Auberginen-Aufstrich

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Das ist nur ein Aufstrich aber was für einer, nur das Beste vom Besten ist gut genug. Das Olivenöl1 ist eine Offenbarung, ich habe davon gekostet, es ist sanft, vollmundig, erst im späten Abgang ein Hauch von stechender Bitterkeit. Es geht weg wie warme Semmeln, wir hatten es zuvor für Pesto verwendet, der Vorrat neigt sich dem Ende zu. Aber wir haben noch andere reinrassige Olivenöle aus Spanien.

Melanzani Sorte Araceli und Tomaten sind aus Wien von Blün2 aus der Fisch-Gemüse-Kreislaufwirtschaft, Knoblauch aus dem Burgenland von Stekovic, Zwiebel von einem niederösterreichischen Bauern, Chili-Mix (statt Sambal Olek) auch von Stekovic. Thymian von Altschachl. Reiner Geschmack.

Frisch und ohne Konservierungsstoffe – so mag ich Aufstrich!

Rezept Auberginen-Aufstrich

Eine Melanzani dünn schälen, würfeln, salzen und in einem Sieb ziehen lassen, damit es abtropfen kann. In der Zwischenzeit eine rote Zwiebel feinhacken und mit einem Eßlöffel Olivenöl anschwitzen, 3 geriebene Knoblauchzehen zu den Zwiebeln geben und kurz mitschwitzen. Zwiebel in ein Gefäß und auf die Seite stellen. In die Pfanne einen Faden Olivenöl geben, erwärmen, Die gesalzenen Melanzaniwürfel ausdrücken und mit Küchenpapier abtrocknen. Melanzani in die Pfanne geben und anbraten. Einen großen Eßlöffel Tomatenmark dazugeben, ein paar Min. mitbraten, vom Herd ziehen. Auskühlen lassen. Mit einem Kochlöffel den Ansatz abschaben. Zwiebel-Knoblauch-Mischung dazugeben, getrockneten Thymian dazu geben, etwas vom Habanero-Mix (Achtung extrascharf!)  und verrühren. Mit dem Stabmixer pürieren. Kein Salz mehr.

Dazu ein Urkorn-Vollkornroggenbrot von Öfferl. Körnig durch die Sonnenblumenkerne. Da hat man was zu beißen.


Apropos Olivenöl. Letzte Woche waren wir ja familienbedingt beim Griechen. Als Vorspeise hatte die Küchenfee und ich griechischen Bauernsalat, mit viel Zwiebel und darunter versteckt eine einsame Olive. Ein leidvoller Anblick; – da bricht einem Oliven-Liebhaber wie mir fast das Herz. Aber ohne wäre es halt nicht als griechischer Bauernsalat durchgegangen.


1 Castillo de Canena, Reserva familiar, Picual, Andalusien, Spanien. Dieses Olivenöl hat 100 von 100 Flos Olei Punkten. Ein so hoch bewertetes Olivenöl hatten wir noch nie.

2 Blün: Das Wasser der Fische wird als Dünger ins Glashaus geleitet (System Aquaponik) https://bluen.at/pages/aquaponik

Putenschnitzel mit Kartoffel-Salat mit Radieschen

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Schnitzel auf gesund umgestrickt, eins zwei drei verkehrt! Die Panier: aus Dinkelbrösel und Kokosraspel, es gibt Leinöl im Salat und Radieschen.

R e z e p t  4 große festkochende Erdäpfel in der Schale in kochendem Salzkümmelwasser durchgaren. In der Zwischenzeit eine Minisalatgurke halbieren und entkernen, in Scheiben schneiden. Radieschen ebenfalls in Scheiben schneiden und in eiskaltes Wasser legen bis zum Servieren. M a r i n a d e  15 ml Leinöl mit 50 ml Weißweinessig, 1TL mit Dijonsenf, 120 ml heiße Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer gut zusammenrühren. Die noch heißen Erdäpfel schälen und in Scheiben schneiden. In die Marinade geben. Gut durchmischen, rühren damit es sämig wird und die Marinade gut einziehen kann. Gurke dazu geben und durchrühren. Auskühlen lassen. S c h n i t z e l die dünn geschnittenen Putenschnitzel salzen. Die Panierstation vorbereiten: 1. Teller: Dinkelmehl, 2. Teller: Ei mit Currypulver, 3. Teller: Dinkelbrösel mit Kokosraspel. Die Putenschnitzel durch die drei Stationen ziehen. Eine Rapsöl-Kokosmehl-Mischung in einer Bratpfanne erhitzen. Und die Schnitzel goldbraun herausbacken. A n r i c h t e n Radieschen aus dem eiskalten Wasser abgießen und unter die Erdäpfel mischen. Erdäpfelsalat mit Schnittlauch und Kresse bestreuen. Die frisch gebackenen Schnitzel sofort servieren.

