Safran-Orangen-Honig-Madeleines

Bei diesem Rezept werden für den Teig alle Zutaten einfach zusammengeworfen, das Aufschlagen von Ei und Zucker entfällt. Dafür bekommen diese Madeleines noch einige Geschmackskomponenten dazu: Safran, Orangen, Honig. Diese Madeleines sind nicht so luftig und leicht  wie die originalen Madeleines aus Commercy, werden aber dafür nicht so schnell trocken, wie Yotam Ottolenghi und Helen Goh in ihrem Buch „Sweet – Süße Köstlichkeiten“ schreiben. Sie haben sich da etwas ausgedacht, das neuen Schwung in ein bekanntes, traditionelles Rezept bringt.

Doppelkekse mit Safraneis

Kekse backen, Eiscreme machen und dann die Eiscreme zwischen die Kekse packen wie bei einem Sandwich. Nach dem neuen Buch von Yotam Ottolenghi, „Sweet“, das er zusammen mit der Meisterbäckerin Helen Goh geschrieben hat, werden Eiscreme-Sandwiches so gemacht.

Frittata mit Speck und Tomaten

Je nach Jahreszeit kommt Spargel, Mangold oder was es sonst gerade gibt, hinzu. Wir konnten frischen Mangold bekommen.

Die Frittata ist kein Omelett, wie ich finde, auch wenn sie so ins Deutsche übersetzt wird. Wahrscheinlich sind die Grenzen fließend, aber für mich hat die Frittata etwas Festes und nichts Flaumiges. Der größte Unterschied wird wohl sein, dass die Frittata auf beiden Seiten gebraten wird.

In Wien gibt es auch noch die Frittaten, eine Suppeneinlage aus in Streifen geschnittenem Eierkuchen. Man müsste das mal näher untersuchen, ob unsere Frittaten von der Frittata abstammen. Wenn ich an die Konsistenz denke, dann wird das wohl so sein, kann ich mir gar nicht anders vorstellen.

Guancialini di maiale ai porcini

Schweinebäckchen zart mit Fett durchzogen sind eine Delikatesse, wenn sie lange genug geschmort werden. In diesem Rezept der Römischen Küche werden sie lange geschmort bei mittlerer Hitze, sodass die verschiedenen Aromen sich vereinigen können. Die getrockneten Steinpilze geben ihr Umami frei, so kann alles zu einem einzigartigen Geschmack verschmelzen. Wer will, macht noch ein paar Polentawürfel dazu, um auch den Rest auftunken zu können.

Flammkuchen-Variationen

Teig wie beim Flammkuchen hier, aber belegt mit Tomatensauce (Tomaten, Oregano, Olivenöl, Knoblauch zusammenköcheln), Salami, Prosciutto, Schinken, Mozzarella, Rauchkäse.

Oder mit Crème fraîche, Salz, Pfeffer bestreichen, gewürfelten Speck, rote Zwiebel bestreuen, überbacken und mit Schnittlach bestreuen.

So kann man jeden Tag etwas Neues hinzaubern.

Wacholderkuchen mit Blaukraut-Pickles und Blaubeer-Senf

Wacholder, Blaubeeren und Blaukraut. Das ist die Basis dieses Gerichts. Ein Senf, der nicht ausschaut wie ein Senf, aber dann doch unverkennbar nach Senf schmeckt, Blaubeer-Senf, so cremig. Dazu gibt es ein Blaukraut, das eingelegt ist in einer Rotweinessigmischung mit Sternanis und Wacholder, dass es kracht und knirscht. Sowie luftiger Käsekuchen mit Wacholdergeschmack wie ein Soufflée. Ziemlich ungewohnt das alles. Aber diese Kombination ist so schlüssig und genau, dass sich alles ineinander fügt, als ob es nur so denkbar wäre und es immer schon so gemacht worden wäre. So ist Kochkunst nach Tanja Grandits.