In einer kleinen Kuchl verarbeitet die Hofköchin landwirtschaftliche Erzeugnisse, vorzugsweise aus unserem Landstrich. Dabei fallen regelmäßig Küchenereignisse an, über die wir auf diesem Blog berichten.
Küchenereignis, das; -ses, -se: außergewöhnliches Ereignis, das mit schöner Regelmäßigkeit in der Küche anfällt.
Bei Hähnchencurry mit Gemüse gibt es so viele Abwandlungen wie Sand am Meer. Hierbei ein originäres Rezept hervorzubringen, klingt entschieden nach Überheblichkeit. Darin liegt der Kern aller Kochkunst: es so zuzubereiten, als wär es zuvor noch niemals gekocht.
Wer kann was Dummes, wer was Kluges denken, Das nicht die Vorwelt schon gedacht?
Faust
Den Reis in Salzwasser aufsetzen. Die Hähnchenbruststreifen in einer gußeisernen Pfanne mit wenig Kokosfett kräftig anbraten. Nach wenigen Minuten den Herd zurückdrehen und den gehackten Frühlingszwiebel, den gewürfelten Knoblauch sowie den Ingwer darin mitgaren. Nach ein paar Minuten Karotten und Hokkaido-Kürbis dazugeben und zwei Minuten mitbraten. Mit in Hühnerbrühe und Kokosmilch aufgelöstem Currypulver begießen. Die in Scheiben geschnittenen Zucchini und die halbierten Zuckererbsenschoten dazugeben. Bei halb zugedecktem Deckel 10 Minuten köcheln lassen. Abschmecken. Anrichten Den Reis mit Hilfe eines großen Anrichterings in der Mitte des Tellers placieren. Das Gemüsecurry rundherum drapieren. Mit gehackter Petersilie und gerösteten zerkleinerten Macadamianüssen bestreuen.
Inspiriert von dem Buch von Matthias Riedl „20:80“, S. 158.
Zum Frühstück tranken wir einen Heidelbeer-Smutje (eingedeutscht aus Smoothie). Wenn man beim Einkauf wilde Heidelbeeren sieht, dann solle man zuschlagen, so Matthias Riedl in seinem Buch „Der Hafer-Masterplan“, S. 110. Diese seien zwar kleiner als die Kulturheidelbeeren, schmecken aber dafür umso aromatischer und vor allem sind sie gesünder als diese. Außerdem sind Heidelbeeren geistesstärkend, so kommen sie öfters in dem Buch „Heidelbeer Heile dein Gehirn“ von Anthony William vor. Nicht im entferntesten hätten wir gedacht, daß es wilde Heidelbeeren im Supermarkt gibt. Aber tatsächlich: SPAR hat sie, wenn auch tiefgefroren.
200 g Wildheidelbeeren, einen ½ L Mandelmilch 1 EL Leinöl, 1 Banane, 60 g Haferkleie, 1 EL Hanfsamen, 1 EL Erdnuß-Cashew-Mandelmus, ein paar Blätter Minze mixen.
Inspiriert von Dr. Matthias Riedl „Hafer-Masterplan“, S. 54, es ist nicht genauso wie dort.
Andere mögen alt und krank sein, wir sind „unjung und nicht mehr ganz gesund“. (H. Heine) Zur Zeit quält mich eine leichte Magenverstimmung, deshalb bin ich auf Schonkost angewiesen. Wie Schweinsbraten mit Salzkartoffeln zum Beispiel. Ein Kohlrabi-Auflauf tut‘s vorläufig auch.
Karotten, Kartoffeln und Kohlrabi in Scheiben schneiden und in einem Topf mit Gemüsebrühe dünsten. Hernach in einer feuerfesten Form verteilen. Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen und mit Hafersahne, Ei und Petersilie vermengen und abschmecken. Faschiertes Rindfleisch mit geriebenem Käse, Haferflocken, Frischkäse, Senf, Petersilie und Salz & Pfeffer vermischen. Knödeln daraus formen und in die Auflaufform setzen. Mit der aromatisierten Hafersahne übergießen. Bei 200° überbacken.
Nach Riedl, Abnehmen nach dem 20:80 Prinzip, S. 161
Das Leben ist vollgepflastert mit guten Vorsätzen. Bitterstoffe, wie sie in der Artischocke vorkommen, regen die Verdauung an, sind gut für die Leber und bremsen obendrein die Eßlust am Süßen. Wer darunter leidet, besorgt sich in der Apotheke Bittertropfen. Dann kommen sie in die Arzneimittellade und werden schubladisiert. Aber es geht auch anders: man kann Bitterstoffe durch Mahlzeiten einnehmen, so wie zB. durch diesen Artischocken-Brokkoli-Salat mit Ei. So kommt man der Sache schon näher!