W e i n  Grüner Veltliner „Haiden“ 2022 vom Weingut Pfaffl aus dem Weinviertel D.A.C. mit jede Menge Goldmedaillen, gibt’s bei Spar.

S c h l u ß w o r t

Das schmeckt! Man kann das essen und es schmeckt uneingeschränkt! Die Kokosraspel schmecken nicht störend, in der Summe ein gelungenes Schnitzel,  mit knuspriger Panier, das Putenfleisch schmeckt fast so wie Kalbfleisch, von der Konsistenz und Geschmack sehr ähnlich. Der Salat: wonnig knackend mit den Radieschen, die Kartoffel: sämig, schmelzend. Ein Gedicht. Was wäre ein Sonntag ohne Schnitzel.

Maultaschen – schwer veränderte Fassung

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Dies ist das ernährungsbewußte Gegenstück zu den Schwäbischen Maultaschen. Hier kommt nicht einmal mehr Putenfleisch hinein, nur Mangold, Topfen und Haferkleie. Dafür gibt’s dazu eine schmackhafte Soße mit Kürbis und Aprikosen. Zum Vergleich mit den Schwäbischen Maultaschen in leicht veränderter Form geht’s hier entlang.

Re z e p t

Für 2 Portionen

100 g Buchweizenmehl, 50 g Weizenvollkornmehl, 1 ½ Ei zu einem geschmeidigen Teig kneten. Das andere ½ Ei wird später für den Teig bekleistern verwendet. In Frischhalte Folie wickeln und eine stunde im Kühlschrank ruhen lassen. I n   d e r   Z w i s c h e n z e i t die Füllung zubereiten: Fein gehackte Zwiebel in 1 EL Rapsöl anschwitzen. 3 Mangoldblätter kleinschneiden. Zu den Zwiebeln geben, ein paar Minuten mitschwitzen, vom Herd nehmen und auskühlen lassen. Dann 2 TL Haferkleie und 80 g Topfen dazugeben und gut durchrühren.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen und mit dem Großmaultaschenformer große Maultaschen herausdrücken. Den Rand mit Eigelb beschmieren. Die Füllung darauf legen und zusammendrücken. In den Tiefkühler legen. S o ß e  Etwa 300 g Hokkaido-Kürbis schälen und den Rest im Tiefkühlschrank aufheben (für ein anderes Gericht zB für eine Kürbiscremesuppe), Kerne entfernen, würfeln. Die Kürbiswürfeln in 25 g Rapsöl und 25 g Buttermischung anschwitzen. 25 g gewürfelte Dörraprikosen dazugeben. Mit 200 ml Gemüsebrühe aufgießen und weichköcheln bis die Flüssigkeit weg ist. Vom Herd nehmen. 30 g Butter dazu geben und mit dem Pürierstab pürieren. Warmhalten. Salzwasser aufkochen. Die Großmaultaschen aus dem Tiefkühlschrank nehmen in das kochende Wasser gleiten lassen. Etwa 6 Min. köcheln lassen. Herausnehmen und abtrocknen. Und in der Pfanne in heißem Rapsöl kurz anbraten. A n r i c h t e n Kürbispüree auf den Teller geben. Die Maultaschen darauf platzieren. Mit Schnittlauch und gerösteten Kürbiskernen garnieren.


