Ganz normales Rib Eye mit Chimichurri, gegrillte Paprika und Pommes

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430 g Rib Eye vom Fleckvieh, dem vorwiegend in unseren Breiten vorkommenden Rind, ganz normal, aus Oberösterreich, soweit ganz normal. Dann aber diese Maserung! Diese Zartheit! Und dieser Geschmack! Ich liebe normale Sachen!

Dazu gab es Chimichurri, gegrillte Paprika und Pommes Frites, doppelt frittiert.

Chimichurri 100 ml Olivenöl in einer Pfanne etwas erwärmen.Abdrehen.Drei Stängel Petersilie, einen Stängel Rosmarin, drei Stängel Thymian und drei Stängel Oregano fein hacken. Kräuter in die Pfanne geben. Einen Eßlöffel Rotweinessig, einen Teelöffel geräuchertes Paprikapulver Pimenton dulce, drei geriebene frische Knoblauchzehen, zwei Chalapeno Chili und einen kleinen roten Paprika klein schneiden,  in die Pfanne geben und ziehen lassen. Gegrillte Paprika Zwei rote Paprika, eine gelbe und eine grüne, entkernen in Scheiben schneiden. Bei 200 Grad grillen bis die Haut schwarz wird. Die schwarze Schale abziehen, in Streifen schneiden. Für die Marinade den Abrieb und die Schale einer Zitrone mit zirka drei Eßlöffel Olivenöl, Salz, drei geriebene Knoblauchzehen verrühren und auf die gegrillte Paprikastreifen träufeln, durchrühren, grob gehackte Petersilie einrühren, ziehen lassen. Rib Eye Die Grillplatte aufheizen auf höchster Stufe, bis es zu rauchen beginnt. Dann das Rib Eye, das nie einen Kühlschrank gesehen hat, heute gekauft, einlegen, 2 Minuten grillen, umdrehen, 2 Minuten grillen, dann auf den Seiten grillen. Parallel dazu Pommes frites machen: Kartoffeln schälen, stifteln, in eiskaltes Wasser legen, etwa 10 Minuten, abgießen, abtropfen lassen. In einer Pfanne mit heißem Butterschmalz kurz frittieren, auf die Seite legen. Vor dem Servieren fertig frittieren. Anrichten mit einem Glas Rotwein.

Rib Eye von Fleischerei Ringl, Gumpendorf, Wien

Gemüse von Obst&Gemüse Schätzl, Rochusmarkt, Wien

Pilzgefüllte Kalbsbrust mit Bratkartoffeln

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Ein Meisterwerk! Das Fleisch nicht zu fest, genüßlich durch, die Haut leicht knusprig, die Füllung aus einem Reigen der verschiedensten Pilze, erdig und rund. Und die Sauce dazu, ein Gedicht, richtig abgeschmeckt, auch von der Intensität her, sodaß sie die anderen Zutaten nicht überdeckt, aber mithalten kann. Besser geht es nicht.

Füllung Zwiebel und Lauch kleinschneiden und in der Pfanne mit wenig Öl anschwitzen. Einen Teil der Champignons, Shiitake, Eierschwammerl, Kräuterseitlinge und Steinpilze hacken, dazu geben. Die Pilze anrösten. Salzen, pfeffern. Vom Herd nehmen, auskühlen lassen. Ein altes Weißbrot würfeln und in eine Schüssel geben. Dann Zwiebelwürfel in Butter anschwitzen, Milch dazugießen, aufkochen. Vom Herd ziehen. Die Milchzwiebelmischung in die Schüssel zum Brot geben. Dann wenn das Brot eingeweicht ist, ausdrucken, zu der Pfanne mit den Pilzen geben. Eier, gehackte Petersilie, Dille und Schnittlauch einrühren. Gut vermischen. In die Kalbsbrust stopfen. Mit einer Dressiernadel verschließen. So. Braten Die ausgelösten Kalbsknochen in der Bratpfanne anbraten, ein grob gewürfeltes Suppengrün, Lauch und Zwiebel dazu geben, kurz mitbraten. Mit Noilly Prat ablöschen. Mit Rinderbrühe aufgießen. Lorbeerblatt, Piment und ganze Pfefferkörndeln in die Sauce geben und in die Bratpfanne zur Kalbsbrust geben. Bei 180 Grad im Brackrohr braten, eine Stunde, bei der Hälfte der Zeit wenden. Auf 160 Grad zurückdrehen und weitere zwei Stunden braten, immer wieder wenden, wenn nötig etwas Flüssigkeit nachgießen. In der letzten Stunde ungeschälte, geviertelte Bratkartoffeln zur Bratpfanne geben. Fertig stellen Kalbsbrust herausheben und die den Bratensaft in ein Gefäß abgießen. Für die Sauce den anderen Teil der Pilze in einen Sautoir geben und in wenig Olivenöl anbraten, mit dem Bratensaft aufgießen und mit Kartoffelstäke binden. Anrichten die Bratkartoffeln dazugeben.

