Sofrito in Olivenöl anschwitzen, mit Rinderbrühe aufgießen, die weißen Bohnen dazu geben, 10 Minuten leise köcheln lassen, Picada einrühren, vom Herd nehmen, ein paar Minuten ziehen lassen.
Das Wagyu-Steak 2 Minuten auf allen Seiten braten. Über die Bohnen ein bisschen Parmesan reiben.
9 Paprika, vierteln und schälen und in Streifen schneiden, 6 kleine Zwiebel, in feine Scheiben schneiden. In Olivenöl anschwitzen, die Paprikastreifen dazu geben, ein paar Minuten mitschwitzen lassen auf mittlerer Hitze, in der Zwischenzeit: 6 Tomaten blanchieren, enthäuten und entkernen, in Streifen schneiden, zur Paprika geben. 2 EL Paprikacreme und ein EL Tomatenmark einrühren, salzen und pfeffern. Rotes Paprikapulver und – wenn nötig – einen Schluck Wasser dazu geben, bissfest kochen.
Dazu ein bei Radatz unter dem Namen „Irish Côte de boeuf“ gekauftes Stück Rind, 29,80 das Kilo. Auf dem Bild im Internet bei Radatz sieht das ein bisserl anders aus, es hat uns aber gut geschmeckt. Das Rindstück war nicht trockengereift, deshalb war es wohl so mürb, von der Konsistenz her nicht so fest, sodass man daraufkommen kann, dass es für Tafelspitz geeignet ist.
Irish Côte de Boeuf?
Sauerkirschkuchen
Für den Mürbeteig: 50 g Kokosmehl, 50 g Mandelmehl mit 30 g Pfeilwurzelmehl vermischen, 125 g kalte Butter und 3 EL Honig und ein Ei dazu geben und zu einem Teig kneten. Für die Topfenfüllung: 250 g Topfen, 250 Frischkäse, 150 ml Sauerrahm, 2 Eier, 50 g Maistärke, 100 g Butter, 100 g Zuckerersatz (Erythrit), das Mark einer ausgekratzten Vanilleschote und 50 ml Zitronensaft miteinander gut verrühren. Den Teig dünn ausrollen, eine runde Tortenform damit auskleiden, dann die Topfenmischung eingießen, mit Sauerkirschen belegen. Bei 180 Grad zirka 40 Minuten backen.
Dazu Kräuter-Reis und gegrilltes Gemüse: Paprika, Zucchini und Champignons. Und dazu ein Glas Pinot Grigio aus Venedig. Der war offen, mit irgendwas musste man ja den Bratensatz ablöschen.
Mit Rindfleisch vom Schwarzen Scherzel und schwarz-gefleckten Käferbohnen, mariniert mit feinem Chardonnay-Essig und schwarzem Kürbiskernöl. Man könnte ihn auch mit frisch geriebenem Kren überzuckern. Radieschen, rote Zwiebel und die Jungzwiebeln sind aber scharf genug.
Beim Auspacken kam uns ein gewaltiger Geruch entgegen. Wir Städter sind das nicht gewohnt, aber 2,5 kg Käse können einen ordentlichen Gestank verbreiten, in Windeseile wurde unsere Küche in einen Kuhstall verwandelt, gelegen irgendwo in den Alpen des Aostatals.
Eine Pfanne mit ordentlich viel Schweineschmalz heiß machen.
Panieren: Hühnerstücke salzen, in Mehl wenden, abklopfen, durch ein verschlagenes Ei ziehen, abtropfen lassen, in feinen Semmelbröseln wenden. Backen: Sogleich in der vorbereiteten Pfanne in heißem Fett ein paar Minuten herausbacken.
Dazu Kartoffel-Vogerlsalat, also Blätter vom Feldsalat in einer warmen Marinade aus Hesperidenessig, Sonnenblumenöl und grobkörnigem Senf mit gekochten Kartoffeln und frisch geschnittenen roten Zwiebeln servieren.
Das Leben ist zu kurz, um zweitklassige Speisen zu essen. Deshalb gibt es: Grießnockerlsuppe mit Karottenstifteln, dann Schweinsbraten mit Kraut & Knödel – ein Schopfbraten vom Schwein, fein gesurt – und einen Guglhupf mit Waldviertler Einschlag, mit Mohn, im deutsch-amerikanischen Design in der Gugelhupfform „Bundt“.
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