mit Portulak. Ein einfaches Gericht, mit wenigen Zutaten. Und das schmeckt!
Kategorie: Food
Tomaten-Mozzarella-Tortillas mit Minze-Basilikum-Öl
Mit feinstem spanischem Olivenöl: Rincón de la Subbética, siehe hier.
Tsatstiki-Lachs-Palatschinken mit eingemachten Zwiebeln
Vorzüglich waren diese Palatschinken. Doch am besten waren die in Meersalz, Pfeffer und Weißweinessig eingemachten roten Zwiebeln, neudeutsch Zwiebel-Pickles. Man darf keine Scheu haben, selber einzulegen: 20 Minuten ziehen lassen und schon kann man sie genießen.
Fregolasalat mit grünem Spargel, Shiitake und Walnüsse
Fregola ist eine italienische, genauer gesagt sardinische Spezialität aus Hartweizengrieß. Hier kommt sie zusammen mit italienischem Spargel, spanischem Olivenöl (Finca la Torre), Walnüssen aus Moldawien, die Herkunft der anderen Zutaten entzieht sich meiner Kenntnis. Ein mediterraner Gruß an den sich nähernden Frühling, meteorologisch gesehen haben wir ihn schon, am 1. März war der meteorologische Frühlingsbeginn, auch wenn man draußen davon nichts merkt.
Dampfgegarter Koriander-Knoblauch-Tempeh mit Aubergine, schwarzem Reis, Eiern und Cranberries
Tofu ist eine ziemlich geschmacksneutrale Sache. Durch Fermentation geht in der Regel ein Verlust an Schärfe einher, wie zum Beispiel beim schwarzen Knoblauch, wodurch er bekömmlicher wird. Milderer Geschmack ist wohl nicht das Ziel, wenn man Tofu fermentiert, aber durch die Fermentation wird die Konsistenz von Tofu fester, er heißt dann Tempeh, was einen reizvollen Kontrast zum mit Dampf weich gegarten Gemüse bietet. Mit Wasserdampf zu garen ist wohl eine der schonendsten Garmethoden. Aroma geht kaum verloren, wie passend zum feinen Gemüse. Ein Dampfgarer ist eine mit Wasser gefüllte Wanne mit Deckel, auf deren Einsatz das Gargut, in unserem Fall Auberginen und auch Tempeh, etc. gelegt werden. Insgesamt schmeckt alles so mild, dass es für Grobsensoriker eher nicht geeignet ist. Es könnte gut und gern als magenschonende Krankenhauskost durchgehen. Krankenhaus? Wie komme ich denn darauf? In Zeiten der Coronavirus-Pandämie ist der Gedanke an Krankenhaus wohl nicht so ganz abwegig. Und außerdem ist Tempeh was Gesundes: Wie Wikipedia weiß, tut Tempeh, diese indonesische Variante von Tofu, dem Magen gut, aber nicht nur: es kommt seltener zu Infektionen im Magen-Darm-Trakt, hemmt die Tumorentwicklung, senkt den Cholesterinspiegel, lindert Durchfallbeschwerden und Eisenmangelanämie, reduziert Lipidoxidation und senkt den Bluthochdruck. Tempeh gibt’s etwa bei Basic.
Kleine Schoko-Himbeer-Kuchen
Diese Küchlein können schnell und leicht zubereitet werden, alles was man dafür braucht sind Himbeeren, Ahornsirup, eine Vanilleschote, Olivenöl, Mandeln, Back- und Kakaopulver – und ein Handrührgerät.

