25 Lieblingskekse und solche, die es noch werden können

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Eine knappe Woche war die Küchenfee am Werken, hat die Küche in eine Weihnachtsbäckerei verwandelt und herausgekommen sind: 25 Sorten Kekse, eines besser als das andere, manche bekannte und andere neue, wahre Köstlichkeiten, die den Gabentisch versüßen und den Gaumen zum Schmelzen bringen. Es wurde nicht gespart an Edlem, das Mehl von der Rosenfellner Mühle, für die Kuvertüre kam nur die Allerfeinste in Frage: die von Zotter; es gab selbstgemachte Marmelade mit Früchten aus den besten Gärten im Weinviertel und Burgenland, Orangen und Zitronen fast selbstgepflückt aus dem Burgenland, feinster italienischer Kaffee frisch aus der Espressomaschine und für jeden Keks wurde ein eigener besonderer Teig angefertigt. Jeder Keks ist ein Genuß und schlägt sein eigenes Universum auf; die verschiedenen Texturen und bestimmten Geschmackskompositionen geben ihnen ihre eigene persönliche Note. Wieviel Stück gemacht wurden, können wir nur überschlagsmäßig abschätzen: für jede Sorte waren es wohl um die 60 Stück, das macht bei 25 Sorten rund 1500 Kekse, das sollte reichen. Man könnte Päckchen machen und es käme kein einziger Keks doppelt vor. Der Weihnachtsmann wird zufrieden sein!


Sonnenbetankte Orangenkekse „Pernambuco“

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Orangenkekse mit kandierten Pernambuco-Orangen aus Ligurien, Italien von La Baita Gazzo, was so viel bedeutet wie Almhütte auf dem Berg Gazzo. Pur genossen geht auf einen Schlag die Sonne auf. Und wenn man im Internet recherchiert, geht sie gleich noch einmal auf, so herzerwärmend sind die Fotos von den farbenfrohen Dörfern entlang der ligurischen Riviera „Cinque Terre“, die man dort findet. Die Pernambuco-Orangen von La Baita wachsen im ligurischen Hinterland auf 700 Metern über dem Meeresspiegel. Versorgt mit Quellwasser vom Monte Gazzo haben diese Orangen die Ausdauer den ganzen Tag an der Sonne zu reifen. Ausschließlich gedüngt mit natürlichen Düngemitteln ergibt das den Geschmack der Erde und der Sonne Liguriens. Diese Orangenkekse haben sie getankt, die sonnigen Tage Liguriens bis Dezember, wenn die Orangen reif sind und von den Bäumen fallen. Orangen bringen die Sonne zurück in der Winterzeit.

Erledigt mit der Kugelschreiber-Taktik

Die Pernambuco-Orangenschalen wurden mit der Hülse eines zerlegten Kugelschreibers ausgestochen. Das ist zwar die reine Zweckentfremdung und eine schöne Arbeit zugleich, aber dafür bekommt man makellos runde Aranzini (Orangeat), ein Stück thront halbmittig auf jedem Orangenkeks. Die gekauften sind nicht so gleichmäßig rund; die sind eckig, unförmig, unregelmäßig, als Blickfang auf einem Keks wäre das unmöglich. Wir hatten diese Kekse schon einmal, aber damals waren die Aranzini gekauft, so wie hier sieht das dann aus.

Herkunft der Pernambuco-Orange

Die Pernambuco hat eine dicke Schale, die hocharomatisch ist, wodurch sie sich so hervorragend eignet für die Herstellung von Aranzini. Doch woher kommt sie eigentlich, diese Orangensorte? Kein Ort in Italien heißt so und das ist auch kein italienisches Wort, auch wenn das buco zu dieser Annahme verleitet. Aber in Brasilien gibt es den Staat Pernambuco und tatsächlich wurde sie von einem genuesischen Seemann vor einigen Jahrhunderten aus Pernambuco nach Ligurien gebracht, wo sie mit den hiesigen bitteren Sorten verschnitten wurde. So begann die Pernambuco Orange in Ligurien zu wachsen. Doch auch Brasilien ist nicht der Ort, wo die Orange ursprünglich herkommt, eigentlich stammt sie aus China oder Südostasien und der Name Orange stammt aus dem Tamilischen. Eine Übersetzung aus dem Sanskrit „nagarunga“ bedeutet wortwörtlich „die Frucht, welche von Elefanten gemocht wird“.