Schnelle Küche: Schopf mit Kraut

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und Chili-Pesto und Röstinchen. Wer genau hinschaut, bemerkt, wie bekömmlich das aussieht: das Kraut muss man nur in Form bringen, mit einem Ring, und auch das Fleisch sieht gut aus, wenn es richtig gebraten ist. Das geht schnell und man hat etwas für unter der Woche.

Kraut auf Schweineschmalz scharf anbraten, Kümmel drauf und fertig. Schweinsschopf auf Schweineschmalz anbraten, salzen. Und dazu Röstinchen. Anrichten: dazu ein Chili-Pesto von Grossauer.

Fazit: Man muss nicht immer alles selber machen und trotzdem schmeckt es ausgezeichnet.

Der Unter-der-Woche-Koch

Das Wiener Schnitzel gehört zum Sonntag…

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…wie die Wurst zum Senf. Ein Wiener Schnitzel am Sonntag fordert ein bißchen den Hausfrieden heraus. Es ist absolut nicht gestattet, am Sonntag durch Klopfgeräusche die Ruhe zu stören. Heimwerker machen an diesem Tag eine Pause. Doch es gibt eine Ausnahme: das Schnitzelklopfen gegen die Mittagszeit. Es gehört zur Vorfreude auf das baldige Ereignis, wenn aus allen Fenstern Klopfgeräusche tönen und alsbald Fettgerüche durch das Haus schweben. Da hat man früher gewußt: jetzt ist Schnitzelzeit, kurz vor Mittag, das war klar, ohne auf die Uhr zu schauen. Unsere Kalbsschnitzeln wurden in der Fleischerei Ringl geklopft, also können wir uns höchstens auf die Schulter klopfen, weil wir gar so vorbildlich lärmenthaltsam sind.

  • Wiener Schnitzel mit Erdäpfel-Mayonnaise-Salat und Erdäpfelsalat mit Kürbiskernöl brennheiß serviert, ein Sonntagsessen
  • Und danach: frisch gemachte Topfengolatschen auf der neuen Etagere, dazu Kaffee

Kalbsspieße mit Rahmkraut

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Mit diesem Gericht haben wir die neuen Teller glaub ich würdig eingeweiht. Das Fleisch für die Kalbsspieße ist ein Weißes Scherzel von der Fleischerei Ringl, ein Fleisch so weiß so elegant wie kaum ein anderes. Das Kalbfleisch wurde von Frau Ringl in wunderschöne Stücke geschnitten, wie abgezirkelt.

Rahmkraut ein halbes Krauthappl in Rauten schneiden in der Pfanne drei Eßlöffel braune Butter erhitzen und einen Eßlöffel Honig dazu geben, karamellisieren lassen, mit einem Eßlöffel Weißweinessig ablöschen, das Kraut dazu geben, salzen nicht vergessen und zehn bis 15 Minuten dünsten. Zum Schluß einen Becher Schmand einrühren mit Salz und Pfeffer abschmecken und nochmal fünf Minuten bei kleiner Flamme ziehen lassen. Kalbspieße Kalbfleischstücke auf Holzspieße spießen. Kurz vor dem Servieren die Grillplatte mit brauner Butter bestreichen, erhitzen und die Kalbspieße kurz darin anbraten, nicht zu lange, Kalb ist sehr empfindlich.