Hirse in Salzwasser garen, Brokkoli darin dünsten. Zwiebel mit ein bisserl Öl in einer Pfanne anbraten, Brokkoli dazu geben und weiterbraten. Dann Artischocken, Brokkoli mit der Hirse vermischen und anrichten. Eine Marinade aus Öl, Mandelmus, Senf und Essig machen, abschmecken. Die in Säckchen gefüllten Eier in heißem Salzwasser rühren und auf den Hirsesalat legen.
„Bingo!“ sagen die Engländer, wenn sie die Lösung gefunden haben. Die Griechen sagen „Heureka!“ Und wie sagen die Deutschen? „Ich hab’s!“, was denkt ihr denn? Das ist die Lösung für einen heißen Sommer. In der Saure-Gurken-Zeit darf man auch etwas anderes als Salzgurken essen, Radieschen sind sowas von knackig, vor allem wenn man sie vorher in Eiswasser legt, dann entwickeln sie ihre volle Knackkraft.
Zwei Radieschen-Rezeptempfehlungen, beide stammen aus dem „Meine 100 besten Rezepte“-Buch.
Erdäpfel-Gurken-Salat mit Radieschen
Gekochte Kartoffeln in Scheiben, die gewürfelten Salat- und Essiggurken die geviertelten Radieschen und die zerkleinerte Schalotten mit einer Marinade aus Dill, Senf und Essig und Öl verrühren. Ein knackiger Kartoffelsalat dank den Gurkerln und Radieschen, zum Hineinbeißen! Zum Mitnehmen ins Büro oder einfach zum Zuhause-essen.
Dr. Riedl Meine 100…, S. 85 falls das wer nachmachen will.
Dr. Sommersuppe Bravo!
Mit Wasser und Senf verrührtes Joghurt in einen Teller gießen, mit geschnittenen Radieschen und gekochten, in Scheiben geschnittene Eier einlegen, darüber Dille streuen.
Brokkoli-Cremesuppe mit Mozzarella, Pinienkerne und Radieschensprossen
Rohkost-Buchweizen-Bofli mit Halloumi
Topfencreme mit Himbeeren und weißer Schokolade
Bofli ist denglisch und meint Bowl, also Schüssel.
Rezept Brokkoli-Cremesuppe mit Mozzarella, Pinienkerne und Radieschensprossen
Menge: 3 Portionen
Eine große Zwiebel hacken und in einem Topf mit Olivenöl anschwitzen. 4 gewürfelte Knoblauchzehen dazugeben. Kurz mitgaren. 600 g Brokkoli und 50 g TK-Erbsen dazugeben mit etwa einem halben L Gemüsebrühe aufgießen. 10 Min. garen. In der Zwischenzeit Pinienkerne ohne Fett in der Pfanne anrösten. Dann das Gemüse im Standmixer pürieren und in den Topf zurückgießen. 200 ml Sahne dazugießen, aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Anrichten Die Suppe mit Mozzarellakugeln, gerösteten Pinienkernen und Radieschensprossen garnieren
Inspiriert von einem Rezept aus Dr. Riedl: Meine besten 100 Rezepte. Das ist eine gute Mischung aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Gemüse. Wir sind von diesen Rezepten begeistert und werden uns auch die nötige Theorie zulegen: Abnehmen nach dem 20:80 Prinzip. Nicht, daß wir es nötig hätten, abzunehmen (“Nein, nein…“).
Ist das eine Erbsensuppe? Nein das ist eine Brokkolisuppe. Hmmm. Mit Erbsen. Aha, wußt‘ ich’s doch!
Rezept Rohkost-Buchweizen-Bofli mit Halloumi
Menge: 3 Portionen
1 kleinen Hokkaidokürbis entkernen, schälen (das machen nur wir) und in Spalten schneiden. 2 Pastinaken und 2 Karotten schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Eine Marinade machen: Sesamöl, geriebene Knoblauchzehen, gehackter Rosmarin und Salz. Das Gemüse marinieren und im Kühlschrank ziehen lassen. Auf einem mit Backpapier belegten Backblech das Gemüse ausbreiten. Bei 200° im Backrohr braten, bis Röstaromen entstehen, Dauer: ca. 20 Min. In der Zwischenzeit 150 g Buchweizen in Salzwasser fertiggaren. 2 Karotten und 2 kleine ungeschälte Äpfel raspeln (mit Küchenmaschine. Mit Zitronensaft reichlich beträufeln. Halloumi in Scheiben schneiden und in der Pfanne beidseitig angrillen. Dressing: 150 g Joghurt, 3 EL Tahini, Zitronensaft und Salz vermischen und je nach Konsistenz mit etwas Wasser aufgießen. Das Gemüse aus dem Ofen nehmen… Anrichten: Buchweizen in die Schüssel geben, dann portionsweise mit dem Gemüse belegen, mit der Tahini beträufeln und mit Kresse bestreuen.
