Wenn man sich von Zucchinisuppen schon abgegessen hat, ist diese zu empfehlen. Zucchinischeiben werden in der Pfanne gebraten, als Gegenpol gibt es dazu zarteste Kresse, die Zucchinisuppe selbst wird mit ganz normalen Gewürzen wie Muskatnuss und weißem Pfeffer fein abgeschmeckt, und doch ergibt sich ein außergewöhnlicher Geschmack. Und als ob das nicht schon genug wäre, ist es auch noch eine Fastensuppe, inspiriert von einem handlichen Büchlein: „40 Fastensuppen“, St. Benno Verlag. Zucchini gibt es das ganze Jahr über. Das kommt mir sehr entgegen.
Zwei fein gehackte Zwiebel und eine große, klein gewürfelte Kartoffel in Olivenöl in einem Topf anschwitzen, drei Knoblauchzehen hineinpresse und mitbraten, mit Gemüsebrühe aufgießen, etwa 10 Minuten köcheln lassen. Drei größere Zucchini in große Stücke schneiden und zur Suppe geben, 8 bis 10 Minuten leise mitköcheln. In der Zwischenzeit einen Zucchino in dünne Scheiben schneiden und in der Pfanne anbraten. Die Suppe im Standgerät pürieren und in den Topf zurückgeben, mit Salz und weißem Pfeffer und Muskat abschmecken, Crème fraîche einrühren. Suppe mit den angebratenen Zucchinischeiben und Kresse servieren.
Inspiriert von „40 Fastensuppen“, St. Benno Verlag.
Was ist an diesem Menü puristisch? Vielleicht relativ gesehen, im Vergleich zu den vorigen. Ich weiß es nicht mehr, uns kam es halt so vor. Und damit beschließen wir das Jahr 2020. Das neue Jahr wird hoffentlich besser!
Kastaniensuppe
In Ringe geschnittene Jungzwiebel auf Butter hell anschwitzen. In Scheiben geschnittene Stangensellerie dazu geben, ein paar Minuten mitschwitzen, die gekochten Kastanien einrühren, mit Gemüsesuppe und Sahne aufgießen, ein paar Minuten leise köcheln lassen, mit dem Standgerät vermixen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf das in dünne Scheiben geschnittenes Baguette geschälte Birnenscheiben legen, mit Ziegenkäse belegen und mit der Grillschlange überbacken.
Fasanbrust mit Polenta und Karotten
Polenta Wasser aufkochen, die Polenta dazu geben, zwei Minuten köcheln lassen, Butter und Parmesan einrühren, mit Salz abschmecken. Eine mit Frischhaltefolie auslegte, flache Form mit Olivenöl bepinseln, die Polenta hineingießen, verstreichen, sodass die Schicht etwa 1 cm dick ist. Auskühlen lassen. Die Polenta auf eine Schneidefläche stürzen und mit einer Ausstechform Sterne ausstechen. In der Pfanne beidseitig goldbraun anbraten. Karotten schälen, in schräge Stücke schneiden. In Salzwasser bissfest kochen, abgießen, und in zerlassener Butter mit Thymian und Rosmarin aromatisieren. Die Fasanbrust salzen, pfeffern, beidseitig anbraten, im Backrohr fertig garen. Den Bratenansatz mit Portwein ablöschen, mit Wildfond aufgießen, die getrockneten Cranberrys dazu geben, einköcheln, vor dem Servieren mit Kartoffelstärke binden. Anrichten Brust in Scheiben schneiden, Karotten und Polentasternchen daneben legen und mit der Sauce beträufeln.
Lebkuchen-Mandarinen-Tiramisu
Eier trennen, die Dotter mit Sukrin Melis und kaltem Wasser auf einem Dampfbad zu einer Sabayon schlagen, das Eiklar mit dem Krups-Handrührgerät zu Schnee schlagen. In den Mascarpone unter ständigem Rühren die Sabayon einarbeiten, siehe Foto mit Krups. Zum Schluss das Lebkuchengewürz einrühren. Den Schnee mit dem Gummihund unterheben. Diese Creme in einen Spritzsack füllen und bis zum Anrichten in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Mandarinenspalten herrichten. Einen Teil der Mandarinen auspressen, den Saft abseihen und mit Sukrin Melis einköcheln, bis es sirupartig wird. Anrichten Eine Runde der Creme aus dem Spritzsack in das Glas füllen, darauf eine Schicht Mandarinenspalten geben, den Biskuit im Mandarinensirup wenden und auf die Mandarinenspalten geben. Weitere Schichten wie zuvor aufschichten.
