Gebratene Maroni-Gnocchi und Hirschbällchen

Kalte Hände und heiße Kost. Die gebratenen Maroni beim Standl sind wieder da! Maronizeit, da dachten wir uns, daraus müssen wir was auf Paleo machen. Und so gibt es gebratene Maroni-Gnocchi aus Süßkartoffel. Dazu gebratene Fleischbällchen mit Hirschfaschiertem, sowie gebratene Kohlsprossen (Rosenkohl) und gebratener Boskopp-Apfel.

Wildente mit Feigen und Steinpilzen

Keulen und Brüste werden gebraten, von der Karkasse wird eine Sauce Salmis gemacht. Salmis heißt die Sauce dann, wenn ein gebratenes Stück Fleisch in Sauce wieder erwärmt wird. Für jede Person eine Wildente. Nach einem Rezept von Alain Ducasse aus „Meine Bistro-Küche“, S. 178.

Lamm mit Senf-Hollandaise und Erbsenpürree

Mit Rosmarin aromatisierter gebratener Lammrücken mit Senf-Hollandaise. Dazu ein Erbsenpürree und frittierte Frühlingsteigchips, sowie Sprossen, die nach Erbsen schmecken. Inspiriert von Alexander Herrmann, AHIQ Küchen IQ 2 Menue, S. 130. Dieses Kochbuch ist im legendären Rolf Heyne-Verlag erschienen, den es mittlerweile leider nicht mehr gibt.

Rotes-Rüben-Carpaccio mit Bresaola

Rotes-Rüben-Carpaccio mit Bresaola und Quinoa mit einem Senf-Dressing und als Krönung ein Krenschaumhäubchen. Sowas wird als Vorspeise serviert im „Schaufelspitz“, wo David Kostner Chef de Cuisine ist. Das ist ein Gourmet-Restaurant am Stubaier Gletscher in luftiger Höh, damit die Schihaserln auch was Leckeres zum Knabbern haben. Heute kam dieser Salat in Wien auf den Tisch knapp über dem Meeresspiegel bei zirka 220 Höhenmetern. Trotzdem: die Schisaison ist somit eröffnet!

Schweinskarree mit frittiertem Chili und Rosenkohl-Salat

Das Schweinskarre wird in einer vietnamesischen Marinade gelegt. Aus der Marinade wird dann eine Sauce gemacht. Dazu gibt es frittierter Chili und frittierte Schalotten. Der Rosenkohl wird in Entschmalz mit Speckwürfel geröstet.

Ossobuco nach sephardischer Art

Eine schwere Pfanne nehmen, in der sich gut Wärme entwickeln kann. Fett darin bei starker Hitze und vier Scheiben von der Kalbshachse einlegen. Auf beiden Seiten kräftig anbraten. Die Scheiben können ruhig etwas dicker sein, etwa 4 cm. Alle zusammengenommen können gut und gern einen Kilo haben. Hernach werden sie lange genug geschmort.