Schweinsbraten wird es bei uns nun öfters geben, denn er war so gut. Die Kruste so knusprig! Das Fleisch so zart! Die Sauce so gschmackig-sämig, die Knödel so herzhaft, und dann erst das Sauerkraut… Wir wissen nicht woran es liegt, deshalb haben wir alles genau aufgeschrieben. Auf dass es das nächste Mal wieder gelingen möge! Lag es an der verzinnten Kupferreine? Oder an dem einen Tag Pause nach dem Braten? Das kann kein Zufall sein.
Kategorie: Rezept
Wetschescher Saures
Mit „Vecsési Savanyúság“ ist der Stand in einer Budapester Markthalle überschrieben. Vecsés (gesprochen Wetschesch) ist eine kleine Stadt, am südöstlichen Rand von Budapest gelegen. Savanyúság heißt so viel wie Saures, das sauer Eingelegte, „Vecsési Savanyúság“ heißt also „Wetschescher Saures“. Die Markthalle liegt im 11. Bezirk in Budapest (1117 Budapest, Kőrösy József u. 7-9), in einem moderner Glaspalast. Aber das, was darin verkauft wird, sind gute, traditionelle ungarische Lebensmittel. Auf unserem Teller landete einiges Wetschescher Saures. Das waren in Kraut gefüllte Essiggurken, Krautsalat (csalamádé) einmal süß und einmal scharf, mit Kraut gefüllte gelbe und rote Paprika, grüne Melonen, grüne Tomaten, Karfiol, Perlzwiebel, mit Kraut gefüllte Kirschpaprika, gelbe Kirschpaprika (scharf) und vermischtes Gepickeltes (Gurken, Paprika, Perlzwiebeln, kleine grüne Tomaten, Sauerkraut).
Kürbiseintopf mit Paprikahuhn
Zwei Rezepte, ein Gericht. Kürbiseintopf schmeckt schon nicht schlecht. Edel und gut mit Paprikahuhn. Dass man beides zusammentun kann, wusste ich bislang nicht.
Seeforelle mit Kürbis-Spaghetti und Kräuterschäumchen
Obers, Thymian, Rosmarin, Lorbeerblatt, Estragon, Schalotten, Knoblauch, Limette, weißer Pfeffer, Butter, Salz, Limettenschalen, Kürbis-Spaghetti, Seeforelle, Kapuzinerkresse, Ringelblumen.
Seeforelle mit Fenchelcreme, Paradeiserfenchel und Ofenparadeiser
Fenchelcreme: Fenchel, Schalotte, Butter, Koch-Sherry, Gemüsefond, Schlagobers, Salz, Pfeffer. Paradeiserfenchel: Tomaten, Fenchel, Schalotten, Knoblauchzehe, Olivenöl, Paradeisermark, Pernod, Koch-Sherry, Gemüsefond, Salz, Pfeffer. Ofenparadeiser: Knoblauchzehen, Olivenöl, Honig, Chianti-Weinessig, Koch-Sherry, Tomaten. Seeforelle: Seeforellenfilet, Olivenöl, Knoblauchzehen, Thymianzweige, Limette, Butter.
Kartoffelgulasch
Einen halben fein gehackten Lauch und Zwiebel in einem EL Butterschmalz anrösten. Ein halbes Kilo geschälte Kartoffeln „La Ratte“ in Würfel schneiden. Zu den Zwiebeln geben und kurz mitrösten. Ein EL rotes Paprikapulver einrühren und mit einem halben Liter Gemüsefond aufgießen. Salzen, pfeffern. Eine grüne Paprika halbieren, die Kerne entfernen und dazu geben. Leise köcheln lassen, ein bisschen rühren, bis die Kartoffeln weich sind. Frankfurter / Wiener Würstchen und eine Kolbasz in Scheiben schneiden. Zu den Kartoffeln geben, ein paar Minuten köcheln lassen und fertig! Dazu einen Paprikasalat servieren. Jó étvágyat (Guten Appetit)!
Reicht allemal für zwei.
Kalb und Kirsch…
…allerdings Kirschpaprika. Für dieses Kalbspörkölt mit Tarhonya und eingelegten Tomaten wird eine getrocknete Kirschpaprika verwendet, um ihm einen Hauch von Schärfe zu verleihen – diesen gewissen Hauch, den es braucht, damit es zu „dem“ Kalbspörkölt wird.
Dill-Fisolen mit Wiener Würstchen
Frisch vom Feld und frisch gemacht. Die Fisolen sind jetzt knackig, die Dillrahmsauce verleiht ihnen den dazu gehörenden, geschmeidigen Rahmen. Dazu passt nur mehr ein Stück dunkles Brot, wie es das bei uns gibt als Bauernbrot.
Kalbsfilet im Kräutermantel
in frischen Kräutern Kerbel, Estragon und Schnittlauch. Mit Kalbsbäckchen, Barbecue-Lack, Hummuspüree, Parmesanchips und Eierschwammerl.
Tullnerfeld – Petersilwurzel – Schwarze Knoblauchbrösel
Man merkt dem Gericht an, dass es für Wagyurind konzipiert wurde, Miso, Mirin, Reisessig u. ä. finden sich darin. Wir haben unser Rindfleisch trotzdem von einem Rind, das im Tullnerfeld groß gezogen wurde. Das hat nicht ganz so den internationalen Ruf zu verteidigen wie Wagyu. Dafür ist das Tullnerfeld, nicht gar so weit entfernt wie Kobe, Japan. Wer etwas Gutes haben will, darf den Umweg über Töpfe und Pfannen nicht scheuen.

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