Unser Handrührgerät von Krups
Unser neu erstandenes Handrührgerät wurde mit diesem kleinen, muffin-ähnlichen Kuchen eingeweiht. Es ist das Modell F60814 von Krups mit 500 Watt und es ist von zeitloser Eleganz: in schlichtem, weißen Kunststoff gehalten, in der klassischen Form auf den ersten Blick als Handrührgerät zu erkennen. Das mag langweilig und einfallslos erscheinen. Doch genau diese unauffällige Gestaltung weckt hohe Vertrautheit und das Gefühl von Robustheit sowie der Sicherheit, dass es zuverlässig funktionieren wird. Die Anzahl der Bedienungselemente geht über das notwendige Maß nicht hinaus, sie können beim Publikum als bekannt vorausgesetzt werden und wenn nicht, sie sind selbsterklärend. Da sind der Auswurf der Quirlstäbe per Knopfdruck, der stufenlose Geschwindigkeitsregler und die Turbo-Funktion, mit der man subito mal bei höchster Leistung rühren kann, solange man den Turbo-Knopf gedrückt hält. Diese Funktion stand zwar bei unserem alten Gerät nicht zur Verfügung, da hat sich etwas weiter entwickelt. Doch scheint es, dass das Handrührgerät seine endgültige Form gefunden hat. Nun geht es den Entwicklungsingenieuren wohl nur noch darum, das Gerät noch leiser, sparsamer und haltbarer zu machen. Doch halt! Made in China. So lange wie unser Altes – 20 Jahre – wird es wohl nicht halten, oder?
Kleine Schoko-Himbeer-Kuchen
150 ml Ahornsirup, 60 ml Milch, 2 Eier, eine ausgekratzte Vanilleschote, 80 ml Olivenöl mit dem Handrührgerät verrühren. 240 g gemahlene Mandeln, 1 TL Backpulver, 35 g Kakaopulver vermengen. Die flüssige Ahorn-Mischung in die trockene Mandel-Mischung langsam während dem Rühren eingießen. Rühren bis die Masse glatt ist. Muffin-Förmchen mit zugeschnittenem Backpapier auslegen, und mit der Masse auffüllen. Die Himbeeren darauf legen. Im Backrohr bei 160 Grad 20 Minuten backen.
Donna Hay, weeklight, Superschnelle Wohlfühlrezepte, 2019, Schoko-Himbeer-Cupcakes, S. 208 nachempfunden.

Grüner Spargel, Mandeln, Eier, Shiitake-Pilze mit Misodressing
Misodressing geräucherte japanische Sojasauce, Mirin, weiße Misopaste, feingeriebenen Ingwer mit etwas Wasser verrühren. Shiitake-Pilze halbieren, in kochendes Wasser 20 Sekunden tauchen, abgießen und noch heiß zum Misodressing geben, umrühren. 20 Minuten ziehen lassen. Pochierte Eier wie hier machen, jedoch vor dem Aufschneiden die Eier in einer Gewürzmischung wälzen. Koriander-, Schwarzkümmel-, Kreuzkümmel- und Fenchelsamen in der Pfanne anrösten. Mörsern. Mandel in der Pfanne rösten. Grünen Spargel in kochendem Wasser blanchieren, zirka 2 Minuten. Anrichten Spargel auf den Teller legen, mit Zitronensaft beträufeln, Misodressing mit Shiitake-Pilzen darüber gießen, mit den Mandeln bestreuen. Mit Erbsensprossen garnieren. Die halbierten pochierten Eier darauf legen.
Inspiriert von Peter Gordon, Salatsensationen, S. 58



Ziegenkäse mit Brioche-Muffins
Manchmal kommt man an einer Käsetheke vorbei und eine Viertelstunde später ist der Einkaufswagen beladen mit Ziegenkäse! Zu Hause wurden Brioche-Muffins gemacht und schon hat man eine Ziegenkäseplatte vom Feinsten! St. Maure, Ziegenmünster, Ziegenrolle in Asche u.s.w., einfach köstlich. Deshalb: nie ohne Plan, den man nicht über den Haufen werfen kann, einkaufen gehen.
Reispapier-Rollen mit Mönchsbart und Salatgurke
Bei diesem Gericht wird nicht gekocht, nur geschnitten und gezupft, zusammengerollt und zusammengemixt. Das muss wohl Rohkost sein.
Unlängst stand in der NZZ, dass in der Schweiz im Durchschnitt knapp 50 Kilogramm Fleisch pro Kopf und Jahr verbraucht wird. Der Fleischkonsum in Deutschland ist bedeutend höher und wird vom Bundesmarktverband für Vieh und Fleisch auf rund 60 Kilogramm verzehrtes Fleisch geschätzt. In Österreich waren es sogar 95 Kilogramm, laut Statistiken der Agrarmarkt Austria (AMA), Wurst und verarbeitetes Fleisch wie Faschiertes nicht einberechnet.
Ein feines Schonkost-Menü
Butternuss-Salbei-Suppe, Faschierte Laberln mit Nudeln in falscher Tomatensauce, Zitronen-Frischkäse-Muffin.
Das ist unser Menü für Schonkost, schonend für den Magen, und wenn man dem Buch glauben mag, an dem wir uns orientierten, dann ist es sogar heilend! Denn nichts weniger als heilende Brühe für den Darm wird für die Butternuss-Salbei-Suppe verwendet, selbstredend ist Salbei eine Heilpflanze. Für die Sauce bei den Faschierten Laberln kommt eine Tomatensauce zum Einsatz, aber ohne Tomaten bitte sehr, und selbstverständlich sind die Nudeln purer Zucchino, also keine Kohlenhydrate weit und breit, die den Magen belasten. Das ist Schonkost, die schmeckt. Schonend für den Magen, schmeichelnd für den Gaumen.


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