Nach einem Rezept von Eckart Witzigmann „Salzburger Weihnacht“, S. 38

Quellen:

Produkt „Italia & Amore Orangenscheiben Kandiert 340 g“ bei Transgourmet:

Homepage von La Baita Gazzo:

http://www.labaitagazzo.com/

Produktbeispiel „Arance al Pigato della Riviera Ligure“ Die kandiderten Pernambuco-Orangen sind nicht bei La Baita Gazzo aufgelistet, dieses Produkt verwendet aber Pernambuco-Orangen.

http://www.labaitagazzo.com/dolcezze2.html

Reisemagazin „Cinque terre“:

https://www.urlaubsguru.at/reisemagazin/cinque-terre/

Geschichte zur Orangen-Sorte Pernambuco:

http://www.sacone.it/de/pernambuco.php

Über den Staat Pernambuco (Achtung portugiesisch, Übersetzungsfunktion des Browsers benutzen):

https://pt.wikipedia.org/wiki/Pernambuco

Wissenswertes über die Orange:

https://de.wikipedia.org/wiki/Orange_(Frucht)


Ziegenkäse mit Kürbiskern-Pfeffer-Karamell und marinierter roter Bete

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Der feine Geschmack von Ziegenkäse und seine Fülle, die er im Mund verbreitet, eignen sich für sämige Saucen und: zu einem kontrastreichen Schauspiel von fein und grob, in unserem Rezept dargestellt mit der Panier, die ihn umrahmt. Dazu gibt es Kürbiskerne, die von karamellisiertem Honig umgeben sind, sie spiegeln das kontrastreiche Spiel von fein und grob, hier ist es das Feine, das das Grobe umgibt. Die rote Bete gibt dem Ganzen den Boden, auf dem dieses Spiel sich ausbreiten kann. Dazu paßt ein Glas Blaufränkisch Cabernet Sauvignon, Muschelkalk vom Kloster am Spitz in Purbach.

Rezept Ziegenkäse mit Kürbiskern-Pfeffer-Karamell und marinierter roter Bete

Rote Rübe in Salzkümmelwasser weichkochen. In der Zwischenzeit ein Dressing zubereiten; eine rote Zwiebel fein hacken, salzen und mit Rotweinessig und Olivenöl verrühren. Wenn die rote Bete fertig ist, schälen und in Scheiben schneiden, zum Dressing geben und bis zum Servieren etwa 20 Minuten ziehen lassen. Kürbiskern-Pfeffer-Karamell Einen Eßlöffel Honig in einer Kasserolle karamellisieren- Kürbiskerne dazu geben, mit Pfeffer bestreuen. Gut durchrühren. Anschließend auf ein Backpapier streichen und auskühlen lassen. Ziegenweichkäse in etwa einen Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Durch Mehl, Ei und Brösel ziehen, anschließend in Schweineschmalz herausbacken. Anrichten.

Inspiriert von Alexander Herrmann, Schnell mal was Gutes, S. 96


Das Wiener Schnitzel gehört zum Sonntag…

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…wie die Wurst zum Senf. Ein Wiener Schnitzel am Sonntag fordert ein bißchen den Hausfrieden heraus. Es ist absolut nicht gestattet, am Sonntag durch Klopfgeräusche die Ruhe zu stören. Heimwerker machen an diesem Tag eine Pause. Doch es gibt eine Ausnahme: das Schnitzelklopfen gegen die Mittagszeit. Es gehört zur Vorfreude auf das baldige Ereignis, wenn aus allen Fenstern Klopfgeräusche tönen und alsbald Fettgerüche durch das Haus schweben. Da hat man früher gewußt: jetzt ist Schnitzelzeit, kurz vor Mittag, das war klar, ohne auf die Uhr zu schauen. Unsere Kalbsschnitzeln wurden in der Fleischerei Ringl geklopft, also können wir uns höchstens auf die Schulter klopfen, weil wir gar so vorbildlich lärmenthaltsam sind.

  • Wiener Schnitzel mit Erdäpfel-Mayonnaise-Salat und Erdäpfelsalat mit Kürbiskernöl brennheiß serviert, ein Sonntagsessen
  • Und danach: frisch gemachte Topfengolatschen auf der neuen Etagere, dazu Kaffee

Kürbis-Lasagne

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Der neue Ofen wurde mit einer Lasagne eingeweiht, herbstlich gestimmt mit Kürbis, Kohl und Tomatensauce, die Lasagneplatten wurden selbst gemacht. Eine würdige Premiere für den neuen Ofen.