Mit Anleihen bei Riedl, Lafer: „Medical Cuisine“: Buchweizen-Maultaschen mit würziger Mangoldfüllung auf Kürbis-Aprikosen-Creme S. 120 Dies ist das Alternativrezept zu den Schwäbischen Maultauschen im Kochbuch „Medical Cuisine“ von Dr. Matthias Riedl und Johann Lafer. Das ist sozusagen die Endstufe, die Vollendung der gesunden Küche. Die Fülle schmeckt, sieht richtig gut aus, durch die rötlichen Mangoldstäbe hat man den Eindruck von zart durch schimmerndem rosigen Schweinefleisch. Die Kürbis-Soße dazu schmeckt auch; nur mit dem Buchweizenteig kann ich mich nicht anfreunden: mir ist der zu hart, irgendwie so als ob irgendwas schief gegangen wäre. Das wird dauern, bis ich mich daran gewöhnt habe.

Artgerechte Ernährung – Medical Cuisine

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Für jedes Viech gibt es eine spezielle Ernährung, die genau angepaßt ist an die Tierart. Da fragt man sich, warum macht man das nicht auch für Menschen? Der homo sapiens ist ja auch so eine Art Tier. Lafer und Riedl versuchen genau das in ihrem Buch „Medical Cuisine“. Sie schreiben, daß die hierin beschriebene Ernährungsweise einer kleinen Revolution gleichkommt. Denn wenn man bedenkt, daß die Ernährung immer schlechter geworden ist: zb die Alltagsküche ist immer mehr in Richtung Fertig- und Imbißgerichte abgedriftet.- dann versteht man schon, warum es an der Zeit ist, zurück zu schwenken. Es gibt einen Kippschalter im menschlichen Körper, der einem sagt, wann man genug hat: das ist, wenn man genug Eiweiß gegessen hat. Wenn man kein oder zu wenig Eiweiß ißt, bleibt man hungrig und stopft sich die Rohscheiben hinein bis die Tüte leer ist. Es mag vielleicht sein, daß man den einen oder anderen Ernährungsratschlag schon kennt, zb daß Gemüse sehr gesund ist, Alkohol hingegen nicht. Der Clou ist aber, den optimalen Lebensmittelmix zu finden und ihn in wohlschmeckende Rezepte zu verpacken. So ist eine langfristige Ernährungsumstellung möglich. Wir haben das neue Buch gerade erst mal angefangen zu lesen, deshalb kommt nun nochmal ein Rezept aus Riedls Klassiker „Der Hafer-Masterplan“. Als nächstes lesen wir das Kapitel, warum Genuß so wichtig ist; ein äußerst wichtiges Kapitel wie mir scheint!

Dr. Matthias Riedl, Johann Lager „Medical Cuisine”.

Hähnchenschnitzel mit Tomatensalsa, aus „Der Hafer-Masterplan“

Rezept: Heidelbeer-Smutje

Zum Frühstück tranken wir einen Heidelbeer-Smutje (eingedeutscht aus Smoothie). Wenn man beim Einkauf wilde Heidelbeeren sieht, dann solle man zuschlagen, so Matthias Riedl in seinem Buch „Der Hafer-Masterplan“, S. 110. Diese seien zwar kleiner als die Kulturheidelbeeren, schmecken aber dafür umso aromatischer und vor allem sind sie gesünder als diese. Außerdem sind Heidelbeeren geistesstärkend, so kommen sie öfters in dem Buch „Heidelbeer Heile dein Gehirn“ von Anthony William vor. Nicht im entferntesten hätten wir gedacht, daß es wilde Heidelbeeren im Supermarkt gibt. Aber tatsächlich: SPAR hat sie, wenn auch tiefgefroren.


200 g Wildheidelbeeren, einen ½ L Mandelmilch 1 EL Leinöl, 1 Banane, 60 g Haferkleie, 1 EL Hanfsamen, 1 EL Erdnuß-Cashew-Mandelmus, ein paar Blätter Minze mixen.

Inspiriert von Dr. Matthias Riedl „Hafer-Masterplan“, S. 54, es ist nicht genauso wie dort.

4 kleine Aufstriche auf Knäckebrot

Von links nach rechts:

  1. Walnuß-Pilz-Aufstrich mit Miso
  2. Eier-Tomaten-Aufstrich
  3. Auberginen-Aufstrich
  4. Schinken-Kresse-Aufstrich

Auf dem besten Knäckebrot der Welt. Dieses schmeckt so gut, daß man gut und gerne auf Brot verzichten kann. Hier gibt es einen Schinken-Kresse-Aufstrich, nicht Schinken-Käse, da wohlgemerkt kein Käse drinnen ist sondern eben Kresse.

