Luxuriöses soll man mit Einfachem vermischen. Deshalb kommt nun der Kaviar mit dem Gemüsepuffer zusammen und tatsächlich, das schmeckt wunderbar. Luxuriös einfach, einfach luxuriös. Das Coronavirus kann mich mal.
Gschichtln rundum Gustostückln
Luxuriöses soll man mit Einfachem vermischen. Deshalb kommt nun der Kaviar mit dem Gemüsepuffer zusammen und tatsächlich, das schmeckt wunderbar. Luxuriös einfach, einfach luxuriös. Das Coronavirus kann mich mal.
Hier kommt eine Neuerung vor: Jamaika-Thymian! Schmeckt sehr gut, intensiv und unverkennbar nach Thymian.
Selleriesuppe mit Salbei und Blauschimmelkäse

Gewürfelte Knollensellerie und Zwiebel und Knoblauch in Butter anschwitzen. Fenchelsamen und frische Salbeiblätter dazu geben und kurz mitschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und einreduzieren. Mit Gemüsefond aufgießen und etwa 20 Minuten köcheln lassen. Wenn der Sellerie weich ist, den Blauschimmelkäse (Fourme d’Ambert) und das Schlagobers einrühren. Mit dem Stabmixer fein pürieren und die Suppe durch ein Sieb streichen. Anrichten Die Suppe mit Blauschimmelkäse, Brotcroutons und frittierten Salbeiblätter garnieren.

Kräuterbärlauchsalat mit Champignons und Lammkrone

Salat Glatte Petersilie, Kerbel, in feine Streifen geschnittener Bärlauch, Löwenzahn, Dille, Estragon, Spinat, Brunnenkresse und Jamaika-Thymian in feine Steifen schneiden oder abzupfen, waschen, trocknen. Vinaigrette Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer verrühren. Champignon-Schlagobers-Sauce Zitronensaft, Weißweinessig, Oberskren (Sahnemeerrettich, mehr österreichische Küchenbegriffe und ihre Übersetzungen gibt es hier), Schlagobers, Sauerrahm, Mayonnaise, Senf, Salz, Pfeffer miteinander verrühren. Das Olivenöl unter ständigem Rühren langsam dazu gießen. Gehackter Kerbel, in feine Röllchen geschnittenen Schnittlauch darunter mischen. Champignons putzen, vierteln. Lammfleisch mit Bärlauchbutter bestreichen, eine Stunde ziehen lassen, bis es auf Zimmertemperatur ist In der Grillpfanne auf beiden Seiten kurz anbraten. Anrichten Kräuter mit der Marinade verrühren. Die Champignons in der Mitte platzieren, mit dem Dressing beträufeln. Das Lammkotelett daneben platzieren. Mit Brotcroutons bestreuen.
Von Eckart Witzigmann: meine besten Bärlauch-Rezepte, 2017, inspiriert.

Bestehend aus Bärlauchsuppe mit Bärlauchöl und Bärlauchbutter. Und Bärlauch-Foccacia mit feinem Edelschimmel-Schaum (Fourme d’Ambert). Weil der Frühling beginnt. Alle Rezepte wurden von Eckart Witzigmann inspiriert, der mit seinem Freund, dem Koch Henry Levy, den Bärlauch bei einem Spaziergang durch den Englischen Garten in München wieder entdeckt hat. Etwa 40 Jahre ist das schon her und seitdem hat uns die Sehnsucht nach dem frischen knobligen Geschmack des Bärlauchs nicht mehr verlassen. Kaum können wir es erwarten, bis endlich der Frühling beginnt und es wieder heißt: Bärlauch auf den Teller! Wir kombinierten ihn hier mit einem edlen französischen Schimmelkäse, dem Fourme d’Ambert.
Der Coronavirus hat uns fest im Griff. Auch wir sind zu Hamstereinkäufen aufgebrochen, vorgestern schon. Doch mittlerweile ist ein Teil des Einkaufs schon wieder aufgebraucht. Von der Dreiviertelkilotasse mit in Dill und Petersilie eingelegten Matjesfilets ist nicht mehr viel übrig, sie wurde gleich nach der Rückkehr geöffnet.
Mit feinstem spanischem Olivenöl: Rincón de la Subbética, siehe hier.
Bei diesem Gericht wird nicht gekocht, nur geschnitten und gezupft, zusammengerollt und zusammengemixt. Das muss wohl Rohkost sein.
Unlängst stand in der NZZ, dass in der Schweiz im Durchschnitt knapp 50 Kilogramm Fleisch pro Kopf und Jahr verbraucht wird. Der Fleischkonsum in Deutschland ist bedeutend höher und wird vom Bundesmarktverband für Vieh und Fleisch auf rund 60 Kilogramm verzehrtes Fleisch geschätzt. In Österreich waren es sogar 95 Kilogramm, laut Statistiken der Agrarmarkt Austria (AMA), Wurst und verarbeitetes Fleisch wie Faschiertes nicht einberechnet.
Butternuss-Salbei-Suppe, Faschierte Laberln mit Nudeln in falscher Tomatensauce, Zitronen-Frischkäse-Muffin.
Das ist unser Menü für Schonkost, schonend für den Magen, und wenn man dem Buch glauben mag, an dem wir uns orientierten, dann ist es sogar heilend! Denn nichts weniger als heilende Brühe für den Darm wird für die Butternuss-Salbei-Suppe verwendet, selbstredend ist Salbei eine Heilpflanze. Für die Sauce bei den Faschierten Laberln kommt eine Tomatensauce zum Einsatz, aber ohne Tomaten bitte sehr, und selbstverständlich sind die Nudeln purer Zucchino, also keine Kohlenhydrate weit und breit, die den Magen belasten. Das ist Schonkost, die schmeckt. Schonend für den Magen, schmeichelnd für den Gaumen.
Unverfälscht, pur, urwüchsig und bodenständig. Mit Ananas-Paprika-Salsa, Louisiana-Coleslaw, Grillmais-Salsa, Röstpaprika-Salat und Chimichurri. Aus gutem Anlass, dem Geburtstag eines Freundes, gibt es dieses Freudenfest der Sinne. Dazu kommen edle Getränke: Bier aus Belgien, Trappistes Rochefort Nr. 8 und Nr. 10. Und ein Flascherl Rotwein vom Feinsten: die „Rotwein Cuvée Haideboden“, Umathum, 2016. Davor gab es eine Tomaten-Curry-Suppe mit Ziegenfrischkäse und rosa Pfeffer.
Polenta zubereiten. Mit gehackten, getrockneten Tomaten, Petersilie verrühren. 1 cm dick in eine mit Folie ausgelegte Form gießen. Auskühlen lassen und in dreieckige Formen schneiden. Im Backrohr bei 200 Grad eine Viertelstunde knusprig backen. In der Zwischenzeit die in Scheiben geschnittenen Melanzan, Zucchini, in der Pfanne braten. Paprika angrillen und die Haut abziehen. Tomaten in Scheiben schneiden, Römersalat aufblättern. Anrichten Polentadreieck auf den Teller legen, mit Salatblatt, Aubergine, Zucchini, Paprika belegen. Sprossen darüber streuen. Mit einem Dressing aus Arganöl und Apfelessig beträufeln. Eine zweites Polentadreieck darauf legen.


Ein Menü bestehend aus Suppe und Laibchen mit Salat, dazwischen ein Antipasti-Teller mit Gegrilltem. Klingt nicht außergewöhnlich, ist aber ganz anders, als man sich das vorstellt. Dieses Menü gibt es in keinem Wirtshaus, für den besonderen Anlass.
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