Grünweiße mit Petersilienwurzel und Hirschschinken-Wurzelbrot
Rote Rüben mit Mandarinen-Himberessig, Topinambur-Chips und Walnüssen
Rehlungenbraten-Strudel mit Kohlrabi-Kohlsprossen und Preiselbeer-Wildsauce
Lali lala Lafers Linzer Torte
Noch mehr Gerichte inspiriert von Lafer/Witzigmanns Kochbuch „Eine Freundschaft 100 Rezepte“.
Grünweiße mit Petersilienwurzel und Hirschschinken-Wurzelbrot
Kleingeschnittene Schalotten und Petersilienwurzel in Öl anschwitzen. Mit Suppe und Schlagobers aufgießen und 20 Minuten weichkochen. Mit Salz, Zitronensaft und Cayennepfeffer abschmecken. Mit dem Standmixgerät fein pürieren. Zweidrittel in einen anderen Topf abgießen, zum Rest im Handrührgerät Petersilie geben und mixen. In einen Topf geben und mit dem Pürierstab aufschäumen. Die weiße Flüssigkeit auf die Teller verteilen. Darauf aus der mit Petersilie vermixten Flüssigkeit vorsichtig darauf gießen, damit sich eine grüne Schicht auf der Weißen ergibt.
Ein in dünne Scheiben geschnittenes Wurzelbrot toasten. Mit Hirschschinken belegen und mit der Suppe servieren.
Rote Rüben mit Mandarinen-Himberessig, Topinambur-Chips und Walnüssen
Die Sellerieknollen in Kümmelsalz-Wasser weichkochen, darin auskühlen lassen. Herausnehmen und schälen und mit der Mandoline in dünne Scheiben schneiden. Mandarinen-Himberessig Mandarinen auspressen, durch ein Sieb pressen, auf die Hälfte einköcheln lassen und vom Herd nehmen. Honig, Himbeeressig, Salz, Cayennepfeffer und Walnussöl einrühren. Topinambur-Chips Topinambur richtig schön abwaschen und mit der Schale mit Hilfe der Mandoline in dünne Scheiben schneiden. In eiskaltes Wasser legen, etwa eine halbe Stunde, dann abgießen, abtropfen lassen, abtrocknen und: frittieren. Topinambur-Creme Topinambur schälen, in leicht gesalzenem Wasser kochen, abgießen und mit Butter weichpürieren. Anrichten Die rote Rübenscheiben auf den Teller legen und mit der Mandarinen-Himbeeressigmischung beträufeln, einen Klecks Topinambur-Creme darauf legen. Mit grob gehackten Walnüssen und Topinambur-Chips bestreuen, mit Blutampfer garnieren.
Rehlungenbraten-Strudel mit Kohlrabi-Kohlsprossen und Preiselbeer-Wildsauce
Rehlungenbraten salzen und pfeffern. Butterschmalz in der Bratpfanne auslassen. Rosmarinnadeln und Wacholderbeeren dazu geben, etwas anwärmen lassen, ein paar Thymianzweige und dann die Lungenbraten auf allen Seiten schön anbraten. Wildsauce Herausnehmen und den Bratensatz mit Cognac ablöschen, abseihen, den Wildfond dazu geben und einköcheln lassen. Aceto Balsamico, Ahornsirup, Cranberrys und Preiselbeeren untermischen, mit Salz abschmecken, vor dem Servieren mit kalter Butter montieren. Strudel Die Hamburger Speckscheiben überlappend auflegen. Das Rehfilet damit umwickeln. In mehreren Schichten mit flüssiger Butter bepinselter Strudelteig einwickeln. Mit flüssiger Butter bepinseln und ins Backrohr schieben, 180 Grad, zirka 20 Minuten. In der Zwischenzeit das Gemüse zubereiten: Gewürfelter Kohrabi und halbierte Kohlsprossen in Salzwasser weichkochen, abgießen, abtropfen lassen. Fein gehackte Schalotten in Butter anschwitzen, Kohlrabi und Kohlsprossen dazu geben, mitdünsten und mit Mehl bestäuben, ein paar Minuten dünsten lassen. In der Zwischenzeit das Petersilgrün mit Gemüsebrühe pürieren und auf das Gemüse gießen. Schlagobers dazu gießen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und einköcheln lassen, damit es ein bißchen cremig wird. Anrichten Sauce und Kohlrabigemüse auf dem Teller auslegen. Ein Scheibe vom Wellington darauf platzieren, die Wildsauce mit Preiselbeeren dazuträufeln.