Die Teller sind von „steelite“ aus der Serie „Craft Raspberry“: https://www.steelite.com/

Wer hats: www.rist.at

Fleischerei Ringl: http://www.fleischerei-ringl.at/

Feinste Schweinsbratenstücke mit Kohlsprossen

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Kleine Unterbrechung. Vom Schweinsbraten ist noch etwas übrig geblieben und deshalb gibt es den mit Kohlsprossen, einem klassischen Wintergemüse.

Kohlsprossen (Rosenkohl) putzen, halbieren, in der Pfanne mit wenig Olivenöl goldbraun anbraten. Zwiebel in halbe Zentimeter dicke Ringe schneiden. In Olivenöl leicht anschwitzen, salzen, pfeffern. Die Orangen filetieren, den Saft auffangen und bis zum letzten Tropfen ausdrücken. Honig in der Pfanne karamellisieren mit dem Orangensaft ablöschen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und die geriebene Orangenschale einrühren und zum Schluß auch das Olivenöl einrühren. Das Gemüse und die Orangenfilets am Teller anrichten, erwärmten Schweinsbraten in Stücke schneiden, dazu stellen und mit Kren bestreuen.

Und nun wieder Tafelmusik.

Herbst-Schweinsbraten

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Mit Kürbispüree und Senfkorn-Chutney. Die Schwarte so krachend knusprig, als ob der Dachstuhl vom Stephansdom zusammenbricht, dabei das Fleisch so zart wie ein Pudding, der auseinandergeht. Die Sauce so dickflüssig wie vom Schokoladenbrunnen und mindestens genausogut, fast süß. Dazu das pastige Kürbispüree, das i-Tüpfelchen Senfkorn-Chutney. Hiermit bewahrheitet es sich: man kann jeden Tag Schweinsbraten essen. Das heißt man könnte, wenn es ihn denn jeden Tag gäbe. Deshalb muß man ihn besonders loben. Und ein zweites Mal nachfassen: das ist nur der gerechte Ausgleich dafür, daß es Schweinebraten nicht jeden Tag gibt. Eigentlich ist es so: es gibt für jede Saison einen anderen Schweinsbraten. Dies ist der Schweinsbraten für den Herbst, also mit dem was der Herbst so zu bieten hat: Kürbis, Kren (Meerrettich), Orange und Marillenmarmelade, wir nehmen das, was im Sommer eingekocht wurde. Dieser Schweinsbraten macht ein rundum wohliges Gefühl, genau das Richtige für den Herbst, wenn die Zeiten stürmisch sind und es draußen Sauerrahm-Wetter hat.

Dashi

Das Dashi schmeckt ein bißchen so, wie wenn man einen etwas zu lange abgehangenen Fisch durch einen Bottich voll mit lauwarmen, leicht abgestandenen Wasser gezogen hätte. Doch glücklicherweise schmeckt man nichts in der Sauce davon und es gibt ihr nur den runden vollen Geschmack.

