Aber mit Forelle! Dieser heimische Fisch lässt uns an tropische Gefilde denken: eine ungewöhnliche Kombination und doch steht die Forelle in völligem Einklang mit Quinoa, der süßlich-sauren Maracuja und den peruanischen Klassikern Süßkartoffel- und Kochbananenchips. Die Tigermilch, in der die Forelle ein Bad nimmt, gehört zum Standardrepertoire der peruanisch-japanischen Küche.
Kategorie: Rezept
Die beste Paella der Stadt
Müsste ich in Valencia für die „beste Paella der Stadt“ in einer Schlange stehen, bis ich in das Restaurant eingelassen würde? Würde ich mir das antun? Wegen des weiten Weges, den man auf sich genommen hat, geduldig in der Hitze warten? Angesichts langer Schlangen in der Inneren Stadt vor ausgesuchten Etablissements (wie vor dem Lokal mit dem „besten Schnitzel in Wien“ (Figlmüller) oder bei Chanel) keimen solche Gedanken auf. Wir gehen weiter, holen uns den Paellareis von Julius Meinl am Graben, sonst haben wir Bomba nirgends gefunden, und fahren nach Hause, um die beste Paella der Stadt zu machen. Ohne in der Schlange anzustehen versteht sich.
Champignon-Erbsen-Gemüseauflauf
Mit Fisolen und Karfiol. Mit zartem Schmelz. Wenn der Sommer Pause macht, kann man auch mal das Backrohr verwenden. Nun, wir schrecken auch bei hohen Außentemperaturen nicht vor dessen Gebrauch zurück. Das Gemüse hat jetzt Saison, Erbsen so frisch gibt es nur jetzt. Nicht lange im Backrohr lassen!
Kaninchenrücken mit Mangold und Pestosauce
Beim Kochen geht es auch darum, dass man nichts verschwendet, etwas weiter zu verwenden, etwas wiederverwertbar zu machen. Kochen ist die Kunst, aus knappen Gütern etwas Kostbares zu machen, aus dem vollen Schöpfen kann jeder. Deshalb entstand nebenbei ein Kaninchenjus.
Lachssteaks mit einer Chraimeh-Sauce auf die Ungarische Art
Hierfür wurde auf Majoran und Kümmel als Gewürzmischung zurückgegriffen, vor allem aber auf die direkt aus Ungarn eigenimportierte, getrocknete Kirschpaprika (cseresznyepaprika), die als Chili hineinkommt. Die Kirschpaprika ist selbst eine Chili, eben eine Paprikaart, die in Ungarn genauso wie in Mexiko angebaut wird. Sie hat zwischen 1.000 und 5.000 Scoville, ist also nicht extrem scharf. Unsere zwei Kirschpaprika waren fast zu wenig, da sie beim Kochen sehr viel an Schärfe verlieren. Ob das noch eine Chraimeh-Sauce ist, kann ich nicht sagen. Diese hat ja doch eine etwas andere Geschmackskomponente, wenn auch sie genau so fett ist.
Schafkäse-Mango-Salat mit Reis
Mit einer erfrischenden Salatgurke und knackigem Paprika. Mandelstifte, Schafkäse und Reis mildern das Fruchtige ab und betonen es dadurch nur umso mehr.
Quinoa Green
Quinoa weiß und rot, dazu ein Meer aus Grün: Avocado, Limetten und Spinat. Basilikum, Koriander und Frühlingszwiebel – das ist Quinoa Green auf Ocean Blue. Denn serviert wird auf einem Teller, der so weit ist wie das offene Meer. Ein paar Stücke edler weißer Thunfisch aus dem Glas vollenden den Salatgenuss.
Lachs mit Maiskolben auf Ozeangeflüster
Die Chilischote setzt den Ton im Ceviche-Flüsterkonzert aus Maracuja, Alaskawildlachs Sockeye, Süßkartoffel und Maiskolben. Durch den Orangensaft wird der Mais so richtig gelb.
Thunfisch-Ceviche mit Süßkartoffelchips und -würfel
Dazu gebratener Mais, echt peruanisch, aber machbar. Chilischoten und Mais, die für Südamerika typischen Lebensmittel, sind auch hierzulande geläufig, hier gibt es sogar Maiskeimöl. Auch Süßkartoffeln, Thunfisch und Limetten sind zu bekommen.
Zucchini-Auflauf
Nein, das ist keine Lasagne. Dafür sind Zucchini drin. Mit Gurkensalat. Eine Sommer-Lasagne könnte man dazu sagen. Oder Gourmet-Lasagne. Tun wir aber nicht.

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