Meeresfrüchte-Paella mit Karfiol statt Reis

„Das Leben ist zu kurz für magere Küche und Diäten. Solche Mahlzeiten sind wie eine Oper ohne Orchester“, sagte Paul Bocuse. Der Reis wurde bei dieser Paella durch Karfiol (Blumenkohl) ersetzt, aus diätischen Gründen. Und trotzdem wird bei dieser Paella groß aufgespielt.

Rezept

Einen halben Karfiol in Röschen teilen. Und in der Zauberette zerkleinern, bis zur Reisgröße. Zwei rote und eine gelbe Paprika entkernen, schälen und in Würfel schneiden. Zwei Tomaten blanchieren, schälen, entkernen und würfeln. Eine große Zwiebel fein hacken. Die Knoblauchwurst in Scheiben schneiden. Braune Butter in der Paella-Pfanne auslassen. Die Knoblauchwurst hineingeben und goldbraun anbraten. Zwiebel, Paprika, Tomaten und einen großen Esslöffel Tomatenmark dazu geben und bei mittlerer Hitze alles anschwitzen. Räuchersalz dazu geben. In der Zwischenzeit 600 ml Hühnerbrühe mit 8 kleinen Safranfäden und geräuchertem Jalapeno-Chili erhitzen, von den Petersilie die Blätter abzupfen und die Stängel dazu geben. Die Muscheln, 500 g Venus-, 500 g Teppich- und 500 g Miesmuscheln – und 8 Tiroler Garnelen säubern. Zurück zur Pfanne: 2 Esslöffel rotes Paprikapulver, 4 gepresste Knoblauchzehen dazu geben, mit der Hühnerbrühe aufgießen. Dann Muscheln und Garnelen dazugeben und zugedeckt ein paar Minuten köcheln lassen, bis die Muscheln aufgehen (nicht gegangene Muscheln entsorgen). Deckel abheben und den Blumenkohlreis einbröseln und weitere 2 Minuten köcheln. Mit grob gehackter Petersilie und Paprikapulver bestreuen und servieren.


Alpengarnelen mit Sauerkrautknödel 2.0

Bei Evert Kornmayer* ist nachzulesen, dass man so ziemlich alles frittieren kann, auch Sauerkraut. Man zieht einige Sauerkrautstreifen durch den zähflüssigen Teig und taucht sie anschließend in heißes Öl. Man bekommt knuspriges Sauerkraut, das man als Topping über ein Essen streuen kann. Wir wollten mehr vom Sauerkraut spüren und nahmen deshalb etwas mehr davon. Wir formten es zu festen Bällchen, um sie herauszubacken. Nun hatten wir Sauerkraut im Knuspermantel. Und so ist es bei uns doch wieder was Alpenländisches geworden: Sauerkrautknödel passend zu Alpengarnelen.

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Griaß eich bei den Alpengarnelen!

Gestern geschlachtet, heute am Tisch: Garnelen aus Tirol. Diese Garnelen sind in frischem, klarem Alpenquellwasser aufgewachsen und dabei haben sie sich pudelwohl gefühlt, das sieht man ihnen an, es sind gesunde, kraftvolle Tiere. Beim Braten gehen sie kein bisschen ein, ein untrügliches Zeichen für Frische und Ursprünglichkeit. Herangewachsen auf 574 Meter Höhe, inmitten der Tiroler Berge, ja da muss man sich so prachtvoll entwickeln. Die Alpengarnelen schmecken so gut, wie sie ausschauen, typisch tirolerisch halt, voller Saft und Kraft, aus Hall in Tirol.

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