Rezept Herbst-Schweinsbraten

Also. Eine Stange Lauch, gelbe und orange Karotten, eine Petersilwurzel und einen Viertel Sellerie schälen und in grobe Stücke schneiden. Von zwei kleineren Knoblauchknollen die Knoblauchzehen mit der Haut zerdrücken. Einen Daumen großen Ingwer in Scheiben schneiden. Das Gemüse in eine Reine geben, vier Thymianzweige dazugeben. Das Bauchfleisch mit der Fleischseite nach unten darauflegen. Die geschröpfte Schwarte mit Zitronensaft gut einreiben, zehn Minuten trocknen lassen. Mit grobem Salz bestreuen und im auf 220 Grad vorgeheizten Backrohr eine Stunde braten. Herausnehmen. Das Salz abkehren und mit frischem grobem Salz bestreuen und weitere 30 Minuten braten. Den Schweinsbraten herausheben und die Temperatur auf 190 Grad zurückdrehen, und ein Glas Weißwein und einen halben Liter Dashi dazugießen. Und eine weitere Stunde braten. Dann den Ofen auf 120 grad zurückdrehen und eine halbe Stunden braten. Herausnehmen das Fleisch auf einem Teller eine halbe Stunde ruhen lassen. Sauce Den Bratenrückstand durch ein Sieb gießen und mit einer Degraissierkanne entfetten.  Orangensaft, geriebene Orangenschale, Majoran, Kümmel, rotes Paprikapulver einrühren und zusammenköcheln und mit Mehlbutter binden. Kürbispüree einen Hokkaido schälen und entkernen und würfeln. Ergibt zirka 800 Gramm Fruchtfleisch, mit zwei Eßlöffel Olivenöl verrühren. Auf ein Backblech legen und eine Dreiviertelstunde im Backrohr braten. Herausnehmen. In einer Kasserolle zwei Eßlöffel Butter zerlassen, die Kürbiswürfel dazu und zwei Eßlöffel Misopaste, einen Eßlöffel Stekovics-Essig und zwei Eßlöffel Wiener Gewürz dazu geben und mit einer Gabel zerdrücken. Bis zum Servieren warm stellen. Senfkorn-Chutney sechs feingehackte Schalotten im zwei Eßlöffel Olivenöl anschwitzen. Zwei Eßlöffel Marillenmarmelade (aus Purbach/Bgld) einrühren, kurz karamellisieren, vom Herd nehmen, etwa fünf Eßlöffel körnigen Senf und eine fein gehackte Petersilie einrühren. Mit Salz abschmecken. Bis zum Servieren ziehen lassen. Anrichten.

Dazu ein Glas Sauvignon Blanc, Esterházy.


Schweinebauch von Fleischerei Ringl, Gumpendorfer Str., Wien, der Schweinbauch wurde für uns geschröpft und zwar nicht nur streifenweise, wie das anderswo gemacht wird, sondern kariert.


Das Gemüse kam größtenteils von Gemüseraritäten Iris, Purbach, Burgenland.


Zusammengestoppelt nach Alexander Herrmann, Geschmacksgeheimnisse und Yotam Ottolenghi, NOPI.

Kürbissuppe mit Parmesanbrot/ Ganslkeulen mit Rotkraut

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Grande Katastrophe! Backrohr eingegangen! Nachdem wir den zerkleinerten Kürbis im Backrohr getrocknet hatten, fiel es aus, die Sicherungen gingen beim Einschalten durch und ab da war es zu Ende mit dem Backrohr! Deshalb müssen wir für das Kürbis-Wochenende umdisponieren, es gibt keine Kürbis-Lasagne, wir machen schon was mit Kürbis, aber nicht das was wir geplant haben. Das schon besorgte Gansl mußte anders gemacht werden. Hoffentlich bekommen wir überhaupt noch ein neues Backrohr vor Weihnachten, bei den momentanen Lieferengpässen ist das nicht garantiert.

Kürbissuppe mit Parmesanbrot

Olivenöl in einer Kasserolle erhitzen. Salbeiblätter hineingeben kurz anbraten bis sie knusprig werden herausnehmen und auf die Seite stellen, bis zum Servieren. Zwei grob gehackte rote Zwiebeln vier kleinere grob gehackte Stangen Staudensellerie zwei grob gehackte Karotten vier Knoblauchzehen einen Teelöffel getrocknete gehackte Rosmarinblätter und einen entkernten fein gehackten Chili in die Kasserolle geben und etwa 10 Minuten dünsten. Zwei Kilo gebratenen Kürbis würfeln in die Kasserolle geben und mit Hühnerbrühe aufgießen und etwa eine Viertelstunde leise köcheln, der Kürbis ist ja vom Rösten weich. Im Standmixer pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Bedarf mit Hühnerbrühe aufgießen. Dann kurz vor dem Servieren: Die Brotscheiben mit geräuchertem Olivenöl beträufeln, mit geriebenen Parmesan bestreuen und auf dem Brot festdrücken und in der Pfanne beidseitig kurz anbraten. Die Suppe in die Schale geben, das Parmesanbrot mit frittiertem Salbeiblatt belegen und zur Suppe reichen. Mit geräuchertem Olivenöl Castillo de Canena beträufeln.

