Asia Knusper

Ein knuspriger Schweinebauch aromatisiert durch Ingwer und Chili, dazu ein erfrischendes Apfel-Walnuss-Salsa und einen gebratenen Pak Choi, bestreut mit Sesam.

Der Schweinebauch wurde nach dem Geheimrezept einer australischen Großmutter gemacht, das sie Ramael Scully verraten hat und der es nach England brachte, wo es Ottolenghi ins NOPI-Kochbuch auf Seite 208 verewigt hat. Wir haben es im NOPI-Kochbuch gelesen. Und seitdem verbreiten wir die Kunde vom Schweinsbraten, der so knusprig ist, dass es nur so kracht. In diesem Rezept bringen wir ihn mit einer asiatischen Note. Normalerweise erspare ich mir die Bejubelung  hier veröffentlichter Gerichte. Doch bei diesem Rezept muss ich eine Ausnahme machen: es handelt sich tatsächlich um das endgültige Schweinsbratenrezept.

Hähnchen mit Freekeh-Mangold-Koch

Hähnchenkeulen werden in Honig, Sumach und Olivenöl einbalsamiert und im Backrohr gegart.  Und dazu Freekeh mit frischem, knackigen Mangold. Vom Mangold und ebenso vom Kohl gibt es derzeit massenhaft bei unserer nahen Gemüsehändlerin. Muss wohl gerade Saison sein.

Gebratene Maroni-Gnocchi und Hirschbällchen

Kalte Hände und heiße Kost. Die gebratenen Maroni beim Standl sind wieder da! Maronizeit, da dachten wir uns, daraus müssen wir was auf Paleo machen. Und so gibt es gebratene Maroni-Gnocchi aus Süßkartoffel. Dazu gebratene Fleischbällchen mit Hirschfaschiertem, sowie gebratene Kohlsprossen (Rosenkohl) und gebratener Boskopp-Apfel.

Blumenkohl mit Sauerkirschen

Von Ottolenghi gibt es ein Rezept, das heißt „Gemischter Blumenkohl mit Sultaninen, Ricotta und Kapern“ (NOPI, S. 76), das wir sehr gerne haben.  Durch die Verwendung von Sauerkirschen statt Sultaninen haben wir es in Richtung sauer abgewandelt. Mit einem gegrillten Manouri-Käse bekam es einen herzhaften Geschmack, obwohl wir den Blumenkohl nicht geröstet haben. Den Romanesco ließen wir ganz aus und verwendeten bunten Mini-Blumenkohl.

Wildente mit Feigen und Steinpilzen

Keulen und Brüste werden gebraten, von der Karkasse wird eine Sauce Salmis gemacht. Salmis heißt die Sauce dann, wenn ein gebratenes Stück Fleisch in Sauce wieder erwärmt wird. Für jede Person eine Wildente. Nach einem Rezept von Alain Ducasse aus „Meine Bistro-Küche“, S. 178.