Schweinskotelett und Zellersalat

Schweinskotelett pur natur und Zeller (Sellerie) mit Apfel Honig Walnüssen und feinen Gewürzen, eigentlich ist das auch natur pur. Wir sind frisch zurück von unserer Runde, die uns bis nach Purbach am Neusiedlersee führte.

Rezept

Marinade Saft einer Zitrone und den Abrieb der Schale, Salz, Piment und Honig aus Jois miteinander verrühren. Zeller Sellerie und Apfel stifteln, zur Marinade geben, durchrühren. Walnüsse grob hacken, mit dem Joghurt unter die Zeller-Apfel-Mischung rühren. Bis zum Servieren (zirka 10 Minuten) ziehen lassen. Kurz vor dem Servieren die frischen grünen Zellerblätter ebenfalls unterheben. Kotelett pur natur auf der Grillplatte anbraten. Danach mit grobem Meersalz bestreuen.


Ein versehentlicher Kaffee-Drink

Wir haben einen Kaffee-Drink gekauft, aber es war ein Versehen: wir dachten, es wäre Hafermilch. Wir nehmen statt Milch Hafermilch im Kaffee. Der Kaffee-Drink ist zwar auch Hafermilch aber bereits mit löslichem Kaffee verrührt, also schon das vollständige Paket. Wir haben den schon aus dem Tetrapack entnommenen Kaffee-Drink weggeschüttet, unseren köstlichen italienischen Kaffee wollten wir damit nicht verwässert. Den Rest kann haben, wer will.


Sellerieschnitzel mit Roquefort-Creme

Wir haben in unserer Kochbuchbibliothek eine eigene Abteilung für Tanja Grandits. Und nun kam das jüngst erschienene Kochbuch dazu, „Tanja vegetarisch“ nennt es sich, und wir haben daraus etwas klassisch Vegetarisches gemacht, nämlich Sellerieschnitzel. Wir haben es ein bisschen eingewienert, das heißt statt dem Pankomehl Anker-Paniermehl genommen und weil es ja ein Schnitzel ist, ein Sardellenringerl dazu gegeben, aber nur für mich. Hierbei muss man aufpassen, damit der intensive Geschmack des Sardellenringerls nicht die feinen Aromen des Selleries und der mit Roquefort fein gewürzten Sellerie-Creme erdrückt. Aber ein Sardellenringerl ist halt so klassisch zum Wiener Schnitzel.

Rezept Sellerieschnitzel mit Roquefort-Creme

Drei kleine Sellerie (insgesamt etwa 1,5 Kilogramm) in etwa einen Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Dann erst schälen, so ist es einfacher. Mit dem runden Ausstecher die Schnitzeln ausstechen, die übrig gebliebenen Ränder würfeln. Daraus haben sich zirka 600 Gramm Selleriewürfel ergeben. Diese in Salzwasser mit drei zerdrückten Knoblauchzehen weichkochen und abgießen. Gut abtropfen lassen und im Standmixer mit 150 Milliliter Crème fraîche, 120 Gramm Roquefort, zwei Esslöffel Butter und etwas Abrieb von der Muskatnuss zu einer Creme pürieren.

Die Schnitzeln in Salzwasser mit zwei Zweigen Rosmarin fünf Minuten sieden. Dann abgießen, die Sellerieschnitzeln trocken tupfen. Salzen und pfeffern. Und durch die Panierstation ziehen. In Rapsöl goldbraun herausbacken.

Anrichten: mit einem kantabrischen Sardellenring mit Kapern garnieren.