Inspiriert von einem Rezept aus Dr. Riedl: Meine besten 100 Rezepte.
Tradition ist das Vertrauen in die Erfahrungen anderer vor mir. (Mosebach, NZZ, 20. Juli 2023, S.31) Auf die Küchenereignisse übertragen bedeutet dies, daß wir aus Kochbüchern kochen nach Rezepten von Köchen, die schon vor uns Dinge ausprobiert und ihre Erfahrungen gemacht haben, und die Gelungenes in Rezepte gegossen haben, nicht ohne ihrerseits die Erfahrungen anderer vor ihnen einfließen zu lassen. So zB werden in dem Rezept „Linsenpasta mit Paprika-Cashew-Sauce“ aus dem Kochbuch von Dr. Matthias Riedl „Meine 100 besten Rezepte“ Paprika im Ofen gegart und mit gemahlenen Cashew-Nüssen ua. zu einer Sauce vermischt. Nur ein Kretin würde glauben, daß er gescheiter ist als zB Dr. Matthias Riedl und die in den Rezepten konkretisierten Ratschläge in den Wind schlagen; und auf gut Glück drauflos kochen. Aber man kann das Rezept nach eigener Façon weiterentwickeln, etwa so:
Paprika und Knoblauchzehen auf ein Backblech legen und im Ofen mit der Grillfunktion ca. eine Viertelstunde grillen, bis die Haut schwarz ist, den Knoblauch wenn er Farbe zieht, schon vorher herausnehmen und auskühlen lassen. In der Zwischenzeit die Cashew-Kerne in der Pfanne ohne Fett anrösten. Von den Paprikaschoten die Haut abziehen. Paprika, Cashewkerne, Knoblauch, getrockneten Oregano, geräuchertes Paprikapulver, Weißweinessig und Olivenöl in ein hohes Gefäß füllen und mit dem Stabmixer pürieren. Mit Salz und Weißweinessig abschmecken. Linsen-Fusilli lt. Packung in Salzwasser bißfest garen. Die Fusilli mit der Paprika-Sauce verrühren und mit Parmesan und Petersilienblätter bestreuen.
Fazit
Da haben wir noch ein Schäuferl nachgelegt: der Paprika wurde gegrillt und nicht nur im Ofen gegart; und die Cashewnüsse wurden nicht gekocht sondern angeröstet. Somit wurden mehr Röstaromen herausgekitzelt.
Was für den Berliner die Currywurst, ist für den Wiener das Brötchen von Trzesniewski, einfach Kult. Man ißt es im Stehen mit einem gepflegten Pfiff. In der Dorotheergasse schräg vis-à-vis vom Hawelka liegt das Stammgeschäft.1902 von Franciszek Trzesniewski, einem Zugereisten aus Krakau gegründet, blickt es auf eine lange Tradition zurück. Heute kamen wir dort vorbei, kehrten aber trotzdem nicht ein, da wir gerade von einem Besuch in der Gösser-Bierklinik kamen, wo wir Wiener Schnitzel gespachtelt hatten. Köstlich sind die Trzesniewski-Brötchen, etwa das mit den Linsen – und Roten Rüben- Aufstrichen. Mittlerweile kann man bei gurkerl.at die Trzesniewski-Aufstriche bestellen, hatten wir aber nicht, und daher…
Roter-Rüben-Salat Kurzrezept
Rote Rüben im Ofen durchgaren, schälen, würfeln und in einer Pfanne mit gehacktem Knoblauch, Salz und Rosmarin in Olivenöl anbraten. Instant-Polenta in Gemüsebrühe fertigkochen, zum Schluß geriebenen Parmesan hineinrühren. Pinienkerne ohne Öl in einer Pfanne anrösten.
Köstliche Salate nach dem Buch von Lafer, Liebscher, Bracht: Essen gegen Arthrose. Wer am Wochenende mit Steaks über die Stränge schlagen will, ißt unter der Woche fleischlos. Drei Gerichte, die wir u.a. vor dem großen Festessen mit Steak vom Rostbraten gegessen haben, stellen wir hier, in aller Kürze, vor.
Eisberg-Birnensellerie-Salat mit Erdnußdressing
Dressing: Reisessig, Reisdicksaft, Erdnußöl, Limettensaft. Geschnittene rote Zwiebel, gewürfelte Birnen und gehackte, geröstete und gesalzene Erdnüsse und in dünne Scheiben geschnittenen Staudensellerie unter das Dressing heben, ein paar Min. ziehen lassen. Den Eisbergsalat in Scheiben schneiden.