Nach Natürlich Jamie S. 361

Ganslkeulen mit Rotkraut

Ohne Backrohr: Die Gänsekeulen mit Majoran, Pfeffer und Salz einreiben. In der Pfanne beidseitig anbraten. Mit Rotwein ablöschen und kurz einköcheln. Dann Hühnerbrühe dazu gießen und Lorbeerblatt, Pfefferkörner, Korianderkörner und Wacholderbeeren und Orangenschalen in die Sauce geben und zugedeckt zwei Stunden dünsten. Vor dem Servieren: die Keulen herausheben und nochmal in der Bratpfanne auf der Hautseite kurz anbraten, damit sie ein bißchen knusprig werden. Die Sauce durch ein Sieb abseihen und degrassieren und die Sauce mit Maisstärke binden. Rotkraut wie hier. Dazu Semmelknödeln.


Das Rotkraut, Zwiebel, Orangen, die Äpfel und Zitronen waren aus dem Burgenland (Leeb, Iris, Stekovics). Man schmeckt und riecht den Unterschied zum Supermarkt-Gemüse. Kein Vergleich! Das Gansl aus dem Waldviertel (Reinberg-Litschau, gekauft bei Ringl) war so geschmackvoll, ein Genuß!

Schweinsripperl und Jägersalat

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Schweinsripperl Die Ripperl von Ringl 24 Stunden marinieren, in Ananassaft legen. Abgießen in eine Kasserolle und einköcheln auf ein Viertel. Salz brauner Zucker geräuchertes scharfes und süßes Paprikapulver Knoblauchzehen getrockneter Rosmarin und Chara Pita im Mixstandgerät pürieren mit dem Ananassaft verrühren Fleisch mit dieser Marinade bepinseln und bei 140 Grad drei Stunden lang im Backrohr braten. Alle halbe Stunden herausnehmen und mit der Marinade bepinseln. Grillsauce eine feingehackte Zwiebel und drei feingehackte Knoblauchzehen in Butter fein anschwitzen eine süße Chilischote klein hacken dazu geben ein Stück Ingwer dazureiben mit einem Teelöffel braunem Zucker bestreuen kurz karamellisieren lassen und zwei Eßlöffel Apfelessig dazu gießen einköcheln verdampfen lassen. 300 Milliliter Tomatensauce einen Teelöffel Senf ein Eßlöffel Ahornsirup und nach Geschmack Wiener Gewürz (Genußkoarl) plus eine zerdrückte Chara Pita und eine Viertelstunde leise zusammenköcheln in ein Glas füllen bis zum Servieren auskühlen lassen. Jägersalat in feine Scheiben schneiden auf der Grillplatte mit Olivenöl zwei Minuten scharf anbraten mit Sojasauce und Wiener Gewürz beträufeln süße Chilisauce von Stekovics nach Geschmack (zirka einen Teelöffel) einrühren kurz auf der Grillplatte vermischen vor dem Servieren mit schwarzem Kümmel und grob gehacktem Koriander bestreuen dazu Braterdäpfeln. Anrichten.


Eigentlich hatten wir vor, den Chinakohlsalat nach Alexander Herrmann zu machen, das ist sich aber nicht ausgegangen. Danach kamen wir auf die Schweinsripperl, die wir in der Fleischerei Ringl gesehen hatten. Und so kam es zu dieser außergewöhnlichen Kombination Schweinsripperl mit Jägersalat, grad richtig zum Nationalfeiertag. Bei uns sagt man Jägersalat zum Chinakohl.