Inspiriert von Tanja Grandits, Tanja vegetarisch*: Sellerieschnitzel mit Roquefort, S. 172


Cordon Bleu-Sellerie-Rhabarber-Menü

1. Petersilienwurzelsuppe mit gebratenem Manouri

2. Cordon Bleu mit Sellerie-Mayonnaise-Salat, gebratenen Champignons und Zucchinischeiben

3. Rhabarber-Cobbler, nach Pernkopf, Österreichische Mehlspeisen, 2016*, S. 32

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Hokkaido, Shiitake, Mochi

Zuerst eine Hokkaido-Suppe mit Mochi-Knödel, dann gibt es Sellerieschnitzel mit Gemüsereis und Lauch, Orange und Walnuss-Salat. Dem Zen und Sellerie-Kochbuch* nachempfunden.

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Karotten-Misosuppe mit Haselnuss-Wirsing, Mandel-Tofu und Chili-Pastinaken

Die einzelnen Gerichte kommen mit wenigen Zutaten aus, doch werden mehrere für ein Mahl zusammengestellt. Man kombiniert, genießt und schweigt. Wie es vielleicht ein Japaner tun würde.  Die Gerichte sind nicht typisch japanisch, Japaner verwenden keinen Wirsing. Aber was wäre, wenn ein Japaner mit Wirsing kochen würde? So vereinigt sich japanische Tradition mit deutscher Küche und es entsteht etwas neues Einmaliges.

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Seezunge mit Haselnuss und Sellerie

Selleriepüree mit und ohne Haselnuss sowie als Basis für den Mayonnaise-Salat mit in Julienne geschnittenen Sellerie und die Haselnuss-Cracker. Gebratener Sellerie in Dreiecks- und Kreisformen. Gebratene Pilze (Buchenpilze, etc.). Kalbsjus-Haselnuss-Sauce aus dem Bratensatz der Seezunge. Seezungenfilet.

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Schwarzhuhn und schwarze Karotten im Ofen

Wir ernähren uns von dem, was es zu ebener Erd oder darunter gibt: von Wurzelgemüse und Huhn, das darauf stakst. Schwarz muss es sein und was nicht schwarz ist, wird schwarz gemacht. Black to the roots.

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Doppelmatjes mit Apfel- und Selleriesalat

Mit etwas Verspätung haben wir die Ankunft des neuen Herings, „Hollands Nieuwe“, gefeiert. Im Hafen von Scheveningen findet alljährlich das Volksfest des jungen Matjes statt. Dieses Jahr wurde der Fähnchentag, der „Vlaggetjesdag“, am 16. Juni begangen, wie üblich mit viel Pomp und Musik. Bei uns war es mehr ein kleines Stelldichein im trauten Kreis, aber ganz dem holländischen Brauch verpflichtet. Passend haben wir die Matjes im Traunsee-Geschirr angerichtet, obwohl im Traunsee ja gar keine Heringe vorkommen.

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Selleriesuppe mit Selleriesaft

Selleriesuppe mit Schaf-Roquefort und frittierten Salbeiblättern, eine warme Wintersuppe. Doch bevor einem zu warm wird, gibt es ein kühlendes Getränk dazu: Selleriebirnensaft mit Ingwer und Estragon eiskalt serviert.

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Scharfes Röstgemüse mit Ziegenfrischkäse und Koriander-Churros

Das Röstgemüse besteht aus Karotten, Pastinaken und Sellerie, die Schärfe kommt vom Ingwer, von der Chili-Sauce und vom Knoblauch. Etwas Koriander gibt dem Ganzen den nötigen Drall, sodass es am besten wohl mit Ziegenfrischkäse harmoniert. Der Ziegenfrischkäse mit seinem leicht pelzig-trockenen Gefühl saugt die Schärfe in sich auf und neutralisiert sie. Das bringt gewisse Sensationen am Gaumen hervor. Dazu gibt es Churros, das sind so knusprige Teigschlangen, am ehesten mit Pommes frites vergleichbar, aber nicht so süß und eigentlich ganz anders. Da kommt kein Meki ran, das hat kein Instantburger gemacht.„Scharfes Röstgemüse mit Ziegenfrischkäse und Koriander-Churros“ weiterlesen