Alles frisch gemacht, so schmeckt es am besten. Alles auch das Knäckebrot wurde inspiriert vom Kochbuch Anne Fleck, Gesünder geht’s kaum.  Wenn man davon etwas mehr macht, hat man genug für den Fall, wenn man einmal am Abend nicht kochen will. Dann nimmt man ein paar Brote mit Aufstrich, größtenteils auf pflanzlicher Basis, schmeckt sehr gut und ist gesund.

Fake Food

Heutzutage muß ja alles vegan sein. Dabei werden nichtvegane Lebensmittel aus veganen Lebensmitteln hergestellt, was eigentlich gar nicht möglich ist. Oder hat schon mal jemand ein Ei aus Kartoffeln und Lupinen gesehen? Trotzdem gibt es Eigelb aus Kartoffelstärke und Lupinenmehl mit Geschmackskomponenten. Veganer Speck,  veganes Filet Huhn, veganes Cordon Bleu, Schnitzel vegan, Cevapcici vegan… lauter gestylte Fakes aus der Fabrik, Ersatz wie Muckefuck statt Kaffee. Oder Margarine, nur daß das gefälschte Lebensmittel neuerdings in die Bezeichnung einfließt, bei der alten Margarine stand wenigstens noch Margarine drauf und nicht Butter. Soviel Unverfrorenheit hat man sich früher nicht getraut, einem ein X für ein U vorzumachen. Früher wußte man, was man sich unter einem „Ei“ vorzustellen hatte. Heutzutage weiß man es nicht mehr so genau, kann alles Mögliche sein, darüber kann man diskutieren. Deshalb stehen wir jenen Lebensmitteln mit dem Aufdruck „vegan“ ablehnend gegenüber… weil sie die Bezeichnungen in die Beliebigkeit herabsinken lassen, alles wird nichtssagend durch das kleine Wort „vegan“. Deshalb vermeiden wir es auch… es ist negativ konnotiert. Und außerdem sind das hochverarbeitete Lebensmittel.

Karfiol mit Frischkäse-Tomatensauce und Hühnerbrust-Streifen

Schon beim Abschmecken war es ausnehmend gut – und dann erst bei Tisch. Man merkt sofort, wenn man es mit einem Rezept von Bettina Matthaei zu tun hat. Ich habe nicht gewußt, nach welchem Rezept die Küchenfee gekocht hat – und war aufs Angenehmste überrascht vom exquisiten Geschmack schon beim Abschmecken. Allerdings muß man ein bißerl aufpassen, damit man sich beim Kosten nicht die Lippen verbrennt. Die Karfiolröschen sind wie „Brennstoffzellen“, in denen sich die Hitze gut hält, was den Hitzesensoren Lippen und Zunge wenig konveniert.


Grundsätzlich wird die Hühnerbrust gebraten, der Blumenkohl gebraten, mit den Tomaten; und mit Obers, Frischkäse und Tomatenmark verrührt. Das geht schnell, ist einfach und schmeckt.

Nach Dr. Med. Anne Fleck, Schlank! Für Berufstätige: Hähnchen mit Blumenkohl in Frischkäse-Tomaten-Sauce, S. 103.


Lasagne?

Nein hierbei handelt es sich um ein der Lasagne ähnliches Gericht. Nach einer Übernächtigung im Kühlschrank konnte man sie sogar schneiden. Das ist uns nicht immer ganz so gelungen, bei Lasagneähnlichen. Z.B. hier ist sie uns zerronnen… hat aber trotzdem geschmeckt. Statt Teigplatten wurden Wirsingkohlblätter verwendet und das Ragu wurde mit Wurzelgemüse gemacht, die Béchamelsauce ist gleichgeblieben.


