Diese Kombination aus erdigem Schweinerollbraten und erfrischenden Kohlsprossen ist eine kleine Sensation. Wer hätte das gedacht, daß es dem ursprünglichen Gericht, siehe hier, fast den Rang abläuft. Eine Kombination aus dem Hause „Gewußt-wie“.
Austernpilze in eine ofenfeste Form legen, mit Olivenöl beträufeln und bei 160 Grad etwa eine Viertelstunde braten. In der Zwischenzeit Kohlsprossen putzen und in Salzwasser etwa eine vier Minuten kochen. Abgießen, abschrecken und in Scheiben schneiden und in eine Marinade geben aus gehackter Petersilie, zwei Eßlöffel Rotweinessig, die abgeriebene Schale und den Saft einer Zitrone, einem Eßlöffel Ahornsirup und zwei Eßlöffel Olivenöl sowie Salz. Austernpilze dazu geben und ziehen lassen. Dazu ein Braten, siehe hier.
Polenta 100 Gramm Polenta in einer Mischung von 200 Milliliter Schlagobers und 300 Milliliter Wasser eine Stunde lang leise köcheln und immer wieder Wasser nachfüllen. Zum Schluß mit Salz, Muskatnuß und Orangenabrieb abschmecken. Speck in der Pfanne knusprig braten, auf die Seite stellen. Kohlsprossen (Rosenkohl) in Salzwasser drei Minuten kochen, abgießen, abtropfen lassen, die größeren Stücke halbieren und in der Pfanne mit den Fettrückständen vom Speckbraten die Kohlsprossen auf der Schnittstelle drei Minuten anbraten. Anrichten Die Polenta auf den Teller geben, obendrauf die Kohlsprossen und den knusprigen Speck zerbröseln und mit Rauchmandl und Schnittlauch bestreuen.
Inspiriert von Alexander Herrmann Schnell mal was Gutes, der macht das aber mit Instant-Polenta und ohne Speck.
Kohlrabi siehe hier Grobian-Wurst vier mittlere Kartoffel schälen, waschen und fein reiben, zwei kleine Zwiebel feinhacken. Zwiebeln und Kartoffeln miteinander vermischen und salzen und fünf Minuten ziehen lassen. Währenddessen Grobian-Wurst in ein Zentimeter längliche Scheiben schneiden und die eine Seite mit mittelscharfem Senf bestreichen. Kartoffelmasse gut ausdrücken und auf der bestrichenen Seite verteilen. Gut andrücken. Die Wurst in die Pfanne mit der Kartoffelseite nach unten legen, bei starker Hitze etwa zwei Minuten braten, dann bei schwacher Htze zirka acht Minuten weiter braten. Vom Herd ziehen und umdrehen, einpaar Minuten ziehen lassen. Dazu das Kohlrabi-Gemüse servieren
Dazu eignet sich ein rescher Veltliner.
Die Grobian-Wurst ist eine Spezialität der Fleischerei Ringl. Eine sehr gute Wurst, im Nachgang ein bißchen scharf.
Inspiriert von Alexander Herrmann Schnell mal was Gutes, S. 68
Eine zerklüftete Küstenlandschaft ist das nicht, aber:
Brokkoli in Röschen teilen und im Rapsöl in der Pfanne drei vier Minuten stark anbraten. Mit Wasser ablöschen, sofort zudecken und zirka vier Minuten das Gemüse dünsten. Deckel abnehmen und nochmal zwei drei Minuten anrösten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In der Zwischenzeit die Zitronen-Vinaigrette zubereiten: Einen Dotter, einen Eßlöffel körniger Senf, zwei Eßlöffel Rapsöl, Saft und Abrieb einer Zitronenschale und zwei Eßlöffel Wasser verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wald-Heidelbeeren und die in Scheiben geschnittenen Nüsse in aufgeschäumter Butter in der Pfanne kurz erwärmen. Anrichten Brokkoli auf dem Teller platzieren, reichlich mit der Zitronen-Vinaigrette beträufeln, Nüsse und Heidelbeeren dazu geben. Mit Quinoa-Pops bestreuen. Gekochten Quinoa mit Zitronensaft abschmecken und servieren.