Lali lala Lafers Linzer Torte
Für den Boden Staubzucker, Zimt, Nelkenpulver mit Butter schaumig rühren, ein Ei einarbeiten, Mehl und gemahlene Haselnüsse und Backpulver dazugeben. Gut durchrühren, den Teig in eine runde Form geben und etwa 20 Minuten im Backrohr fertig backen. Abkühlen lassen. Eier trennen, Dotter mit kaltem Wasser und Haselnusslikör über einem heißen Wasserbad schaumig schlagen wie eine Sabayon. Eingeweichte und ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Erwärmter Nussnougat unter den Eischaum rühren. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen. Und auch das Schlagobers mit etwas Zucker steifschlagen. Auch den Eischnee und das Schlagobers behutsam unter den Nougat legen. Masse auf dem ausgekühlten Boden verteilen, schön glattstreichen und in den Kühlschrank stellen. Tiefgekühlte Waldbeermischung pürieren, durch ein Sieb streichen und die aufgefangene Flüssigkeit mit Gelatine verrühren, und auf der Torte gut verteilen. Gitter Eiklar mit Salz steifschlagen und nach und nach Zucker einrieseln, bis es sehr steif wird und dann gemahlene Haselnüsse behutsam unterheben, in einen Spritzbeutel füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backbleck aufspritzen, im Backrohr bei 110 Grad eine halbe Stunde lang trocknen.
Kamera: OLYMPUS PEN-F, Objektiv: Olympus Digital 45 mm, 1: 1.8
Grob geschnittener Butternusskürbis, weiße Zwiebel, Karotte in Butterschmalz anschwitzen. Geschälte gewürfelte rote Paprika, Staudensellerie dazu geben. Ein paar Minuten mitschwitzen. Geriebenen Ingwer, Paprikapulver, Currypulver, Knoblauchzehe dazugeben. Tomatenmark dazu geben. Mit Gemüsesuppe aufgießen. Etwa eine Viertelstunde köcheln lassen. Pürieren. Schlagobers und Kokosmilch dazu mit Salz und Pfeffer abschmecken. Jakobsmuscheln mit einer Seite in weißen Sesam drücken. Die Jakobsmuscheln in Butterschmalz mit der Sesamseite nach oben anbraten.
Rotbarsch mit Safranmuschel-Risotto
Fein gehackte Schalotten auf zerlassener Butter kurz anschwitzen. Risotoreis und Safran dazu geben, kurz mitschwitzen lassen, mit Weißwein ablöschen. Bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Immer wieder mit heißem Fischfond aufgießen, bis der Reis die Flüssigkeit augesogen hat und rühren. Die Muscheln säubern. Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Muscheln in einem Topf geben, mit Weißwein ablöschen, 5 Minutne garen, einen Teil der Muscheln herausnehmen und ein paar schöne im Topf lassen und warm halten. Die ausgelösten Muscheln zum Risotto geben. Vor dem Servieren Butter und geriebenen Parmesan in das Risotto rühren. Rotbarsch auf der Hautseite anbraten. Anrichten.
Filetsteak mit Kartoffelgratin und Rotweinsauce
Das Ochsenmark im Backrohr anbraten. Das Mark herauskratzen. Mit fein gehackten Schalotten, Petersilie, Thymian, Panko-Mehl vermischen, Salz und Pfeffer. Mit Weißwein beträufeln. Auf die Seite stellen. Rotwein-Schalottensauce fein gehackte Schalotten in Olivenöl anschwitzen, mit Portwein und Rotwein ablöschen, Thymian und Lorbeerblatt dazu geben, auf die Hälfte einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren mit kalter Butter montieren. Das Rindsfilet von allen Seiten scharf anbraten, auf einen Teller legen mit Folie abdecken, 10 Minuten ruhen lassen. Mit der Ochsenmark-Mischung dünn belegen. Im Backrohr mit der Grillschlagen von oben grillen, bei 200 Grad, 2 Minuten. Mit Kartoffel-gratin servieren.
