Gebratene Maroni-Gnocchi und Hirschbällchen

Kalte Hände und heiße Kost. Die gebratenen Maroni beim Standl sind wieder da! Maronizeit, da dachten wir uns, daraus müssen wir was auf Paleo machen. Und so gibt es gebratene Maroni-Gnocchi aus Süßkartoffel. Dazu gebratene Fleischbällchen mit Hirschfaschiertem, sowie gebratene Kohlsprossen (Rosenkohl) und gebratener Boskopp-Apfel.

Liebster Award von Claudia

Claudia von claudiakochtblog hat mich für den LiebstenAward nominiert. Danke dafür, an dieser Stelle. Aber ich kann die Nominierung nicht annehmen. Der LiebsteAward ist begrenzt auf Blogger mit bis zu max. 300 Follower und hat den Sinn, Neuankömmlingen eine Möglichkeit zu geben, sich schneller zu „vernetzen“, um zu den Arrivierten aufzuschließen. Diesem Blog „Küchenereignisse“ aber folgen schon an die 500 Follower. Nicht dass ich mir darauf was einbilde, auf Instagram wird in Kilo gezählt, also wäre dieser Blog gerade mal bei knappen 0,5 angelangt.

Ich glaube, dass die Follower dieses Blogs und natürlich Claudia ein echtes Interesse an diesem Blog haben. Und deshalb beantworte ich jetzt die Fragen.

Das Internet ist für jemanden, der nach Aufmerksamkeit lechzt, nicht zuträglich.

Nassim Nicholas Taleb aus „Kleines Handbuch für den Umgang mit Unwissen“, btb Verlag 2015, S. 36

Blumenkohl mit Sauerkirschen

Von Ottolenghi gibt es ein Rezept, das heißt „Gemischter Blumenkohl mit Sultaninen, Ricotta und Kapern“ (NOPI, S. 76), das wir sehr gerne haben.  Durch die Verwendung von Sauerkirschen statt Sultaninen haben wir es in Richtung sauer abgewandelt. Mit einem gegrillten Manouri-Käse bekam es einen herzhaften Geschmack, obwohl wir den Blumenkohl nicht geröstet haben. Den Romanesco ließen wir ganz aus und verwendeten bunten Mini-Blumenkohl.

Wildente mit Feigen und Steinpilzen

Keulen und Brüste werden gebraten, von der Karkasse wird eine Sauce Salmis gemacht. Salmis heißt die Sauce dann, wenn ein gebratenes Stück Fleisch in Sauce wieder erwärmt wird. Für jede Person eine Wildente. Nach einem Rezept von Alain Ducasse aus „Meine Bistro-Küche“, S. 178.

Mise en Place

Heute gibt es etwas aus dem Bistro-Kochbuch von Alain Ducasse. Aber was wird (noch) nicht verraten. Nur so viel: am Anfang steht ein Gemüsefond, der gerade vor sich hin köchelt. Hier ein Bild vom Mise en Place. Wo könnte wohl die Reise hingehen?

Lamm mit Senf-Hollandaise und Erbsenpürree

Mit Rosmarin aromatisierter gebratener Lammrücken mit Senf-Hollandaise. Dazu ein Erbsenpürree und frittierte Frühlingsteigchips, sowie Sprossen, die nach Erbsen schmecken. Inspiriert von Alexander Herrmann, AHIQ Küchen IQ 2 Menue, S. 130. Dieses Kochbuch ist im legendären Rolf Heyne-Verlag erschienen, den es mittlerweile leider nicht mehr gibt.

Eierschwammerlsalat mit Pesto

Geröstete Eierschwammerl mit rohen Kohlrabi, karamellisierten Zwiebeln mit Pesto. Nach Hannes Neurauther vom Restaurant Orangier Stift Stams in Tirol, Das ist nicht unweit gelegen vom berühmten Schigymnasium Stams, wo die Elite der Schifahrer Österreichs ihren Schliff bekommt. Wer weiß, wieviel zukünftige Schirennfahrer dort schon eingekehrt sind? Oder sich für ein bevorstehendes Schirennen gestärkt haben. Der diplomierte Wein- und Käsesommelier liebt es, wenn man das passende Getränk zum Essen reicht, sozusagen die Hochzeit von Speis und Trank. Die Weinempfehlung zu diesem Eierschwammerlsalat bleibt uns das Foodies 2016/17, S. 53, das Magazin, indem wir dies aufgestöbert haben, allerdings schuldig. So mussten wir auf  Wein, der bei uns im Haus verfügbar ist, zurückgreifen: White Haven, Sauvignon Blanc 2015, New Zealand. Nicht ganz österreichisch, aber auch ganz gut.