Irgendwie haben wir uns bei der Schärfe vertan: eigentlich hätte die Sauce scharf werden sollen und der Salat nicht. Herausgekommen ist es umgekehrt. So wurde die Sauce zum Ablöschen verwendet! Vielleicht liegt es auch daran, daß wir zum ersten Mal Chara Pita verwendet haben. Das ist ein Pfeffer, der wild wächst in den Anden, aber gezähmt von Stekovics nun im Burgenland wächst.

Link: http://www.charapita.at/


Gedünstete Esterházy-Rindsschnitzel mit Kartoffelkrautstrudel

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Für einen Esterházy-Rostbraten wird von der hohen Beiried, also vom „Englischen“ geschnitten; aber man kann das gleiche Rezept auch für gedünstete Rindsschnitzel nehmen, wenn man ein weißes Scherzel oder ein schwarzes Scherzel hat, oder wie wir: Schnitzeln geschnitten vom Zapfen aus der Fleischerei Ringl. Das ist dasselbe Fleisch, das wir für die Rindsrouladen verwendet haben (siehe hier), nur ein bißchen dicker geschnitten, die Bratenzeit ist etwas länger als beim Rostbraten, so konnten wir das nachlesen, auf Seite 239 in unserer Ausgabe von „Das große Sacher-Kochbuch“ von Franz Maier-Bruck. Dieses Kochbuch ist ein Füllhorn von Informationen, mit wichtigen Tipps: da gibt es sogar ein Kapitel mit „Fachlichen Hinweisen“; sowas kommt in den modernen Kochbüchern ja überhaupt nicht mehr vor. Die Rezepte zweier Doppelseiten würden weite Teile eines modernen Kochbuchs ausmachen, nur ohne Tipps, dafür mit großformatigen Bildern, geschenkt. Für einen der richtig kochen will ist das nix. Das Buch ist vermutlich aus den Siebzigerjahren, es ist leider nicht mehr neu erhältlich.


Gedünstete Esterházy-Rindsschnitzel Eine rote gelbe orange Karotte eine Petersilienwurzel ein Stück Sellerie putzen die Hälfte in Julienne schneiden und in kaltes Wasser legen. Das restliche Wurzelgemüse grob schneiden und mit einem grob geschnittenen Zwiebel in Butterschmalz in der Bratenkasserolle scharf anbraten. Mit einem Glas Portwein ablöschen, einköcheln lassen dann mit Rinderbrühe aufgießen. Parallel dazu Rindschnitzel auf einer Seite bemehlen und in der Bratpfanne in wenig Butterschmalz zuerst auf der bemehlten Seite und dann auf der anderen anbraten, Fleisch in die Kasserolle legen und den Bratenansatz in der Bratpfanne mit einem Kalbsjus ablöschen. Das Ganze zum Fleisch in die Bratkasserolle gießen. Zitronenschale und gehackte Kapern dazugeben und bei 150 Grad zugedeckt im Backrohr eine Dreiviertelstunde dünsten lassen. Herausnehmen das Fleisch herausheben und mit Folie abdecken zum Warmhalten. Die Sauce abseihen mit Schmand und Maisstärke binden. Das Fleisch bis zum Servieren in die Sauce legen. Kartoffelkrautstrudel vier mittelgroße Kartoffeln weich kochen schälen würfeln. Zwei Eßlöffel Butterschmalz in der Pfanne erhitzen einen Eßlöffel Honig karamellisieren im Butterschmalz und ein kleines in feine Scheiben geschnittenes Krauthappel dazugeben durchrühren und zirka 20 bis 25 Minuten dünsten. Einen Eßlöffel Apfelessig dazu geben. Salz Kümmel und Majoran einrühren. Die gewürfelten Kartoffeln dazu geben und noch weitere zehn Minuten etwa dünsten. Vom Herd nehmen. Drei Eßlöffel Schmand einrühren auskühlen lassen. In den Strudelteig füllen und im Backrohr fertig backen. Fertigstellen Das Juliennegemüse aus dem Wasser nehmen abtropfen lassen und in zerlassener Butter ein paar Minuten andünsten. Speck anbraten.  Und anrichten.

Wein: Umathum Rotwein Cuvée Haideboden 2017