Aber nicht mit Mayonnaise, sondern stattdessen mit einer Frischkäse-Sauerrahm-Mischung. Dadurch wird er leicht und luftig, passend zu den ersten Sonnenstrahlen, die uns nach draußen ziehen.
Kategorie: Salat
Waldoorpsalat
Das ist kein Salat. Und das hat nichts mit einem gewissen Hotel zu tun.
Spargel, Avocado und Tofu in Sesam-Lupinen-Soße
Nämlich in einer Soße mit süßen und scharfen Untertönen (Ahornsirup, Chili) und dazu Wiener Würze vom Genuss-Koarl. Zufällig haben wir sie bei Metro gesehen. Diese bahnbrechende Würze, die auf Lupine aufbaut, kannten wir schon, aber neu ist dass sie nun auch Metro führt.
Grüner Spargel, Mandeln, Eier, Shiitake-Pilze mit Misodressing
Misodressing geräucherte japanische Sojasauce, Mirin, weiße Misopaste, feingeriebenen Ingwer mit etwas Wasser verrühren. Shiitake-Pilze halbieren, in kochendes Wasser 20 Sekunden tauchen, abgießen und noch heiß zum Misodressing geben, umrühren. 20 Minuten ziehen lassen. Pochierte Eier wie hier machen, jedoch vor dem Aufschneiden die Eier in einer Gewürzmischung wälzen. Koriander-, Schwarzkümmel-, Kreuzkümmel- und Fenchelsamen in der Pfanne anrösten. Mörsern. Mandel in der Pfanne rösten. Grünen Spargel in kochendem Wasser blanchieren, zirka 2 Minuten. Anrichten Spargel auf den Teller legen, mit Zitronensaft beträufeln, Misodressing mit Shiitake-Pilzen darüber gießen, mit den Mandeln bestreuen. Mit Erbsensprossen garnieren. Die halbierten pochierten Eier darauf legen.
Inspiriert von Peter Gordon, Salatsensationen, S. 58



Sesam-Tofu mit Portulak-Salat
Ein mit schwarzen und weißen Sesamkörnern panierter Tofu. Dazu ein Salat mit Kräuterseitlingen, Radieschen und Portulak. Portulak senkt die Blutfettwerte.
Chicorée/Rucola/Orangen-Salat mit gerösteten Bananen
Dazu etwas Knäckebrot. Darüber ein paar getrocknete Algen.
Kamut-Couscous-Salat
Mit Minze, Paprika, Cherry-Tomaten, Ziegenkäse, Jungzwiebel u.s.w. Kalt. Eignet sich gut zum Mitnehmen.
Frischer Sprossen-Schafkäsesalat mit gesäuertem Roggenbrot
Mit Spinat und Brunnenkresse. Das Brot wird wie beim Panzanella eingeweicht, allerdings nicht in Wasser sondern in einem mit Speck angereichertem Kräuterdressing. Die frisch geernteten Sprossen bilden dazu einen reschen Kontrapunkt. Und Sprossen sind modern, weil die sind ja ein Superfood!
Lebender Wald im Nebel
Dieses Gericht bedurfte wochenlanger Vorbereitung, einige Zutaten wie Trüffelsaft konnten selbst bei einschlägigen Gastronomiehändlern (Transgourmet, Metro) nicht besorgt und mussten bestellt werden (bei Spiceworld). Das Rezept musste auf Haken untersucht werden, für manche Schritte war keine Anleitung vorhanden (für die Teige: Kräuter-Biskuit, Thymian-Steinpilzmürbeteig, Steinpilz-Hippen). Trockeneis, die feste Form des für den Klimawandel verantwortlich gemachten Stoffs, war nicht zu bekommen, also mussten wir uns für den Nebel etwas Anderes überlegen. Wir schütteten Wasser auf gefrorene Eisbeutel, die in einer Wanne unter dem Teller lagen. Die Zubereitung besteht aus einer verhältnismäßig hohen Anzahl von Einzelschritten, es gibt alleine drei verschiedene Teigmassen: Mürbeteig, Hippenteig, Biskuit. Nur in mehreren Stunden war dies zu bewältigen. Für die Equipe im Ikarus war das ein Klacks, für uns eine Lebensaufgabe. Im Ikarus, jenem Spitzenrestaurant im Hangar-7 am Salzburger Flughafen, steht ein Heer von Köchen für die Zubereitung dieses kalten Zwischengangs zur Verfügung. Für uns war es der Hauptgang schlechthin. Gerne wüssten wir, wie es im Ikarus geschmeckt hat.
Quinoapuffer, Paprikasauce und Salat mit selbstangebauten Sprossen
Sprossen, z.B. Alfalfa-, rote Bete- oder Radieschensprossen, werden in der Küche meist als Zutat im Salat verwendet. Wir haben sie bisher gekauft, aber man kann auch die Saat erwerben und sie selber ziehen. Dafür braucht man nur ein Glas mit einem luftdurchlässigen, siebartigen Schraubverschluss und eine schräge Abstellfläche.

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