Dampfgegarter Koriander-Knoblauch-Tempeh mit Aubergine, schwarzem Reis, Eiern und Cranberries

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Tofu ist eine ziemlich geschmacksneutrale Sache. Durch Fermentation geht in der Regel ein Verlust an Schärfe einher, wie zum Beispiel beim schwarzen Knoblauch, wodurch er bekömmlicher wird. Milderer Geschmack ist wohl nicht das Ziel, wenn man Tofu fermentiert, aber durch die Fermentation wird die Konsistenz von Tofu fester, er heißt dann Tempeh, was einen reizvollen Kontrast zum mit Dampf weich gegarten Gemüse bietet. Mit Wasserdampf zu garen ist wohl eine der schonendsten Garmethoden. Aroma geht kaum verloren, wie passend zum feinen Gemüse. Ein Dampfgarer ist eine mit Wasser gefüllte Wanne mit Deckel, auf deren Einsatz das Gargut, in unserem Fall Auberginen und auch Tempeh, etc. gelegt werden. Insgesamt schmeckt alles so mild, dass es für Grobsensoriker eher nicht geeignet ist. Es könnte gut und gern als magenschonende Krankenhauskost durchgehen. Krankenhaus? Wie komme ich denn darauf? In Zeiten der Coronavirus-Pandämie ist der Gedanke an Krankenhaus wohl nicht so ganz abwegig. Und außerdem ist Tempeh was Gesundes: Wie Wikipedia weiß, tut Tempeh, diese indonesische Variante von Tofu, dem Magen gut, aber nicht nur: es kommt seltener zu Infektionen im Magen-Darm-Trakt, hemmt die Tumorentwicklung, senkt den Cholesterinspiegel, lindert Durchfallbeschwerden und Eisenmangelanämie, reduziert Lipidoxidation und senkt den Bluthochdruck. Tempeh gibt’s etwa bei Basic.

Seezunge, Ponzu, Brokkoli, Reis, Knoblauch-Mayonnaise, grüner Eistee

Kalte Seezunge im Chili-Ponzu-Dressing mit gebratenem Brokkoli, gebratenem Reis und Knoblauch-Mayonnaise. Als Getränk grüner Eistee. Die Seezunge wird kalt und roh genossen, so muss es sein, der volle Fischgeschmack. Dass hier nur der beste und frischeste Fisch erlaubt ist, versteht sich von selbst. Im Kontrast dazu steht der Brokkoli, der schon etwas angebraten ist, dann der Reis, der schon sehr angebraten ist. Doch dann kommen noch die Schalotten, die, auf der Schnittfläche angebrannt, schwarz sind. Gegensätze ziehen sich an. Gegen diese geballte Geschmacksladung kann nur eine Sauce, die kräftig im Geschmack ist wie eine Knoblauch-Mayonnaise, ankommen. Und nur ein Eistee, verstärkt mit Ingwer, als Getränk kann da mithalten.

4 kleine Mochi

Mochi mit Matchatee-, Kakao-, Schwarze-Bohnen- und Erdnuss-Füllung. Sie haben eine Konsistenz wie Marzipan. Sie sind eine klebrige Angelegenheit, sowohl beim Kochen als auch im Mund. Sie beinhalten viel Zucker, darüber muss man hinweg sehen. Dabei schmecken sie gar nicht so süß wie vermutet, wir waren angenehm überrascht. Man kann sie fixfertig im Asia Shop kaufen, muss aber nicht. Unsere haben uns sehr gut geschmeckt, obwohl wir sie zum ersten Mal gemacht haben.

Frisée-Poke mit Lachs und gebratenem Reis

Poke ist das Nationalgericht in Hawaii und ein weltweiter Food Trend. Poke, ausgesprochen „poh-kay“, hawaiianisch, steht für „in Stücke geschnitten“. Es handelt sich um einen Salat mit rohem Fisch, der klein geschnitten und mariniert wurde. Meist ist es Thunfisch, dann genannt Ahi Poke.