Candele mit Fleischragout

In diesem Rezept gibt es keine Tomaten, aber trotzdem fehlen sie nicht, weil das Fleischragout dafür mit exotischen Gewürzen abgemischt ist. Nach Anna Dente, der Köchin, deren Rezepte im Quinto Quarto verewigt sind, mit Kreuzkümmel und Curry. Die schmeckt man zwar nicht heraus, aber sie geben diesem Gericht die besondere Note.

„Candele mit Fleischragout“ weiterlesen

Frittata mit Speck und Tomaten

Je nach Jahreszeit kommt Spargel, Mangold oder was es sonst gerade gibt, hinzu. Wir konnten frischen Mangold bekommen.

Die Frittata ist kein Omelett, wie ich finde, auch wenn sie so ins Deutsche übersetzt wird. Wahrscheinlich sind die Grenzen fließend, aber für mich hat die Frittata etwas Festes und nichts Flaumiges. Der größte Unterschied wird wohl sein, dass die Frittata auf beiden Seiten gebraten wird.

In Wien gibt es auch noch die Frittaten, eine Suppeneinlage aus in Streifen geschnittenem Eierkuchen. Man müsste das mal näher untersuchen, ob unsere Frittaten von der Frittata abstammen. Wenn ich an die Konsistenz denke, dann wird das wohl so sein, kann ich mir gar nicht anders vorstellen.„Frittata mit Speck und Tomaten“ weiterlesen

Leber mit Rosinen und Honig

Dass man Leber auch süß abschmecken kann, wußte ich schon, das hat man früher gerne gemacht. Dieses alte Rezept aus dem Quinto Quarto kommt ganz ohne Zucker aus und verwendet noch Honig. Oder soll man sagen, es verwendet wieder Honig? Es ist so alt, dass es schon wieder modern ist! „Leber mit Rosinen und Honig“ weiterlesen

Hühnerherzen mit Catalogna

Das Kochbuch „Quinto Quarto“ behandelt die nicht so geschätzten Stücke vom Tier aus der Sicht der Römischen Küche und geht auch im Warenkundenteil auf diese genauer ein. Es gibt aber auch Nicht-Fleisch-Zutaten, die typisch für die traditionelle Küche Roms sind. Ein wichtiger Bestandteil dieses Gerichts mit den Hühnerherzen ist die Catalogna. Was ist aber eine Catalogna, eine Katalonische? Solch treffende Bezeichnungen kommen ja auch bei uns häufig vor: die Krakauer. Oder die Wiener. Weiß doch jeder, dass es sich hierbei um zwei klassische Wurstsorten handelt. Deshalb steht in der Klammer hinter Catalogna Blattzichorie. Aha!

„Hühnerherzen mit Catalogna“ weiterlesen

Ricotta-Ravioli mit Erbsen und Speck

Das Ausstechen mit dem Raviolistecher kann ich nicht empfehlen, zu mühsam ist die Arbeit, zu langsam geht’s voran. Da er bei diesem Gericht auch noch den Geist aufgegeben hat, werden wir uns für das nächste Mal eine Ausstechtafel  besorgen. Damit geht es sicher schneller.

„Ricotta-Ravioli mit Erbsen und Speck“ weiterlesen

Guancialini di maiale ai porcini

Schweinebäckchen zart mit Fett durchzogen sind eine Delikatesse, wenn sie lange genug geschmort werden. In diesem Rezept der Römischen Küche werden sie lange geschmort bei mittlerer Hitze, sodass die verschiedenen Aromen sich vereinigen können. Die getrockneten Steinpilze geben ihr Umami frei, so kann alles zu einem einzigartigen Geschmack verschmelzen. Wer will, macht noch ein paar Polentawürfel dazu, um auch den Rest auftunken zu können.

„Guancialini di maiale ai porcini“ weiterlesen

Bistecca con cavolo nero

Dank dem Krautjunker sind wir über dieses Kochbuch gestolpert: „Quinto Quarto” ist 2015 erschienen, es behandelt die Römische Küche und wie der Zufall so spielt, konnten wir italienischen Schwarzkohl erstehen, sodass wir gleich ein Rezept daraus ausprobieren konnten. Cavolo nero con patate, Schwarzkohl mit Kartoffeln. Das erschien uns irgendwie passend als Beilage zum Steak, das wir so dick abgeschnitten haben, dass es gleich für zwei reicht, mindestens. Dazu gibt es selbst gemachten Senf. So können wir hier doch glatt auf die Schnelle ein italienisches Gericht hinzaubern und nennen es der Form halber auf Italienisch: Bistecca con cavolo nero. Ob es das tatsächlich genau so in Italien gibt, kann ich allerdings nicht beschwören.

„Bistecca con cavolo nero“ weiterlesen