Inspiriert von Alexander Herrmann Schnell mal was Gutes, S. 142
Es gibt tatsächlich Heidelbeeren im tiefen Wald irgendwo im Burgenland (von Iris, Gemüseraritäten, Purbach)!
Der gekochte Kohlrabi hat etwas den Bauch Schmeichelndes, damit man sich richtiggehend wohlfühlt. Dazu steht der gebackene Karfiol (Blumenkohl) in leichtem Kontrast und macht daraus etwas Rundes Ganzes. Diese Kombination aus zwei Rezepten nach Alexander Herrmann ist ein außergewöhnlicher Genuß, schmeckt einfach wunderbar, man könnte fast schon sagen kaiserlich-königlich.
Rezept Karfiol und Kohlrabi
Tempura-Teig 40 Gramm Mehl, 40 Gramm Maisstärke, 100 Milliliter Wasser, ein Eßlöffel Rapsöl, Salz, Muskatnuß und geriebene Schale einer Zitrone zusammenmischen und im Kühlschrank fünf Minuten ziehen lassen. Karfiol In der Zwischenzeit Karfiolröschen aufteilen und in kochendem Salzwasser zwei Minuten bißfest kochen. Abgießen und gut abtropfen lassen. Anschließend im Tempurateig weden und in heißem Rapsöl aussebacken. Kohlrabi schälen, vierteln, in Scheiben schneiden. Die schönen grünen Kohlrabiblätter auf die Seite legen. Dann die Kohlrabi sechs Minuten in kochendem Salzwasser bißfest kochen und abgießen. Bis der Kohlrabi kocht, 200 Milliliter Sahne in der Kasserolle mit Salz, Pfeffer und Muskatnuß abschmecken und einköcheln. Kohlrabi und die Kohlrabiblätter dazu geben. Noch ein paar Minuten auf kleiner Hitze köcheln. Zum Schluß mit reichlich Schnittlauch bestreuen.
Alexander Herrmann, Schnell mal was Gutes, aus zwei Rezepten (S. 55 und S. 68) nachempfunden.
Osakasalat „Purple Osaka“ ist eine Züchtung aus Japan. Und weiter geht es mit der Kürbiswoche:
Rezept
Naturkornreis in einer Mischung von Gemüsebrühe, Kokosmilch bißfest kochen, zum Aromatisieren Thymian und Pimentkörner dazu geben. Osakasalat in Scheiben schneiden und mit wenig Olivenöl auf der Grillplatte anbraten. Unter den Reis mischen. So. Die eingeweichten Bohnen in Salzwasser bißfest kochen. In der Zwischenzeit fein gehackten Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen, Tomatenconcassee dazu geben, salzen und pfeffern. Und die gekochten Bohnen ebenfalls einrühren, etwa eine Viertelstunde leise köcheln. Vor dem Servieren den gewürfelten Bratkürbis ( den man zu einem früheren Zeitpunkt gebraten hat, siehe hier) vorsichtig einrühren. Anrichten Reis und Bohnen nebeneinander legen nicht vermischen. Und mit Schnittlauch bestreuen.
In dieser Woche haben wir uns vorgenommen, nur Rezepte von Jamie Oliver als Anregung für die Rezepte mit Kürbis herzunehmen. In dieser Jahreszeit gibt es Kürbis, doch was gibt es abseits der Kürbissuppe? Mit einer ungewöhnlichen Kürbissuppe nach Jamie Oliver sind wir in die Kürbiswoche gestartet, siehe hier.