Dazu gibt es die Kraft aus Rust; „Kraft aus Rust“, Blaufränkisch, Rusterberg, 2016
Lebkuchen-Soufflé mit Biersabayon
Lebkuchen raspeln, mit lauwarmer Milch anfeuchten, mit Zitronenschale und gehackten Walnusskernen verrühren. Butter mit Zucker schaumig rühren. Dotter und geschmolzene Kouvertüre einrühren. Ei- und Lebkuchen-Mischung miteinander verrühren. Eiklar mit Handrührgerät steifschlagen. Unter die Masse heben. Teig in ausgebutterte Förmchen gießen. In ein großes Reindl legen, heißes Wasser eingießen, sodass die Schälchen zu Dreiviertel im Wasser stehen. Im Ofen bei 200 Grad 20 bis 30 Minuten garziehen. Sabayon Dotter, Zucker, Zitronensaft, Zimt und Bier (!) miteinander verrühren und über Dampf schaumig aufschlagen. Anrichten Den Kuchen aus den Förmchen auf einen Teller stürzen. Die Sabayon-Sauce und Preiselbeeren dazu geben.
Inspiriert von Lafer/Witzigmann „Eine Freundschaft 100 Rezepte“
Kamera: OLYMPUS PEN-F, Objektiv: Olympus Digital 45 mm, 1: 1.8
Zutatenbild: Kürbiscremesuppe mit Sesam-Jakobsmuschel
Zutatenbild: Rotbarsch mit Safranmuschel-Risotto
Zutatenbild: Filetsteak mit Kartoffelgratin und Rotweinsauce
Verschmelzung der Aromen des Fischfonds, des Muschelfonds, der Safranfäden und der Muscheln zu Safranmuschel-Risotto
Winter wird hart. Um durch diesen Winter zu kommen, bedarf es außergewöhnlicher Maßnahmen. Diese Suppenspezialitäten stärken das Immunsystem, sind bekömmlich und gelten als Nervennahrung. Mit ihnen kann man den Lockdown locker überstehen.
Wir fangen mit der Süßkartoffel-Ingwersuppe an. Einen EL braune Butter in einem Topf geben und erwärmen. Geschält und grob zerkleinert drei Süßkartoffeln und eine Karotte, sowie ein EL frisch geriebener Ingwer, zwei Prisen Aleppo-Chili in die Pfanne geben. Nach ein paar Minuten mit Gemüsefond aufgießen. Zwei längs halbierte Zitronengrasstängel dazu geben und alles weichkochen. Das Zitronengras entfernen. Einen Viertelliter Kokosmilch dazu geben und alles cremig mit dem Mixstab pürieren. Mit Salz und Garam Masala abschmecken.
Fenchel-Suppe: Einen 1 EL braune Butter in einem Topf erwärmen. Drei grob gehackte Fenchelknollen, zwei geschälte, grob zerkleinerte Erdäpfel, einen TL gemahlenen Kümmel, einen TL Kardamom und zwei Prisen Szechuan-Pfeffer in einen Topf geben, kurz schmoren, mit Gemüsefond aufgießen, weichkochen. Pürieren. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.
Karotten-Ingwer-Suppe: Wir fangen wieder mit der braunen Butter an. 5 geschälte und grob zerkleinerte Karotten, einen Viertel grob zerkleinerten Knollensellerie, zwei Kartoffeln und eine grob zerkleinerte Zwiebel, zwei TL frisch geriebenen Ingwer, einen EL Kümmel dazu geben. Kurz schmoren und mit Gemüsefond aufgießen. Weich kochen. Kokosmilch zugießen und pürieren. Mit Salz und Pfeffer und mit einer Prise Curry-Pulver abschmecken.
Petersilienwurzel-Lauchsuppe: Fangen wir wieder mit der braunen Butter an. Drei geschälte, grob zerkleinerte Erdäpfel, 6 geschälte kleine Petersilienwurzeln, zwei zerkleinerte Lauchstangen und eine zerkleinerte Zwiebel dazu geben. Kurz schmoren. Mit Gemüsesud aufgießen und weichkochen. Etwas Haselnuss-Mus, geriebene Muskatnuss und den Abrieb einer Zitronenschale dazu geben. Pürieren. Mit Salz und Muskatnuss und Zitronensaft abschmecken.