S. 116
Hummus mit Rotkrautsalat und gebratenem Tofu
Gekochte Kichererbsen mit Tahin, Knoblauch, Olivenöl, Zitronensaft und Salz im Mixer pürieren. Kraut in feine Scheiben schneiden und in einem Dressing aus Rotweinessig, Walnußöl, Ahornsirup und Salz marinieren. Tofu würfeln (keinen Seidentofu verwenden, der wird zu cremig) und in der Pfanne braten. Herausnehmen und auf einer Seite in Erdnußbutter tupfen und dann durch eine Mischung aus schwarzem und weißen Sesam ziehen. Mit Walnuß, Granatapfel und Kresse servieren.
S. 174
Lauwarmer Bratkartoffelsalat mit Senfdressing
Erdäpfel in Scheiben schneiden und in der Pfanne mit Olivenöl goldbraun braten. Radieschen und Jungzwiebeln in Scheiben schneiden. Dressing aus Senf, Weißweinessig, Walnußöl, Leinöl und Salz.
S. 166
Trotz offenkundiger Schlichtheit – Kartoffeln und Radieschen – ist dieser Salat von einer ergreifenden Geschmacksvollendung! …und schnell zubereitet.
Lauwarmer Bratkartoffelsalat mit Senfdressing
Das Lafer-Buch mag gegen Arthrose geschrieben sein… uns schmecketen sie aber auch als Sommersalate. Bei Hitze ziehen wir kühlende Salate vor.
KI oder nicht KI das ist die Frage
Jüngst sind Bilder auf Blogs aufgetaucht, die aus der Retorte stammen. Sie sind zwar nicht als solche gekennzeichnet, aber noch kann man sie an ihrer Künstlichkeit erkennen. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs können beruhigt sein: auf Küchenereignisse gibt es nur unverfälschte, mit einem richtigen Fotoapparat, meist mit einem 45mm Normalobjektiv geschossene Bilder für höchste Natürlichkeit: so echt wie das auf ihnen abgebildete Essen, das wir selbst produziert haben. Butter statt Margarine. Handgemachtes statt Abgepacktes. Und Olympus PEN statt KI Bildgenerator.
In einer Pfanne 3 fein gehackte Schalotten in 1 EL Butter anschwitzen, 3 TL ganze grüne Pfefferkörner dazu geben und mit Cognac ablöschen und flambieren. Mit ca. 300 ml Rinderbrühe aufgießen, ca. 5 Min. köcheln lassen, 150 ml Obers und den vom Grillfleisch abgetropften Saft dazugeben, ein paar Min. köcheln lassen und mit Stärke binden. Mit Salz und gemahlenem Pfeffer abschmecken.
RostbratenRezept
2 Stunden vorher das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen. Dann 2,2 kg Rostbraten im Ganzen salzen und auf allen Seiten scharf anbraten. Im Backrohr bei 180 Grad auf den Rost legen, darunter eine Abtropfpfanne. 1 Stunde durchgaren.
Rindsfilet Rezept
3 Stk à 300 g in der Pfanne auf allen Seiten scharf anbraten und 10 Min. im Backrohr durchziehen lassen.
Braterdäpfel Rezept
Heurige Erdäpfel halbieren, ein Dressing aus Olivenöl, gehackte getrocknete Kräuter (Oregano, Thymian, Rosmarin, Knoblauch- und Paprikapulver) und Salz vermischen und auf die Erdäpfel gießen und auf zwei Bleche auslegen und ins Backrohr zum Rostbraten schieben.
Punschbutter-Torte, aus Balatonboglár, Stadt am Südostufer des Balaton in Ungarn.
Auf ein Wort: Butter
In diesem Menü kommt häufig Butter vor, so in der Pfeffersauce und in der ungarischen Riesentorte.
Warum Butter doch nicht so ungesund ist, wie manche denken und warum man sich nicht auf die „Wissenschaft“ verlassen sollte, siehe den NZZ-Artikel vom 4.7.2023 „Ein Hoch auf das Spiegelei, mit Speck und in Butter gebraten: warum Studien zur Ernährung häufig nicht zu trauen ist“. Studien verkörpern keine letzten Wahrheiten, welche Generation das auch immer behaupten möge. Die Wahrheit der Wissenschaft ist immer nur so lange gültig bis sie falsifiziert wurde, wie der österreichische Philosoph Sir Karl Popper in seiner Wissenschaftstheorie feststellte. Etwas mehr Gelassenheit täte einigen gut. Und Popper lesen, z.B. hier.
Manche Experten, wie der deutsche Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, gehen inzwischen so weit, die Sieben-Länder-Studie von Keys einen grossangelegten Betrug zu nennen. Heute weiss man, dass der Cholesterinspiegel kaum über die Ernährung beeinflussbar ist.
Aus dem NZZ-Artikel vom 4.7. 2023, von Judith Blage
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