und Erdnuss-Füllung. Sie haben eine Konsistenz wie Marzipan. Sie sind eine klebrige Angelegenheit, sowohl beim Kochen als auch im Mund. Sie beinhalten viel Zucker, darüber muss man hinweg sehen. Dabei schmecken sie gar nicht so süß wie vermutet, wir waren angenehm überrascht. Man kann sie fixfertig im Asia Shop kaufen, muss aber nicht. Unsere haben uns sehr gut geschmeckt, obwohl wir sie zum ersten Mal gemacht haben.

„4 kleine Mochi“ weiterlesen

Schwein mit scharfem Ingwermix

Angebratenes Schweinefleisch in Tamari Sojasauce mariniert mit Karotten, Zwiebeln und Jungzwiebeln, Chili und Ingwer auf Blumenkohlreis gebettet.

„Schwein mit scharfem Ingwermix“ weiterlesen