Sellerie-Birnensuppe: Braune Butter in einem Topf erwärmen. Eine kleine, geschälte, grob zerkleinerten Knollensellerie, zwei geschälte, grob zerkleinerte Birnen, eine geschälte, grob zerkleinerte Zwiebel, einen halben TL gemahlenen Kümmel, einen halben TL Kardamom dazufügen, schmoren, mit Gemüsefond aufgießen, ein Lorbeerblatt dazu geben, weichkochen, Lorbeerblatt entfernen. Pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wenn man kocht, dann hat man es mit prägenden Ereignissen zu tun. Zum Beispiel wohnt man dem Entstehen einer Essenz aus Hühnerfleisch, etc. bei, erlebt man, wie es im Kochtopf brodelnd und dampfend zugeht! Und man merkt, hier entsteht etwas ganz Neues. Angesichts der aufsteigenden Bläschen im Kochtopf versteht man, warum unsere Ahnen von der Ursuppe sprachen, aus der etwas entsteht, sei es Essen, ein geheimnisvoller Zaubertrank oder gar das Leben an sich. Solche Beobachtungen machen einen immun gegen die halb garen Fertigprodukte, die man allerorten zu kaufen bekommt.
Hühnerkeulen salzen und pfeffern. In der Bratpfanne mit wenig Öl beidseitig scharf anbraten. In der Zwischenzeit in einem Bräter grob gehacktes Suppengrün und Zwiebel in wenig Olivenöl ebenfalls anbraten. Hühnerkeule in den Bräter geben. Mit Weißwein ablöschen, kurz einköcheln, mit der hausgemachten Hühnerbrühe aufgießen, sodass das Huhn bedeckt ist. Zugedeckt etwa eine Stunde bei zirka 180 Grad schmoren. In der Zwischenzeit die Pilze putzen und schneiden, die Brokkoli in Röschen teilen und blanchieren. Den Bräter aus dem Ofen nehmen und die Keulen herausheben und auskühlen lassen. Den Saft in einen Topf abgießen, dabei das Gemüse gut ausdrücken. Den Saft leicht köcheln lassen, die Pilze den Brokkoli, den Mais dazu geben. Sahne dazu gießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken, in der Zwischenzeit die ausgekühlten Keulen in mundgerechte Stücke zerzupfen, zum Gemüse geben und ein zwei bis drei Minuten köcheln lassen, körnigen Senf einrühren und mit Maisstärke binden. Mit Reis aus Österreich servieren. Mit Zitronenzesten bestreuen.
Grünkohlchips im Stanitzl als Empfang zum Aperitif, gefolgt von einer Fünf-Kürbis-Suppe mit frittierten Salbeiblättern, dann mit Ziegenweichkäse überbackene Zwetschken und Wildkräutersalat, als Hauptgang mariniertes Hühner-Schnitzel mit Wurzelgemüsesalat, dann ein lauwarmer Apfel-Crumble mit Mohneis. Abgesehen vom Eis und vom Käse ist alles „paleo-style“.
Aperitifs
FrankREICH: Cidre „Val de Rance“
JapAN. japanische Heilminze mit Zitronensaft und Wasser
DEUTSCHland, „Ferdinand‘s“ Riesling-Verjus aus der Saar-Region https://www.c-m.ltd/
gemacht so wie die Butternuss-Salbei-Suppe hier nur mit verschiedenen Kürbissen – möglicherweise schmeckt es ja deshalb so gut, weil wir verschiedene Kürbisse verwendeten:
Spaghetti-, Butternuss-, Hokkaido-, Weißer UFO- und noch ein grüner Kürbis, dessen Namen wir nicht herausfinden konnten, vielleicht ist es der Muskatkürbis.
Der Weiße UFO-Kürbis heißt tatsächlich Patisson, das ist ein Spitzname.
Im Uhrzeigersinn von links oben: Butternuss-, Unbekannter, Hokkaido- Weißer UFO- und Spaghetti-Kürbis
Salbeiblätter frittieren
Fünf-Kürbissuppe anrichten, nicht mit dem Schöpflöffel, mit der Kanne wird die Suppe in die Teller geleert, wie in der Gastronomie.