Rezept Kürbis-Lasagne

Lasagneblatt 200 Gramm Weizenmehl Typ 405 (entspricht in etwa dem italienischen Tipo 00), 200 Gramm Hartweizengrieß, vier Eier, ein bissi Salz mit einander verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt eine halbe Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Anschließend mit dem Nudelgerät den Teig zu Blättern auswalzen. In kochendes Salzwasser geben und zwei Minuten kochen. Abgießen, auf ein Tuch legen und abtropfen lassen. Tomatensauce Fein gehackten Knoblauch in Olivenöl anschwitzen, geschälte ovale Tomaten und Balsamicoessig dazu geben. Die Tomaten etwas zerdrücken. Wasser dazu, mit Salz Pfeffer abschmecken, bei kleiner Hitze eine Viertelstunde bis zwanzig Minuten köcheln lassen, in den letzten fünf Minuten etwas gehackten Thymian dazugeben. Schwarzkohl Die Stiele von den Blättern entfernen, in kochendem Salzwasser blanchieren, abtropfen lassen. Kürbis die gebratenen Kürbisstücke in halbe Zentimeter dicke Scheiben schneiden, mit Salz und gemörserten Korianderkörnern bestreuen. Lasagne in eine feuerfeste Form Tomatensauce gießen, mit Lasagneblatt belegen, nächste Schicht wieder Tomatensauce, dann Schicht auf Schicht: Kürbis, Schwarzkohl, mit Parmesan und dann mit Sonnenblumenkerne bestreuen. Schichten: Lasagneblatt, Tomatensauce, Kürbis, Schwarzkohl, Parmesan, Sonnenblumenkerne, etc. pp. Zum Schluß ein Lasagneblatt und dann: körnigen Frischkäse und ein wenig Milch im Handmixer verrühren, daraus entsteht eine cremige Sauce, damit begießen, mit Parmesan bestreuen, im Backrohr bei 180 Grad backen bis es goldbraun ist, zirka 45 Minuten.

Erste Gehversuche mit der livieto madre

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Pizza bianca gefüllt mit straciatella di burata (nur das cremige Innere, nicht die Haut) und Sardellenfilets. Gefüllt mit cavolo nero (Schwarzkohl) und Mortadella und gefüllt mit –  einfach nur Mortadella. Und dann war da noch eine Füllung mit porchetta al forno, das heißt also gerollter Schweinsbraten, dünn aufgeschnitten. Und eine Füllung mit Roastbeef. Als Basis fungierte immer wieder die pizza bianca. Und die haben wir selbst hergestellt. Zum ersten Mal! Und hier dokumentiert. Deshalb sind dies die Abenteuer der Küchenereignisse auf der Suche nach neuen Herausforderungen, neuen Entdeckungen in der lukullischen Welt, wie sie ein Mensch noch nie zuvor gesehen hat… wir sie noch nie gesehen haben.

Zuerst einmal muß man eine Mutterhefe, also eine livieto madre, ansetzen. Dabei war uns das Buch „a casa“ behilflich. Wir haben dieses Buch gekauft, weil wir schon beim Durchblättern in der Buchhandlung fasziniert waren von der livieto madre, der Mutterhefe, die nun unser ständiger Begleiter geworden ist. Einmal gemacht, hat man sie ein Leben lang; man muß sie nur regelmäßig füttern, zumindest einmal die Woche.

Mutterhefe/ livieto madre herstellen: Einen Apfel zwei bis drei Wochen stehen lassen, bis er runzlig wird. Er sollte dann aromatisch riechen. Den Apfel in Stücke schneiden und in Wasser legen, sodaß er bedeckt ist und zwei Tage abgedeckt ziehen lassen. Abgießen, das Apfelwasser auffangen und 100 Milliliter Apfelwasser mit 100 Gramm Vollkornweizenmehl vermischen. Mit Frischhaltefolie abdecken und diese mit einem Zahnstocher mehrmals einstechen. Bei etwa 25 Grad reifen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt, das dauert zirka 12 Stunden. Eine Woche lang alle 12 Stunden auffrischen. Das heißt 100 Gramm entnehmen, 50 Gramm Vollkornweizenmehl und 50 Milliliter Wasser dazu geben und wieder abdecken. Wenn die Germ Bläschen wirft und leicht alkoholisch riecht, kann man mit ihr backen. In einem Weckglas im Kühlschrank aufbewahren. Einmal pro Woche mit 50 Gramm Mehl und 50 Milliliter Wasser füttern. Dies ist die Grundsubstanz, mit der man nun alle weiteren Teige herstellt.