Aus der Reihe „Fleischlose Genüsse“


Rezept

Gehackte Zwiebel, gewürfelte Wurzelgemüse, Petersilwurzel, gelbe, rote und violette Karotten und gelbe Rüben, auf Butter goldbraun braten. Mit Salz und Thymian würzen. Tomatenmark und gedpresster Knoblauch dazugeben, kurz mitrösten und dann mit Wasser aufgießen und etwa 5 Minuten das Gemüse köcheln lassen. Mit Salz und Thymian abschmecken. Während das Gemüse vor sich hin köchelt, Wirsing auseinanderschneiden und den mittleren Strunk ausschneiden. Béchamelsauce mit Butter, Mehl, Milch, Muskatnuß und Salz wie gehabt zubereiten. Aufbauen: Wirsingblätter durch die Béchamelsauce ziehen in einer mit Butter gefettete Form legen. Eine Portion Gemüsesugo daraufgeben, dann wieder Kohlblätter etc. pp. Zum Schluß mit Bergkäse bestreuen, im Backrohr goldbraun anbraten.

Inspiriert von Andrea Fičala, Superfood Einfach & Regional: Lasagne al Cavolo S. 210.

3 mal Gesund & Munter

Einmal Feierabend:

Glasnudeln mit Wakame-Algen , angebratene Karottenstreifen, Avocado und Frühlingszwiebeln und Minigurken in Striefen, dazu Garnelen.

Nach Dr. med. Anne Fleck, Gesünder geht`s kaum, wie ebendort auf S, 83, „Reisnudeln mit Algen , Karotten, Avocado und Frühlingszwiebeln“, wir hatten statt Reisnudeln die Glasnudeln.

Einmal Home Office:

Frischer Blattspinat mit gerösteten Romanesco-Röschen und Tahini-Zitronen-Dressing, dazu ein Blauschimmel-Obatzta.

Einmal Büro:

Nach Dr. med. Anne Fleck, Gesünder geht`s kaum, wie ebendort auf S, 55, „Blattspinat mit gerösteten Blumenkohl-Röschen und Tahini-Zitronen-Dressing, dazu ein Blauschimmel-Obatzta.“

Brokkoli und Lupinen-Bulgur mit Tahini.Zitronendip

Nach Dr. med. Anne Fleck, Gesünder geht`s kaum, wie ebendort auf S, 45, „Brokkoli und Lupinen-Bulgur mit Tahini.Zitronendip“

Curry-Carfiolsuppe und Mangalitza-Schopfbraten mit Brokkoli

Statt einem Sonntagsbraten, etwas Scharfes und Würziges einmal mit Curry und einmal mit Soja. Schopfbraten ist nicht das teuerste Fleisch, aber für mich zählt es zu den besten Stücken, die man haben kann.

Es gibt kein Bier auf Hawaii in Katar, drum bleib ich hier.

Der Schlager von Paul Kuhn ist aktueller denn je, wenn auch in leicht abgewandelter Form.

Vorspeise Curry-Carfiolsuppe

Rezept

Von einem Lauch den weißen Teil in Scheiben schneiden, in 1 EL Kokosöl anschwitzen, 1 gelben Karfiol in Röschen teilen, dazugeben, mit einem ½ L Gemüsebrühe (die man vorher selber gemacht hat) aufgießen, salzen, weichkochen. 200 ml Kokosmilch und 2 TL Currypulver dazugeben, ein paar Minuten mitköcheln und dann pürieren. 2 EL Limettensaft und den Abrieb einer Schale von einer Limette einrühren, abschmecken. Mit griechischem Joghurt und gerösteten Kürbiskernen servieren.

Inspiriert von Dr. med. Anne Fleck, Schlank für Berufstätige, S. 67

Hauptspeise Mangalitza-Schopfbraten mit Brokkoli

Rezept

2 Scheiben vom Mangalitza-Schopfbraten beidseitig in der Pfanne mit wenig Olivenöl braten. Das Fleisch im Backrohr warmstellen. In der gleichen Pfanne die in Röschen geteilten Brokkoli hineingeben, kurz anbraten und  2 geschälte und gewürfelte rote Paprika und 1 geschälten und gewürfelte Avocado dazugeben.  Mit Sojasauce ablöschen und 2 bis 2 EL Wasser dazugeben, in der Pfanne ein bißchen warten bis die Flüssigkeit verkocht. Anrichten Gemüse auf einen Teller legen, den Schopfbraten in Streifen schneiden und darauf drapieren, gegrillte Tomaten darauflegen und servieren.

Inspiriert von Dr. med. Anne Fleck, Schlank für Berufstätige, S. 93