Fünf-Kürbissuppe mit frittiertem Salbeiblatt
Mit Ziegenkäse überbackene Zwetschken und Wildkräutersalat
Wildkräutersalat, bestehend aus roter und grüner Mizuna, Red Chard, Baby-Spinat, Senfblatt, roter Pak Choi, Landkresse, Kerbel, Brunnenkresse, Sauerampfer, gelbe Blüten, dazu eine Vinaigrette aus Apfel-Balsam-Essig, Olivenöl und etwas Salz. Zwetschken halbieren, in eine ofenfeste Form legen, mit Olivenöl beträufeln, eine Scheibe vom „Sainte-Maure de Touraine“, einem in Asche gehüllten Ziegenweichkäse belegen, den Käse mit etwas Akazien-Honig beträufeln und im Backrohr bei 180 Grad überbacken. Anrichten Den Wildkräutersalat auf den Teller legen, mit der Vinaigrette beträufeln, die mit Käse überbackenen Zwetschken darauf legen.
(Eigenkreation)
Zutaten für mit Ziegenkäse überbackene Zwetschken und Wildkräutersalat
Sainte-Maure de Touraine
Mit Ziegenkäse überbackene Zwetschken und Wildkräutersalat
Mit Ziegenkäse überbackene Zwetschken und Wildkräutersalat
Mit Ziegenkäse überbackene Zwetschken und Wildkräutersalat
Mit Ziegenkäse überbackene Zwetschken und Wildkräutersalat
Mariniertes Hühner-Schnitzel mit Wurzelgemüsesalat
2 Dotter, 1 EL Sojasauce und 1 EL Tiroler Gewürz (geräuchertes Lupinengewürz), 1 EL Akazien-Honig und den Schalenabrieb zweier Limetten verrühren, Hühnerschnitzel hineinlegen und 20 Minuten ziehen lassen. Für die Panier Mandelmehl, Zwiebelpulver, Knoblauchpulver und getrocknete Petersilie miteinander verrühren. Fleisch aus der Marinade heben, im Mandelpaniergemisch wenden und in Butterschmalz herausbacken.
Diese Marinade, für die eingelegten Schnitzel, wurde von einem Buch von Alexander Herrmann inspiriert, „Schnell mal was Gutes“. Sie scheint der Grund dafür zu sein, warum diese Hühnerschnitzel so besonders gut schmecken. Der überaus gute Akazien-Honig aus dem Südburgenland ist daran nicht unwesentlich beteiligt.
Dazu einen Wurzelgemüsesalat nach der Art eines Cole Slaw so wie hier, nur statt Kerbel-Aioli kommt dieses Mal eine Quick-Mayonnaise hinein. Die macht man so wie hier demonstriert, dann mit feingehacktem Kerbel vermischen.
Zutaten für das marinierte Hühner-Schnitzel mit Wurzelgemüsesalat
Biedermeiersträußchen
Mariniertes Hühner-Schnitzel mit Wurzelgemüsesalat
Mariniertes Hühner-Schnitzel mit Wurzelgemüsesalat
Lauwarmer Apfel-Crumble mit Mohneis
Macadamianüsse, Haselnüsse, Pistazien grob hacken, mit Mandelmehl, Kokosraspel, Akazien-Honig, Vanille und Kokosöl gut verkneten. Apfel und Birne schälen und entkernen. Und zerstückeln. Mit Akazien-Honig, Vanille, dem Abrieb von Orangen und Orangensaft ein paar Minuten köcheln lassen. Das Obst in eine Reine geben, die Nussmischung darauf verteilen, und im Backrohr überbacken, bis die Streusel goldbraun sind.
Das Mohneis gibt es zu kaufen, am besten bei „Anton’s“, doch leider hatte an diesem Tag das Eisgeschäft geschlossen, wegen anhaltendem Regen.
Manche würden Gazpacho dazu sagen. Andere eisgekühlte Köstlichkeit auf Tomatenbasis mit Paprika, viel Knoblauch und Salatgurke. Mit kleinen Brotwürfelchen. Erfrischend und bekömmlich, besser als jede Eiscreme. Für heiße Sommerfeste und laue Gartennächte. Die Sache hat nur einen Haken: man muss die Suppe über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. So viel Zeit muss sein.
Die Petersilienwurzel und die Karotten ergeben zusammen mit der Marille und den getrockneten Zwetschken eine Süße, die mit der Säure des Hesperidenessigs ausbalanciert wird, sodass ein ausgewogener Geschmack entsteht. Doch im Mittelpunkt steht natürlich: der geräucherte AAL.
Eine Suppe mit Pilzen und Nudeln, Pak Choi und ein paar roten Chili im Salat. Ganz ohne Fleisch, dafür mit fleischigen Pilzen wie dem korallenartigen Pompon Blanc.
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