Und dann geht es erst weiter mit dem Teig. Wir haben einen Pizzateig hergestellt, ebenfalls nach diesem Kochbuch. Alles Weitere kann man dort nachlesen.

Es ist ein bißchen aufwändig. Aber wenn man einmal eine livieto madre hat, hat man den langwierigsten Teil überwunden.


Claudio Del Principe: a casa – Gut kochen. Besser essen. Jeden Tag. nachempfunden.

Umwege verbessern die Ortskenntnisse – zum sechsten Jahrestag

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Vor sechs Jahren, am 31. Mai 2015, wurde dieser Blog gestartet. Es gab immer wieder etwas Neues zu entdecken, letztes Jahr war es ein gänzlich neues Gebiet: das Risotto, das wir unserer kulinarischen Karte hinzufügen und der terra incognita abspenstig machen konnten; oder die traditionelle Zubereitung von Polenta, mit der wir unser Repertoire erweitern konnten. Entdeckt haben wir dies auf den Seitenwegerln, die man einschlug beim Schmökern über dieses oder jene interessante Gericht auf diesem oder jenem erkenntnisreichen Blog oder diesem oder jenem gewitzt geschriebenen Kochbuch – dabei habe ich meine Liebe für ältere, oder zumindest leicht angestaubte Kochbücher aus dem Antiquariat entdeckt, wie zum Beispiel für das Kochbuch über die Krapfen, das mit einigen geschmalzenen Gustostückerln aufwarten kann wie den Krapfen aus Gödöllö aus der k.u.k. Hofküche, den eleganten feinen Pálffy-Krapfen, am besten gereicht mit einem Weinchadeau oder den Venezianischen Krapfen. Man verzeihe mir die Abschweifung zu den Schmalzgebackenen. Abschweifungen sind der Luxus, den wir uns beim Kochen leisten. Auf diesem Umweg haben wir die Venezianischen Krapfen kennengelernt, die wir heute vorstellen. Denn wie heißt es so schön: Umwege verbessern die Ortskenntnisse. Dabei sind wir noch nicht einmal über Europa hinausgelangt, zumindest meistens. Wir haben jede Menge Neues kennen und schätzen gelernt und so lange es etwas Neues zu entdecken gibt, wird die Fahrt ins Blaue nicht enden. Und Essen muß man, so wird es immer sein. Deshalb sind wir frohen Mutes und freuen uns auf ein neues Jahr mit spannenden Ereignissen in der Küche! Man darf Krapfen essen, nicht nur zur Karnevalszeit. Und wir feiern heute ja sechs Jahre Küchenereignisse.

Venezianische Krapfen / Fritole venessiane

Die getrockneten Himbeeren eine Dreiviertelstunde in Grappa einlegen. Die Germ in Milch auflösen. Mehl, Eier, Zucker Butter, den Abrieb einer Orangen- und Zitronenschale und Salz vermischen. Den in Milch aufgelösten Germ dazu geben. Einen flüssigen Teig kneten. Die Himbeeren dazugeben. Den Teig fünf Stunden gehen lassen. (In der Zwischenzeit z.B. ein Museum besuchen.) Den Teig nochmal zusammenschlagen. Mit einem Löffel kleine Batzen abnehmen und im heißen Butterschmalz bei rund 160 Grad herausbacken. Die Löffel nicht zu groß nehmen, um speckige Krapfen zu vermeiden. Und nicht zu heiß, damit die Krapfen nicht zu schnell braun werden, bevor sie innen durch sind. Anrichten Mit Vanillezucker bestreuen. Dazu einen Grappa servieren.

Wir haben es so ähnlich gemacht wie im Kochbuch. Statt den Rosinen nahmen wir getrocknete Himbeeren.


Marina Kasimir: Das Krapfen-Kochbuch, Salziges & Süßes im Backteig, V.F. Sammler, Graz 2001


Spotted Wolffish & Fried Zucchini

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Steinbeißer in Pariser Panier. Statt Chips gibt’s frittierte Zucchini. Backfisch auf die andere Art.