Kürbis-Gnocchi und Grünkohl
Gnocchi Kartoffeln in der Schale weichkochen schälen durch die Kartoffelpresse drücken. Die gebratene Kürbis ebenfalls durch die Kartoffelpresse drücken Salz Pfeffer und so viel Mehl dazu geben, damit es einen geschmeidigen Teig ergibt. Zu einer Schlange wutzeln die Gnocchis anschneiden und in Salzwasser weichkochen. Wenn die Gnocchis rauskommen, sind sie fertig. Grünkohl Speckscheiben in der Pfanne anbraten wenig Olivenöl dazu geben in Scheiben geschnittene Karotten dazugeben mit Gemüsebrühe aufgießen den gewaschenen und vom Stiel gezupften Grünkohl in die Gemüsebrühe geben und zugedeckt nach Geschmack ob weich oder bißfest dünsten. Kurz vor dem Servieren die in dünne Scheiben geschnittenen Radieschen in die Kasserolle zum Grünkohl geben zwei Minuten ziehen lassen. Servieren Grünkohl auf dem Teller anrichten die Gnocchis darauf platzieren mit Parmesan und Schnittlauch bestreuen und zu dem Ganzen den frisch geschnittenen Romanasalat „Forellenschluß“ (von Gemüseraritäten Iris) dazu.
Kürbis, Kartoffeln, Radieschen, Grünkohl waren auch von Iris, direkt hereingeholt von Purbach, die Lieferkette umgehend, das Gemüse frisch geschnitten, „from field to fork“, von der Krume zur Gabel sozusagen. A propos Lieferkette, wir konnten uns ein Exemplar eines Backofens sichern, am Montag wird er installiert. Noch ist er nicht in trockenen Tüchern, doch die Kürbis-Lasagne nähert sich uns wieder.
Die Gnocchi sind dem Buch Veggies Jamie Oliver, der Grünkohl der 15 Minutenküche, Jamie Oliver nachempfunden.
Einkaufsbild Gemüseraritäten Iris mit Elefant. Im Hintergrund der violette Salat ist ein Osaka-Salat, eine spezielle Züchtung aus Japan. Rezepte mit dem habe ich bisjetzt nur im Englischsprachigen gesehen.
Zutatenbild Kürbis-Gnocchi und Grünkohl
Kürbis-Gnocchi gerollt und geschnitten
Kürbis-Gnocchi und Grünkohl
Kürbis-Gnocchi und Grünkohl
Streckhof in Breitenbrunn
Bei dieser Gelegenheit haben wir den Streckhof von Kumpf besucht.
Wir haben einen ziemlich großen Kürbis zu verarbeiten, das heißt einen wirklich großen! Zum Größenvergleich haben wir einen Elefanten daneben gestellt. Ja der Kürbis ist wirklich groß! Ankündigung: wir planen eine große Jamie-Oliver-Kürbiswoche. Der Kürbis wurde aufgeschnitten und im Backrohr aufgeweicht, sodaß man ihn leichter schälen kann. Die Rezepte von Jamie Oliver wurden bereits ausgesucht!
Jonathan, der Elefant, der hier gute Figur zu einer runden Sache macht.
Der Elefant Jonathan und der Kürbis – wirklich groß!
Das ist der schönste Elefant von allen!
Wer hat den besten Popsch im ganzen Land?
Der letzte seiner Art.
Jonathan, der Elefant
Wir haben kein Schneidbrett, wir haben einen Hackstock. Deshalb traue ich mich auch, ungeniert mit dem Hackebeilchen draufzuhauen. Man hört, wenn man durch ist.
Ich find, es ist die größte Freud, einen Kürbis zu zerhacken. (Obwohl mir dazu der Eberhofer-Krimi mit den abgehackten Zehen einfallt.)
Die zerlegten Kürbisteile bevor sie ins Backrohr kamen.
Kürbis im Backrohr
Der Kürbis wurde im Backrohr aufgeweicht, sodaß man ihn besser schälen kann.