Doch zuvor Zitronen-Mayonnaise Eine Quick-Mayonnaise wie hier zubereiten. Mit Zitronensaft und gehackter Zitronenmelisse abschmecken. Fried Zucchini mit dem Sparschäler in längliche, dünne Scheiben schneiden. Mehl mit Salz und weißem Pfeffer verrühren. Die Zucchinischeiben im Mehl wenden und schön abklopfen. In Rapsöl frittieren und – ganz wichtig – auf Küchenkrepp das Fett von den Zucchini aufsaugen lassen. Spotted Wolffish Das Steinbeißerfilet längs halbieren und dann dritteln. Salzen und mit weißem Pfeffer bestreuen, mit Zitronensaft beträufeln. In Mehl wenden. Durch das verquirlte Ei ziehen und beidseitig in heißem Rapsöl herausbacken.

(1 Steinbeißerfilet ca. 390 g = 2 Portionen)

Die Zucchini  brauchen etwas länger als der Steinbeißer, bis sie fertig frittiert/ gebacken sind. Das heißt, die Zucchini vorher einlegen, dann erst den Steinbeißer.

Tipp aus der Kombüse

Spotted Wolffish. My God! What a hell of a fellow is thar rumbling in the galley!

The unknown skipper

Fish ´n´ Chips

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170 Gramm Mehl, einen Viertelliter Schwarzbier, einen Dotter, einen Teelöffel süßes Paprikapulver, ein paar Spritzer pikante Chilisauce gut verrühren. Das Eiklar mit einem halben Teelöffel Salz steif schlagen und vorsichtig unter die Mehlmasse heben. Fish Den Seelachs in zirka zwei bis drei Zentimeter breite (ein Inch!) Stücke schneiden, mit Zitronensaft beträufeln, salzen und pfeffern. Durch die Masse ziehen und in heißem Rapsöl herausbacken. Chips Die Kartoffeln waschen, schälen, in Stifte schneiden und in eine Schüssel mit Wasser geben, eine halbe Stunde lang, um die Stärke etwas auszuschwemmen, anschließend gut abtrocknen. Die Chips bei mittlerer Hitze frittieren ohne daß sie Farbe bekommen und kurz vor dem Servieren hellbraun frittieren. Curry-Mayonnaise, eine Mayonnaise machen wie hier und mit Currypulver abschmecken.

Hol mich der Riesenkrake! Fish ´n´ Chips wie damals in den Southampton docks!

Ein zufällig anwesender alter Seebär

Fish and chips have been feeding the masses since 1860s and became a stable meal of the working class as it kept up morale during both world wars and was one of the few foods not subject to rationing.

National fish and chips day best restaurants in Southampton | Daily Echo


Sellerieschnitzel mit Roquefort-Creme

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Wir haben in unserer Kochbuchbibliothek eine eigene Abteilung für Tanja Grandits. Und nun kam das jüngst erschienene Kochbuch dazu, „Tanja vegetarisch“ nennt es sich, und wir haben daraus etwas klassisch Vegetarisches gemacht, nämlich Sellerieschnitzel. Wir haben es ein bisschen eingewienert, das heißt statt dem Pankomehl Anker-Paniermehl genommen und weil es ja ein Schnitzel ist, ein Sardellenringerl dazu gegeben, aber nur für mich. Hierbei muss man aufpassen, damit der intensive Geschmack des Sardellenringerls nicht die feinen Aromen des Selleries und der mit Roquefort fein gewürzten Sellerie-Creme erdrückt. Aber ein Sardellenringerl ist halt so klassisch zum Wiener Schnitzel.

Rezept Sellerieschnitzel mit Roquefort-Creme

Drei kleine Sellerie (insgesamt etwa 1,5 Kilogramm) in etwa einen Zentimeter dicke Scheiben schneiden. Dann erst schälen, so ist es einfacher. Mit dem runden Ausstecher die Schnitzeln ausstechen, die übrig gebliebenen Ränder würfeln. Daraus haben sich zirka 600 Gramm Selleriewürfel ergeben. Diese in Salzwasser mit drei zerdrückten Knoblauchzehen weichkochen und abgießen. Gut abtropfen lassen und im Standmixer mit 150 Milliliter Crème fraîche, 120 Gramm Roquefort, zwei Esslöffel Butter und etwas Abrieb von der Muskatnuss zu einer Creme pürieren.

Die Schnitzeln in Salzwasser mit zwei Zweigen Rosmarin fünf Minuten sieden. Dann abgießen, die Sellerieschnitzeln trocken tupfen. Salzen und pfeffern. Und durch die Panierstation ziehen. In Rapsöl goldbraun herausbacken.

Anrichten: mit einem kantabrischen Sardellenring mit Kapern garnieren.


Inspiriert von Tanja Grandits, Tanja vegetarisch: Sellerieschnitzel mit Roquefort, S. 172