Auf der Rückfahrt von der kulinarischen Rundreise um den Neusiedlersee kehrten wir ein zweites Mal in dem Selbstbedienungsladen von Iris Wallner in Purbach ein: wir konnten einfach nicht widerstehen, einen riesigen Kürbis zu kaufen, den wir beim ersten Mal nicht mitgenommen hatten, zwei kleinere hatten wir schon. Dabei trafen wir auf Iris Wallner, jene selbstbewußte junge Dame, die wir erst am Tag zuvor auf ServusTV gesehen hatten! Der Selbstbedienungsladen war erst im Mai 2021 eröffnet worden, der Hokkaido ist geschmacklich der beste, der Lange von Neapel, der mir auch sehr gut gefiel, hat am wenigsten Geschmack. Wie selbstverständlich schlug sie vor, den zirka 20 Kilo schweren Hokkaido zum Auto zu tragen; was ich natürlich keinesfalls zulassen wollte, obwohl mir beim Ad hoc Photo Shooting im Selbstbedienungsladen nach kurzer Weile der Ärmel abzufallen drohte, weil ich ja den Kürbis mit einer Hand in die Kamera hielt. Zuvor waren wir dem Restaurant Kloster am Spitz in Purbach nachweinen, das schon seit langer Zeit für immer geschlossen hat. In der Vinothek in Purbach trösteten wir uns mit Weinen von Thomas Schwarz vom Weingut Kloster am Spitz. Dann ging es nach St. Andrä zum Leeb, um Äpfel einzukaufen und bei Stekovics in Frauenkirchen waren wir auch noch. Diese Reise müssen wir wiederholen.
Das ist ein PaLEOgericht. Manch einer wird da hellhörig, wenn er das Wort paLEO hört. Denn paLEO ist sehr gesund, paLEO ist die Steinzeitkost; obwohl das tät ich mir schon anschauen wollen, wie sich der Steinzeitmensch von in Soja-Honig-Ingwer eingelegten Saté-Spießchen mit Erdnuß Sauce und Apfelcrumble ernährt hat. Dieses PaLEOgericht ist jedenfalls eine Kost, die jedem Steinzeitaffinen schmeckt. Hei PaLEO!
Karottensuppe Karotten, Sellerie Knoblauch und Zwiebel in grobe Stücke schneiden mit ein bissi Kokosöl Salz vermischen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bech legen und im Backrohr anrösten. Das Röstgemüse in den Standmixer geben Gemüsebrühe dazu gießen fein pürieren. In einen Topf umgießen Kokosmilch dazu geben mit Salz abschmecken. Hauptspeise Hühnerbrüste länglich aufschneiden Marinade: Sojasauce Wiener Würze (Lupinen Würzsauce vom Genußkoarl) Honig geriebener Ingwer geriebener Knoblauch vermischen und die Hühnerstreifen einlegen sechs Stunden marinieren lassen. Die Hühnerspieße auf Holzspießen aufspießen auf der Grillplatte beidseitig braten. Karottensalat gelbe rote und orange Karotten raspeln in eiskaltes Wasser legen eine Stunde darin ziehenblassen abgießen ausdrücken abtropfen lassen. Mango in feine Streifen schneiden Marinade Crème fraîche Joghurt Olivenöl Stekovics-Essig Orangensaft Orangenschale vermischen. Karotte und Mangostreifen mit dem Dressing mit gehackter Petersilie gut vermischen 20 Minuten ziehen lassen vor dem Servieren mit gerösteten Erdnuß bestreuen. Saté Erdnuß Sauce Erdnußbutter mit Kokosmilch verrühren aufkochen und fünfsechs Minuten köcheln lassen vorm Herd nehmen mit Sojasauce abschmecken im Standmixer mit gerösteten Erdnüssen pürieren. Fertigstellen undanrichten Süßkartoffeln, Pastinaken und rote Rüben wie Pommes frites schneiden und im Backrohr herausbacken. Chips mit den Saté-Spießen anrichten mit gehackten Erdnüssen bestreuen. Danach als Dessert ein Apfelbirnen-Crumble servieren wie hier hinunterscrollen nur ohne Mohneis dafür mit Joghurt, auch sehr gut!
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